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Nasse Haut: Forscher ergründen Zweck der Schrumpel-Finger
DPAIm Wasser wird die Haut an Fingern und Zehen schrumpelig. Nicht, weil sie sich vollsaugt, sondern durch eine aktive Reaktion des Nervensystems. Die Furchen helfen, nasse Gegenstände besser zu greifen. Nun fragen sich Forscher: Warum schlägt die Fingerhaut nicht ständig Wellen?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-876315.html
- #40 09.01.2013 11:57 von
- #41 09.01.2013 12:04 von
- #42 09.01.2013 13:44 von
Man nennt dieses unbekannte Phänomen auch Osmose
Das salzarme Leitungswasser strömt also recht ungehindert in die Hornhautzellen. "Osmose" nennt sich dieser Prozess, bei dem die unterschiedliche Salzkonzentration ausgeglichen wird. Dabei quellen die Hornhautzellen, die normalerweise kein Wasser enthalten, stark auf - so stark, dass man es sehen und fühlen kann. Die Wellen und Dellen kommen dadurch zustande, dass die aufgequollene Hornhaut zwar mehr Platz braucht, sich aber nicht frei ausdehnen kann, weil sie mit den unteren Hautschichten fest verbunden ist. Die osmotische Wirkung kann man übrigens im Selbstversuch studieren: In Salzwasser dauert es wesentlich länger, bis die Haut anfängt zu schrumpeln, und ist die Salzkonzentration so hoch wie im Toten Meer, dann bleiben Finger und Zehen sogar glatt.
- #43 09.01.2013 13:46 von
Auch hier drängt sich mir die Frage auf,....
... ob eigentlich schon hinreichend erforscht wurde,
weshalb so viele Leser Meldungen lesen, welche sie - den folgenden Kommentaren nach - überflüssig und lächerlich finden.
Ist es das Geltungsbedürfnis frustrierter Zeitgenossen? Ich weiß es nicht. Wenn ich die Nachrichten durchgehe und mich eine Überschrift nicht interessiert, verschwende ich meine Zeit nicht mit dem Lesen des Artikels. Scheinbar wurde jedoch das Interesse geweckt, umso mehr ärgert es mich, wenn meine Zeit hinterher von unqualifizierten Beiträgen im Forum verbrannt wird. Dankenswerterweise fassen sich die meisten Basher kurz, so dass die Beiträge schnell übergangen werden können. - #44 09.01.2013 15:28 von
optional
Warum gehen diese Studien eigentlich davon aus, dass hinter solchen Körperfunktionen zw. grundsätzlich ein höherer Sinn stecken muss? Der Artikel klingt, als sei versucht worden, eine Hypothese zu rechtfertigen. Ich könnte mir auch das Umgekehrte vorstellen: warum zieht sich die Haut glatt, wenn sie trocken ist? Die Erklärung, dass die geringere Oberfläche den Körper vor dem Austrocknen schützt würde für mich als interessierten Laien viel mehr Sinn machen und würde zudem erklären, warum das Verhalten im Salzwasser anders ist, denn dort würde der Körper ja sonst auch dehydrieren.
Dann liesse sich die Entwickung dieser Körperfunktion auch per Evolution Erklären: Lebewesen mit dieser Funktion haben Dürreperioden eben besser aus.
O.K., dann steckt da nicht irgendein schlauer Masterplan hinter, aber es macht irgendwie mehr Sinn als das "Geschrumpel mit besserer Haftung"... - #45 09.01.2013 16:45 von
genau...
...das wollte ich auch anmerken. Die Tatsache, dass Probanden nasse Gegenstände mit Schrumpelfingern nicht so leicht aus der Hand glitschen, belegt meiner Ansicht nach garnichts.
Genau wie Gänsehaut an sich auch keinen "Sinn" hat sondern nur als physiologischer Seit-Effekt der Gefässverengung mit vererbt wird. - #46 09.01.2013 17:00 von
Aha. Die Natur erfindet also extra für jedes Haar an ihrem Körper einen speziell erregbaren Muskel, nur um ihn am Ende als Seit-Effekt an die Gefäßverengung zu koppeln? Ich glaube nicht.
Das Aufstellen ihrer Haare hat zu pelzigeren Zeiten durchaus Sinn gemacht. Jede Luftschicht hält sie ein wenig länger warm. - #47 09.01.2013 17:18 von
- #48 09.01.2013 19:40 von
@ miruwa and mimimat
Dessen bin ich mir schon bewusst. Ich hatte lediglich keine Lust soweit auszuhohlen. Ich wollte mit dem Vergleich nur ausdrücken, dass Gänsehaut beim moderen Menschen, womöglich keinerlei Nutzen (oder besser "Sinn") hat, weil - wie sie beide richtig bemerkt haben - die Behaarung fehlt. Folgte man der Argumentation der Wissenschaftler (so suggeriert zumindest der Artikel), könnte man vermuten, dass Gänsehaut eine Anpassung an kalte Winde sei, da sie die Luft dazu veranlassen den Köprer eher laminar zu umfliessen, was das Vorankommen etwas erleichtert.
Dass das zutrifft ist relativ unplausibel und genauso sehe ich es mit der Hypothese, die im Artikel geäussert wird. - #49 14.01.2013 12:28 von
Evolution.
Es koennte doch etwas an der Wasseraffen-Theorie dran sein oder..?
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