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Nasa-Chef Bolden: "Die USA müssen nicht immer der Anführer sein"
dapdDie Nasa will Menschen zu einem Asteroiden und zum Mars schicken - doch ihr fehlen dafür die Mittel. Behördenchef Charlie Bolden baut jetzt auf Hilfe von Außen: Bei einem Besuch in Deutschland wirbt er um das Engagement von Unternehmern und internationalen Partnern.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...831423,00.html
- #10 05.05.2012 04:23 von
Naja, nicht ganz
Selbst wenn das Geld da wäre, würde es an den Fakten nichts ändern: Der Mars ist, wie alle übrigen Himmelskörper unseres Sonnensystems, ein unbewohnbarer Planet und wird das auch bleiben. Kein Magnetfeld und zu geringe Schwerkraft heisst: Keine Atmosphäre. Und wenn man eine erzeugen könnte, würde sie vom Sonnenwind ins Weltall befördert. Wie es der ursprünglichen Marsatmosphäre auch passiert ist. Und deshalb pulverisiert die ungefilterte Sonnenstrahlung alles, was man dort hinaufschafft. Das überlebt keine einzige Pflanze und kein Tier. Die ganzen US-Dokus über Kolonialisierung streuen nur Sand in die Augen der ahnungslosen Politiker, damit diese Gelder bewilligen. Ich hoffe nur, daß Deutschland nicht auch noch in dieses Unsinnsprojekt investiert. Bemannte Missionen auf Himmelskörper in unserem Sonnensystem haben keinerlei Nutzen und sind völlig sinnlos.
- #11 05.05.2012 06:29 von
Für mich ist der Zusammenbruch der westlichen Raumfahrt symptomatisch für den Anfang vom Ende des westlich kapitalistischen Wirtschaftssystems. Andere Symptome sind der z.B. die Rückläufigen Subventionen für kulturelle Einrichtungen.
Unser Geld wird mehr und mehr nur noch zum Tilgen fiktiver Schulden bei Banken (also deren Eigentümern um genau zu sein) verwendet, da bleibt einfach kein finanzieller Spielraum mehr für Forschung (inkl. Raumfahrt), Kultur, Bildung, bessere Lebensbedingungen der Masse etc. - #12 05.05.2012 07:18 von
Lieber intelligente Roboter entwickeln
Allenfalls ist eine kleine menschliche Mondbasis in ca. 20 Jahren sinnvoll aber was sollen die Menschen jetzt schon auf dem Mars? Das ist viel zu teuer und gefährlich, ein Prestigeprojekt, das überhaupt nix bringt.
Der Mars muss zuerst von Robotern besucht werden, Roboter müssen eine bewohnbare Marsstation aufbauen und dann erst können den Menschen kommen. Roboter können die Reise über abgeschaltet sein und man kann sie auf dem Mars lassen, Rückreise unnötig. Das aber bedeutet, dass man erstmal Roboter entwickeln muss, die das tun können.
Intelligente Supercomputer und Roboter sind die nächste und alles entscheidende technische Revolution - dagegen ist jeder Dollar für die bemannte Raumfahrt (derzeit) pure Verschwendung. (alles imho) - #13 05.05.2012 10:02 von
Natürlich hat die ISS wenig mit Wissenschaft zu tun. Das ist aber auch gar nicht der Punkt. Der Punkt ist der -und das weiß ich aus eigener Erfahrung- das der Typ, der die Dialysemaschine entworfen hat, die ihnen irgend wann einmal 20 Lebensjahre schenken wird, mit dem Ziel an die Uni gegangen ist, Luft- und Raumfahrttechnik zu studieren. Der Punkt heißt Inspiration. Und genau die liefert die bemannte Raumfahrt.
- #14 05.05.2012 16:09 von
- #15 05.05.2012 16:20 von
- #16 05.05.2012 18:20 von
Der kalte Krieg ist vorbei und ..
damit die bemannte Raumfahrt, wie wir sie kennen.
Der Wettlauf zum Mond
Leider wurde die bemannte Raumfahrt durch das Rennen zum Mond ein reines Propaganda-Unternehmen.
Wir haben keine Schwerlastraketen um grosse Module, zu geringen Kosten in einen Orbit zu bringen (Big dumb boosters).
Wir trauen uns nicht nukleare Antriebe zu entwickeln.
Und so sitzen wir fest. Es wird keine industrielle Nutzng des Weltraums geben und keine bemannten interplanetaren Missionen.
Gruss
Varesino - #17 05.05.2012 18:39 von
Nichts ist neu hier
Nichts ist neu hier, dass sicher ist. Man versucht hier, uns für eine öffentlich / private Partnerschaft zur Vorbereiten.
- #18 05.05.2012 19:06 von
Natürlich wäre es cool mit Warp 9.5 da oben herumzubrausen. Leider verlangt unsere biologische Herkunft extrem aufwendige Lebenserhaltungssysteme, die unser Planet so wunderbar zur Verfügung stellt. Im Weltraum muss die Lebenserhaltung durch technische Massnahmen gewährleistet werden. Das macht Langzeitmissionen extrem teuer im Vergleich zu Robotersonden.
Weshalb also viel zusätzliches Geld investieren, nur damit die Mars-Fotos von Menschen geknipst werden anstatt von automatischen Kameras? - #19 06.05.2012 03:35 von
Privatwirtschaft
Hochfliegende Plaene aber kein Geld (USA). Nun hofft man auf die Privatwirtschaft. Meines Wissens investiert die Privatwirtschaft da wo was rauszuholen ist, sprich PROFIT. Ich wundere mich schon laenger wie hoch der Profit der NASA denn bis heute war. Kann mir das jemand sagen? Und wie hoch sind denn die Profiterwartungen, und durch was entstehen diese Profite, der Privatwirtschaft (falls sie investieren)
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