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Nasa-Chef Bolden: "Die USA müssen nicht immer der Anführer sein"

dapdDie Nasa will Menschen zu einem Asteroiden und zum Mars schicken - doch ihr fehlen dafür die Mittel. Behördenchef Charlie Bolden baut jetzt auf Hilfe von Außen: Bei einem Besuch in Deutschland wirbt er um das Engagement von Unternehmern und internationalen Partnern.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...831423,00.html
  1. #20

    Zitat von Metalhead Beitrag anzeigen
    Würden wir immer noch in der afrikanischen Steppe sitzen und uns mit Faustkeilen rumärgern.

    Kurz- bis mittelfristig ist klar das bemannte Raumfahrt nicht das leisten kann was unbemannte Sonden zu leisten in der Lage fähig sind.

    Nur sollten wir uns mal Gedanken machen ob wir für immer nur auf diesem Planeten rumkrebseln wollen, oder auch mal die Tür in unser Sonnensystem aufstoßen. Wäre doch ne verdammte Platzverschwendung da oben ohne uns...
    Viel Gluck bei der suche nach einem privaten Investor der in ein Minus-Profit-Projekt investiert !
  2. #21

    Nepper, Schlepper, Bauernfänger

    Zitat von panamaracuya@comcast.net Beitrag anzeigen
    Hochfliegende Plaene aber kein Geld (USA). Nun hofft man auf die Privatwirtschaft. Meines Wissens investiert die Privatwirtschaft da wo was rauszuholen ist, sprich PROFIT. Ich wundere mich schon laenger wie hoch der Profit der NASA denn bis heute war. Kann mir das jemand sagen? Und wie hoch sind denn die Profiterwartungen, und durch was entstehen diese Profite, der Privatwirtschaft (falls sie investieren)
    Hier werden Menschen mit einer dicken Brieftasche und einer großen Bildungslücke gesucht. Sollte die FDP bei den nächsten Wahlen die 5% Hürde überspringen, gibt es eine Chance für Privatwirtschaftliche Aktivitäten. Da aber das Maul dieser Menschen meist größer ist als die Wirklichkeit hergibt, wird wieder Geld aus der Staatskasse fließen.

    Der Profit wird sich vor allem in der Parteikasse der FDP und allen Besserverdienern in der Korruptionsbranche bemerkbar machen.
  3. #22

    Zitat von d_grat Beitrag anzeigen
    Man muss ja keinen Ackerbau betreiben, aber Bergbau wäre durchaus denkbar auch auf dem Mond.
    Wenn man sich mal ansieht welche Gebäude es jetzt schon auf der Erde gibt, sind auch Gewächshäuser auf dem Mond machbar. Bei Preisen von 40Mio Eur /tonne macht auch Landwirtschaft an den "unmöglichsten" Orten Sinn. Aber alles hübsch der Reihe nach - aber die nächsten Schritte nie aus dem Auge verlieren.
  4. #23

    Zitat von d_grat Beitrag anzeigen
    Ich finde es eigentlich beeindruckend, dass der einzige Grund, der von einer Kolonisierung unserer näheren Umgebung im All abhält, das liebe Geld ist.
    Naja nicht ganz, die zivile Raumfahrt darf leider auch nicht beliebig atomare Antriebssysteme nutzen, aus politischen Gründen!
    Aber ohne nukleare Puls oder Schubtriebwerke kann man längere Strecken bis zum Jupiter nicht bewältigen. Einige Wochen Flugzeit werden so schnell zu Jahren mit chemischen Antrieben ):
    Da können sich Investoren finden ohne Ende, aber kein Privatunternehmen kommt an waffentaugliches Uran.
    Der nuklearer Pulsantrieb wird vielleicht realisiert werden, wenn alle hier grün angemalten Atommächte dabei kooperieren und den Vertrag entsprechend ändern.
  5. #24

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    Allenfalls ist eine kleine menschliche Mondbasis in ca. 20 Jahren sinnvoll aber was sollen die Menschen jetzt schon auf dem Mars? Das ist viel zu teuer und gefährlich, ein Prestigeprojekt, das überhaupt nix bringt.

    Der Mars muss zuerst von Robotern besucht werden, Roboter müssen eine bewohnbare Marsstation aufbauen und dann erst können den Menschen kommen. Roboter können die Reise über abgeschaltet sein und man kann sie auf dem Mars lassen, Rückreise unnötig. Das aber bedeutet, dass man erstmal Roboter entwickeln muss, die das tun können.

    Intelligente Supercomputer und Roboter sind die nächste und alles entscheidende technische Revolution - dagegen ist jeder Dollar für die bemannte Raumfahrt (derzeit) pure Verschwendung. (alles imho)
    Dann bauen die Roboter auf dem Mars eine Waffenindustrie auf und greifen die Erde an. Invincible Steel Man Daitarn 3 - Wikipedia, the free encyclopedia
  6. #25

    We No Longer Need Ourselves.

    Zitat von Treeman Beitrag anzeigen
    Natürlich hat die ISS wenig mit Wissenschaft zu tun. Das ist aber auch gar nicht der Punkt.
    Der Punkt war m. M. n. vor allem ein politischer. Der Punkt war die Demonstration (nicht zuletzt sich selbst ggü.) einer internationalen Kooperation in dem Bereich und in diesem Umfang - so gesehen ein wahres Pilotprojekt, wie es das zuvor (ist im Grunde traurig genug) nie gab. Nur war es das dann auch schon. Das ist wirklich das Einzige, was ich persönlich diesem Ding noch abgewinnen könnte. Was leider nicht mal besonders tröstet, denn, nennen Sie mich von mir aus naiv, aber ich halt mich für ausreichend optimistisch, dass es m. E. dieser Demonstration nicht (mehr) bedurfte. Schon die Mir hatte ausländische Besucher.. und mag der Umfang der Zusammenarbeit hier auch wesentlich überschaubarer gewesen sein, das Prinzip ist letztlich dasselbe.

