Narkosemittel Propofol: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritzen in die

Getty ImagesUS-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...838941,00.html
  1. #1

    Das ist jetzt ein Witz. Oder?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

    Todesstrafe in USA: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritze - SPIEGEL ONLINE
    Pharmahersteller stellen Barbiturate her. Diese sind in hohen Dosen tödlich. Und wegen ihrer narkotisierenden Wirkung schmerzlos.

    Der Hersteller soll sich von jedem Abnehmer bescheinigen lassen, dass das Zeugs nicht für legale Todesspritzen - bei illegalen, suizidalen Todesspritzen würde kein Hahn nach krähen - verwendet wird?

    Ich sehe schon ziemliches Ungemach auf die Hersteller von Seilen zukommen...

    P.S: Im Artikel steht, dass für Daumenschrauben Exportbeschränkungen bestehen. Im Inland darf ich sie aber kaufen? Her mit dem Link zum Online-Bestellen! Wurde auf Amazon.de nicht fündig...
  2. #2

    Nennt man das nicht Beihilfe ?

    Ich glaube die Exporteure erfüllen den Tatbestand für Mord.
    Oder wird es von unserer Regierung gar als Beweis für die gute deutsch-Amerikanische Freundschaft bezeichnet ?
    Bei dieser Regierung ist alles möglich. Sie hat ja auch der EU zugestimmt , das auch deutsche Staatsbürger bei Bedarf ermordet werden können.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

    Todesstrafe in USA: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritze - SPIEGEL ONLINE
    Und was soll folgen?
    Der Tod ist ein Meister aus Deutschland?
    Soll Fresenius nun auf die schwarze Liste wegen unethischer Lieferungen?
    Sollen amerikanische Patienten auf ein sicheres und wirkungsvolles Narkosemittel verzichten?
    Mir ist die Botschaft des Artikels nicht klar.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

    Todesstrafe in USA: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritze - SPIEGEL ONLINE
    Tja, dann ist ja gut das unsere Politiker um die wirklichen Menschenrechtsverletzungen kümmern.
    Z.B. die Rückenschmerzen einer korrupten (EX-)Präsidentin.
  5. #5

    Zitat von Lekcad Beitrag anzeigen
    Tja, dann ist ja gut das unsere Politiker um die wirklichen Menschenrechtsverletzungen kümmern.
    Z.B. die Rückenschmerzen einer korrupten (EX-)Präsidentin.
    Auch da muss man aufpassen, dass sie nicht zuviel Schmerzmittel bekommt, da man ja hier lesen kann, wozu das ggf. führt.

    Allerdings, hatten sich nicht viele beschwert, dass sie zu wenig bekommt?

    Man kann es niemanden recht machen.
  6. #6

    Aufreger

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    P.S: Im Artikel steht, dass für Daumenschrauben Exportbeschränkungen bestehen.
    Wird Zeit, dass alle Schraubzwingen aus den Baumärkten verschwinden. Super-Aufreger übrigens, die ganze Geschichte - viel Lärm um nichts.
  7. #7

    Seilhersteller

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    Pharmahersteller stellen Barbiturate her. Diese sind in hohen Dosen tödlich. Und wegen ihrer narkotisierenden Wirkung schmerzlos.

    Der Hersteller soll sich von jedem Abnehmer bescheinigen lassen, dass das Zeugs nicht für legale Todesspritzen - bei illegalen, suizidalen Todesspritzen würde kein Hahn nach krähen - verwendet wird?

    Ich sehe schon ziemliches Ungemach auf die Hersteller von Seilen zukommen...

    P.S: Im Artikel steht, dass für Daumenschrauben Exportbeschränkungen bestehen. Im Inland darf ich sie aber kaufen? Her mit dem Link zum Online-Bestellen! Wurde auf Amazon.de nicht fündig...
    Ich glaube, der Beruf des Seilers ist hier in D schon längst ausgestorben. "Moderne" Seile kommen heutzutage aus China
  8. #8

    wer gerne Waffen verkauft,...

    sollte sich nicht wundern, wenn man bei ihm auch Spritzen kauft...
  9. #9

    Todeslieferanten sollten die Kunden boykottieren

    Zitat von washington.mayfair Beitrag anzeigen
    Und was soll folgen?
    Der Tod ist ein Meister aus Deutschland?
    Soll Fresenius nun auf die schwarze Liste wegen unethischer Lieferungen?
    Sollen amerikanische Patienten auf ein sicheres und wirkungsvolles Narkosemittel verzichten?
    Mir ist die Botschaft des Artikels nicht klar.
    Zitat von Lekcad Beitrag anzeigen
    Tja, dann ist ja gut das unsere Politiker um die wirklichen Menschenrechtsverletzungen kümmern.
    Z.B. die Rückenschmerzen einer korrupten (EX-)Präsidentin.
    Das ist mir klar das sowas Amis und Russen/Ukrainern nicht klar ist. Die einen übern noch Demokratie die anderen vergessen sie seit Kriegstreiber Bush jun. am liebsten und brüllen Faschismusparolen gegen ihre polit. Gegner.

    Wenn sie denn eher Killt-Leser oder Spiegel-TV-Unterschichtenfernsehen Zuschauer sind, interessieren sie sich maximal für das was mit ihnen geschieht, die Probleme anderer gehen ihnen am A.... vorbei, frei nach dem Prinzip:

    Wenn jeder nur an sich selbst denkt ist auch an alle gedacht.

    Ciao
    DerDemokrator

    P.S. Ich werde Fresinius Pharmazeutika boykottieren wenn die das Problem weiterhin ignorieren.