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Nasa-Chef Bolden: "Die USA müssen nicht immer der Anführer sein"
dapdDie Nasa will Menschen zu einem Asteroiden und zum Mars schicken - doch ihr fehlen dafür die Mittel. Behördenchef Charlie Bolden baut jetzt auf Hilfe von Außen: Bei einem Besuch in Deutschland wirbt er um das Engagement von Unternehmern und internationalen Partnern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...831423,00.html
- #1 04.05.2012 18:11 von
Die NASA!
Oh Mann...was für hochfliegende Pläne...MOND Mars...aber nicht genügend Kohle um die iSS in der Umlaufbahn zu halten!
Die NASA heute: Eine amerikanischen Lachnummer! - #2 04.05.2012 18:12 von
Wie...
...bitteschön sind Visionen mit der Privatwirtschaft vereinbar? Können wir dann auch die Philosophie privatisieren? Wegen den Kosten? O Amerika, du hattest es mal besser. Du hattest mal Werte. Statt dessen nur noch Bankenrettung und sozialer Abstieg eines großen Teils der Bevölkerung. Hier in Europa gehts auch so los. Billionen sind vorhanden für die Kapitalistenrettungen. China kommt gerade mit seinen Visionen.
O wie schön wars im Westen vor dem Mauerfall! - #3 04.05.2012 18:56 von
Ja, ja, die Amerikaner können alles verkaufen
Das andrehen von Schrottimmobilienpapieren hat ja wunderbar geklappt. Warum sollen den die Europäer dann nicht in Luftschlösser, äh Pardon, Luftleere Schlösser investieren?
Nur zur Erinnerung:
Bei der Plannung der ISS wurde mit Investoren, die in der ISS produzieren sollten, geworben. Und urplötzlich, nach der Entscheidung, die ISS zu realisieren, hörte man davon nichts mehr. - #4 04.05.2012 19:17 von
Techno-Spinner
"Ich erwarte eine ISS 2, ISS 3 oder ISS 4."
Aha! Die ISS hat nur 100 Milliarden gekostet, da kann man nachlegen, weil andere Probleme haben wir ja nicht. Bemannte Raumfahrt ist noch unnützer als ein Kropf. Und mit Wissenschaft hat das gar nix zu tun, ein reines Vehikel um der unproduktiven Raumfahrtindustrie Milliarden zuzuschanzen. - #5 04.05.2012 19:39 von
Wenn alle so denken würden wie Sie...
Würden wir immer noch in der afrikanischen Steppe sitzen und uns mit Faustkeilen rumärgern.
Kurz- bis mittelfristig ist klar das bemannte Raumfahrt nicht das leisten kann was unbemannte Sonden zu leisten in der Lage fähig sind.
Nur sollten wir uns mal Gedanken machen ob wir für immer nur auf diesem Planeten rumkrebseln wollen, oder auch mal die Tür in unser Sonnensystem aufstoßen. Wäre doch ne verdammte Platzverschwendung da oben ohne uns... - #6 04.05.2012 20:21 von
- #7 04.05.2012 20:30 von
Schade -.-
Lange Zeit waren die USA beim Wettlauf ins Weltall die Lokomotive. Sie haben dabei weltweit Millionen von Menschen inspiriert.
Nun besitzen die Vereinigten Staaten nicht mehr genügend Ressourcen, um große Projekte zu finanzieren. Damit geht auch die Ära der amerikanischen Raumfahrt zuende.
Es ist nicht absehbar, dass die USA wieder zu der wirtschaftlichen Größe zurückfinden werden, um bedeutsame Raumfahrtprogramme bezahlen zu können.
Es ist vorerst ein Abschied der NASA, ein vorzeitiges Ende der berühmten amerikanischen Raumfahrtgeschichte, welchen wir hier erleben.
Wir hatten noch große Hoffnungen hinsichtlich der amerikanischen Erforschung des Weltalls, welche wir nun zu Grabe tragen müssen.
Mit dem drohenden Abgleiten der NASA in die Bedeutungslosigkeit platzt vermutlich einer der wichtigsten aller amerikanischen Träume.
Vielen Dank jedenfalls an die NASA für ihre zahlreichen Erfolge.
Sie hat eine wichtige Pionierarbeit für die Menschheit geleistet. - #8 04.05.2012 21:00 von
Ich finde es eigentlich beeindruckend, dass der einzige Grund, der von einer Kolonisierung unserer näheren Umgebung im All abhält, das liebe Geld ist.
Naja nicht ganz, die zivile Raumfahrt darf leider auch nicht beliebig atomare Antriebssysteme nutzen, aus politischen Gründen!
Aber ohne nukleare Puls oder Schubtriebwerke kann man längere Strecken bis zum Jupiter nicht bewältigen. Einige Wochen Flugzeit werden so schnell zu Jahren mit chemischen Antrieben ):
Da können sich Investoren finden ohne Ende, aber kein Privatunternehmen kommt an waffentaugliches Uran. - #9 04.05.2012 23:02 von
re
Der Anteil von NASA am Gesamtbudget beträgt weniger als 1 Prozent. Geldmangel ist nicht das Problem, sondern fehlender politischer Wille der Obama-Regierung. Außerdem kommen mit MAVEN, der Landung von MSL auf dem Mars, den möglichen Titan Ozean Erforscher, Osiris-Rex, dem Eintritt von JUNO in die Jupiterumlaufbahn 2016, Solar Probe Plus etc. ja durchaus noch diverse Missionen. Außerdem wird JWST sobald es 2018 in L2 eintrifft hervorragende Ergebnisse liefern. Bedeutungslos wird NASA noch lange nicht!
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