    Was genau Sie da jetzt mit "Inspiration" meinen können, bleibt mir hingegen rätselhaft. Wen inspiriert der Kasten? Und wie? Da ist ja die EU noch anregender. (Und vermutlich sogar von längerer Dauer.)

    Der Punkt ist der das der Typ, der die Dialysemaschine entworfen hat, die ihnen irgend wann einmal 20 Lebensjahre schenken wird, mit dem Ziel an die Uni gegangen ist, Luft- und Raumfahrttechnik zu studieren.
    Aha. Cum hoc ergo propter hoc? Ist aber ohnehin irrelevant, schließlich beabsichtigt doch kein Mensch, die Luft- u. Raumfahrt abzuschaffen. ;-> Aus reiner Neugier trotzdem: Welchen der möglichen Pioniere hatten Sie dort oben im Sinn? Denn, soweit ich weiß, kann man durchaus drüber streiten, wer "das" Dialysegerät eigentlich entwarf? Wird wohl aber um Nils Alwall oder Willem Kolff gehen? Und wer von den beiden wollte Raumfahrt studieren?

    Der Punkt heißt Inspiration. Und genau die liefert die bemannte Raumfahrt.
    Lieferte! Daran habe auch ich wenig Zweifel. Alles weitere aber halte ich schlichtweg für einen Anachronismus, wobei da sicher auch eine kräftige Portion (gar nicht mal unverständlicher) Nostalgie mitschwingt. Ändert aber nix daran, dass es - beinahe buchstäblich - aus der Luft gegriffen ist. Sehen sie, die riesigen Transatlantikliner haben auch mal die Menschen inspiriert, ja förmlich elektrisiert. Genauso stotternde Propellerflugzeuge, die dereinst plötzlich ganze Kontinente überflogen, miteinander verbanden und dafür nicht mehr Monate, Wochen, sondern Stunden brauchten. Die Erde dreht sich aber weiter? Und schon einige Jahrzehnte später inspirierten Sie mit so etwas keine Massen mehr, sondern eher ein kleines Lot unermüdlicher Hochseeschifffahrts- und Fliegereiromantiker. Das war's. So ist es mit allem und so wird es immer sein. Bei allem Verständnis für Wehmut sage ich: Ein Glück! Denn wir entwickeln uns eben weiter, darum ist es ja so. Bemannte Raumfahrt ist überholt. Es wird sie (als Nische, im erdorbitalen Umfang) wohl noch lange geben, aber mehr denn je in Form von trockenster Routine (so ist es ja bereits), als dass sie irgend etwas von Abenteuer an sich behielte - es sei denn freilich, Sie hielten auch eine Kreuzfahrt oder einen gewöhnlichen Transatlantikflug heute für ein Abenteuer. Menschen aber, die bereits mit Videospielen u. d. schier grenzenlosen Möglichkeiten der virtuellen WWWelt aufgewachsen sind, zaubern Sie mit so was nicht mal ein müdes Lächeln ins Gesicht. Nostalgie hat noch selten inspiriert und von einem toten Pferd, sollte man bei Gelegenheit absteigen.
  7. #26

    Spacaaaaceeee

    "Die USA müssen nicht immer der Anführer sein"
    Na dann Amen.
    Bin mal gespannt ob ich es in meinem leben(bin 19) noch schaffe mal im Weltraum oder auf dem Mond Urlaub zu machen, optimistisch bin ich jedenfalls :)
  8. #27

    Jawohl, Herr Bolden ...

    .. die Erfolgsgeschichte der US-Raumfahrt beginnt ja auch mit dem, was wir Deutsche "Befreiung" zu nennen haben und aus Ihrer Sicht komfortable Beute-Macherei war. Ich vermute, dass Sie und Ihre Gesinnungsgenossen sofort dort wieder das Böse vermuten werden, wo sich technologische Innovationen in grösserem Masse abzeichnen. Dann rasch eine Invasion vorgenommen, Patente geklaut und Wissenschaftler mitgenommen, und schon steht der Entwicklung von Technologie in Gottes eigenem Land nichts mehr im Wege. God bless america!
  9. #28

    Photovoltaik mit Ionenantrieb

    Zitat von d_grat Beitrag anzeigen
    Ich finde es eigentlich beeindruckend, dass der einzige Grund, der von einer Kolonisierung unserer näheren Umgebung im All abhält, das liebe Geld ist.
    Naja nicht ganz, die zivile Raumfahrt darf leider auch nicht beliebig atomare Antriebssysteme nutzen, aus politischen Gründen!
    Aber ohne nukleare Puls oder Schubtriebwerke kann man längere Strecken bis zum Jupiter nicht bewältigen. Einige Wochen Flugzeit werden so schnell zu Jahren mit chemischen Antrieben ):
    Da können sich Investoren finden ohne Ende, aber kein Privatunternehmen kommt an waffentaugliches Uran.
    Im Weltall ist längst die Photovoltaik das Maß der Dinge bei der Energieversorgung.

    Vor ein paar Monaten: leichteste Photovoltaik der Welt
    10 Watt pro Gramm Gewicht.

    Im Weltall kann man damit 1 GW Photovoltaik mit 100 Tonnen haben.
    Da kann Reaktortechnik im Leistungsgewicht nicht mithalten

    Mit 1 GW kann man ein ganz nettes Ionentriebwerk aufbauen.








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