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Nationale Anti Doping-Agentur der USA: Anklage gegen Armstrong

APNun ist es offiziell: Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong wird von der nationalen Anti Doping-Agentur der USA angeklagt. Bereits vor zwei Wochen waren schwere Vorwürfe gegen den Ex-Radstar erhoben worden, die Armstrong bestreitet.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,841827,00.html
  1. #1

    optional

    Na endlich. Jan Ullrich hat währenddessen schon angekündigt, dass er die drei TdF-Siege, die er dadurch erben könnte, nicht haben will.
  2. #2

    das lässt hoffen....

    ....dass der größte Betrüger in der Geschichte des Radsports endlich überführt wird.
    Leid täte es mir nicht, ist doch Mr Armstrong einer der unsympathischsten in der Branche....
  3. #3

    Ein echtes Deutsches Sommermärchen

    Hallo. Hat mal jemand zu Ende gedacht, was das bedeuten würde, wenn Armstrong die 7 Titel aberkannt bekommt?
    Also ich zähl mal auf:
    Jan Ulrich hätte mit einem Schlag zusätzlich drei mal die Tour de France gewonnen.
    Nämlich 2000, 2001 und 2003. Also ein deutscher Fahrer mit vier Siegen.
    Und! Es kommt noch besser:
    2004 - Andreas Klöden.

    Somit hätte Deutschland nicht nur einen Tour Sieg wie bisher sondern - rums - 5 (in Worten Fünf) Tour Siege vorzuweisen.
    Das bedeutet Deutschland freut sich und wir kriegen endlich wieder Deutsche Sponsoren für den Radsport.
    Das wäre mal ein echtes Sommermärchen, im Vergleich zu Löws goldenem Händchen (nein nicht den Finger in der Nase) und seiner "Spiderman"-Gurgentruppe in 3D. ;-)
  4. #4

    Jetzt, wo die Tour anfängt, kriechen die ganzen "Dopingjäger" aus ihren Löchern. Das ganze Jahr den Mund gehalten, aber die 3 Wochen im Juli nutzen, um den Radsport weiter kaputt zu machen. Hamilton und Landis als verurteilte Dopingsünder als heiße Eisen im Prozess. Dafür konnte man ihnen wieder Glaubwürdigkeit verleihen, oder was? Das ist ja so, als würde man Guttenberg in einen Promotionsausschuss berufen...
  5. #5

    War doch klar !!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nun ist es offiziell: Der siebenmalige Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong wird von der nationalen Anti Doping-Agentur der USA angeklagt. Bereits vor zwei Wochen waren schwere Vorwürfe gegen den Ex-Radstar erhoben worden, die Armstrong bestreitet.

    Nationale Anti Doping-Agentur der USA klagt Armstrong an - SPIEGEL ONLINE
    Wer sich die Tour anschaut, damals wie heute, dem muß doch klar sein, dass die ALLE dopen. Niemand ist auf legalem Wege in der lage zwei Wochen lang diese extremen physischen Leistungen zu erbringen.

    Schon die Kalorienaufnahme mittels Infusion zeugt doch davon, dass hier die Grenze des menschlich machbaren schon lange überschritten sind.

    Es gibt wohl neben Gewichtheben, Kugelstoßen und anderen Kraftsportarten keinen dreckigeren Sport wie Radfahren.
  6. #6

    Radsport liebe ich!

    Doch wenn ich an diesen Herrn denke, bin ich sicher, daß er zu denen gehört, die diesen schönen Sport in Mißkredit gebracht haben.
    Nie vergesse ich die Tour, bei der er an einem Tag am Berg fast gestorben wäre - so mein Eindruck - und am nächsten Tag wie mit einem Rakenenzäpfchen ausgestattet den Berg hoch raste. Ist doch normal, oder vielleicht doch nicht???
  7. #7

    Chancengleichheit!?

    Zitat von morpholyte Beitrag anzeigen
    Wer sich die Tour anschaut, damals wie heute, dem muß doch klar sein, dass die ALLE dopen. Niemand ist auf legalem Wege in der lage zwei Wochen lang diese extremen physischen Leistungen zu erbringen.

    Schon die Kalorienaufnahme mittels Infusion zeugt doch davon, dass hier die Grenze des menschlich machbaren schon lange überschritten sind.

    Es gibt wohl neben Gewichtheben, Kugelstoßen und anderen Kraftsportarten keinen dreckigeren Sport wie Radfahren.
    Wenn es um Dopingverdächtigungen geht, hat jeder so seine Favoriten.
    Dies gilt sowohl für Sportarten oder Sportler.
    Überall wo es Wettbewerb gibt, gibt es auch Bestrebungen diesen, wenn notwendig unter Zurhilfenahme unlauterer Mittel und Methoden diesen für sich zu entscheiden.
    Neben eigener Manipulation ist die Anklage der Konkurrenz, diese würde Manipulieren und damit deren Ausschaltung ein häufig praktiziertes Mittel.
    Ziel ist die Chancengleichheit außer Kraft zu setzen, in dem einseitige Vorteile generiert werden, man verschafft sich selbst Vorteile oder fügt anderen wenigstens Nachteile durch Manipulation zu.
    Wenn es den Organisatoren und Kontrolleuren nicht gelingt, für a l l e Chancengleichheit herzustellen, sollte Leistungssport entweder verboten oder als Anstiftung oder Förderung kriminellen Handelns zumindest geächtet werden.
    Sperrt man den einen Doper (z.B. Ullrich?Riis? etc.) und macht den Weg für den anderen Doper (Armstrong?) frei, ist dies schon Wettbewerbsverzerrung.
    Die Sauberen sind von vornherein chancenlos!
    Die Frage ist: Wer ist sauber?
    Solange keine einheitliche Regelung der Bewertung praktiziert wird, sind entweder alle sauber oder alle unsauber!
  8. #8

    Nachdenken....

    Zitat von n-less Beitrag anzeigen
    Na endlich. Jan Ullrich hat währenddessen schon angekündigt, dass er die drei TdF-Siege, die er dadurch erben könnte, nicht haben will.
    Erstens, ist dies kein Wunschkonzert. Wird ein Sieger disqualifiziert, ist automatisch der jeweilige Zweite der neue Sieger. Ob dieser das will, ist vollkommen irrelevant.

    Zweitens, gerade Ullrich (ich sage ja nur Falschaussage vor Gericht) würde ich kein Wort mehr glauben.
  9. #9

    Seien Sie mal ein wenig vorsichtig...

    Zitat von robertusk Beitrag anzeigen
    ....dass der größte Betrüger in der Geschichte des Radsports endlich überführt wird.
    Leid täte es mir nicht, ist doch Mr Armstrong einer der unsympathischsten in der Branche....
    Sei können "hoffen" dass es zu einem gerechten Urteil kommt. Sie können "hoffen" dass wenn er gedopt hat, dass man ihm das nachweisen kann und er dann bestraft hat.

    Aber hoffen, dass der "größte Betrüger" bestraft wird, ist einfach unterirdisch. Weil Sie da ja schon eine Tatsachenbehauptung aufstellen. Er wäre der "größte Betrüger".

    Gewöhnen Sie sich also an, ein wenig intelligenter zu formulieren. Fakt ist, er wurde noch nicht verurteilt und deshalb gilt er als unschuldig. Deshalb, ist Ihre Behauptung "größter Betrüger" nach dem jetzigen Stand der Dinge nicht nur falsch, sondern ist sogar rechtlich ziemlich heikel.


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