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Narkosemittel Propofol: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritzen in die

Getty ImagesUS-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...838941,00.html
  1. #10

    Gut gesagt

    Zitat von ginfizz53 Beitrag anzeigen
    Pharmahersteller stellen Barbiturate her. Diese sind in hohen Dosen tödlich. Und wegen ihrer narkotisierenden Wirkung schmerzlos.

    Der Hersteller soll sich von jedem Abnehmer bescheinigen lassen, dass das Zeugs nicht für legale Todesspritzen - bei illegalen, suizidalen Todesspritzen würde kein Hahn nach krähen - verwendet wird?

    Ich sehe schon ziemliches Ungemach auf die Hersteller von Seilen zukommen...

    P.S: Im Artikel steht, dass für Daumenschrauben Exportbeschränkungen bestehen. Im Inland darf ich sie aber kaufen? Her mit dem Link zum Online-Bestellen! Wurde auf Amazon.de nicht fündig...
    Genau so ist es. Dieses hysterische Gutmenschen-Gesülz ist an irrationalität kaum zu überbieten und auf jedenfall unerträglich (Stichwort: Beihilfe zum Mord - sonst hakts nirgends?). Besonders weil diese Herrschaften sofort die Fakten ausblenden: 50 Millionen Einheiten! Glaubt ihr etwa, da ging auch nur 1% davon in die Hinrichtungskammern?

    Aber sofort Lieferstopp! Oder aber zumindest absurde, Gewissen beruhigende Bescheinigungen verlangen, die das Papier nicht wert wären auf dem sie geschrieben sind.
  2. #11

    Zitat von Hofa05 Beitrag anzeigen
    ... haben das Recht auf jegliche Menschenrechte unwiderruflich verwirkt...
    Nein, die Menschenrechte gelten immer und für alle. Oder wollen sie sich anmaßen eine Grenze zu ziehen und wie beständig ist die dann?

    Zitat von Hofa05 Beitrag anzeigen
    ...Denn dann müssen diese Kreaturen nicht noch mit Steuergeldern in Gefängnissen durchgefüttert werden...
    Ach, man kann Menschen also töten wenns wirtschaftlich ist? Na Danke.
    Übrigens: Eine durschschnittliche Hinrichtung in den USA kostet ca. 3 mal so viel wie ein "Lebenslänglicher" (bei 40 Jahren Haftdauer)

    Zitat von Hofa05 Beitrag anzeigen
    Also Todesstrafe ist kein Mord sondern ein Mittel um solche kranken Menschen los zu werden!
    Stimmt, denn wenn diese Menschen krank sind dann nennt man das Euthanasie.
  3. #12

    Fresenius

    könnte wenn die Firma nur wollte. Der Hersteller müßte sich nur schriftlich zusichern lassen das seine Großhändler ausschließlich an Ärzte, Kliniken pp. dieses Medikament abgeben dürfen und das auch zumindest stichprobenartig zu kontrollieren. Ansonsten wäre die Geschäftsbeziehung zum Großhändler sofort zu stornieren.
    Oder möchte Fresenius eine solche Kontrolle wegen des Profits nicht machen?
  4. #13

    Propofol...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

    Todesstrafe in USA: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritze - SPIEGEL ONLINE
    ist ein wunderbares Narkosemittel. Fast jeder, der schon mal ne Magen- oder Darmspiegelung bekommen hat, weiß das. Außerdem sind die Narkosen damit wunderbar steuerbar. Das wissen die Anästhesisten und das steht auch im Beitrag.
    Missbrauch damit wird nicht (ok...oder ganz selten) nicht von den Ärzten oder der Hersteller-Firma begangen, sondern von denen, die es nicht fachgerecht bzw. bestimmungsgemäß einsetzen.
  5. #14

    Zitat von Lekcad Beitrag anzeigen
    Tja, dann ist ja gut das unsere Politiker um die wirklichen Menschenrechtsverletzungen kümmern.
    Z.B. die Rückenschmerzen einer korrupten (EX-)Präsidentin.
    Das, was mit Timoschenko passiert, ist allemal eine größere Menschenrechtsverletzung, als wenn nach einem rechtsstaatlichen Verfahren ein Serienmörder verurteilt und hingerichtet wird.
  6. #15

    Zitat von washington.mayfair Beitrag anzeigen
    Und was soll folgen?
    Der Tod ist ein Meister aus Deutschland?
    Soll Fresenius nun auf die schwarze Liste wegen unethischer Lieferungen?
    Sollen amerikanische Patienten auf ein sicheres und wirkungsvolles Narkosemittel verzichten?
    Mir ist die Botschaft des Artikels nicht klar.

    Würde mich nicht wundern, wenn man das in der EU gerne so handhaben würde. Europa ist bezüglich der Schmerztherapie ein Entwicklungsland.

    Und wenn man dabei noch gleich die USA und einen deutschen Großkonzern bezüglich der Todesstrafe bashen kann, dann um so besser.
    Da ist unser moralisch überlegenes Rechtssystem, in dem Totschläger teilweise auf Bewährung rumlaufen, natürlich viel besser. Oh diese tumben, barbarischen Amerikaner.
  7. #16

    Bin gegen die Todesstrafe, aber wenn ich mich je selber töten wollte, würde ich es auch mit Propofol machen. Ist ja echt ein Mini-Fortschritt in den USA Propofol zu benutzen. Viel humaner geht es nicht. (und ja, ich verwende Propofol fast täglich in meinem Beruf...).
  8. #17

    Standort Deutschland

    Was soll diese Diskussion? Schließlich geht es um Arbeitsplätze in Deutschland!
  9. #18

    Nunja, sollte mich das jetzt wundern?
    Deutschland, das Land ohne Moral, Ethik und Anstand deren einziger Lebensinhalt Geld, Gewinn, Mammon ist - scheiß auf die Grundrechte, scheiß auf die Menschenrechte, scheiß auf die Zivilisation.
    Hauptsache der Mammon fließt, bar jeder logik.

    Deutschland wird die Henker, Diktatoren und Folterer schon versorgen mit Giftspritzen, Panzern, U-Booten uvm.

    Natürlich merkt Fresenius da nichts.
    Allerdings hat die I.G. Farben auch nichts verwerfliches gemacht.....
  10. #19

    Zitat von Hofa05 Beitrag anzeigen
    Die Todesstrafe hat nix mit Mord zu tun!
    Mörder und Sexualstraftäter, die nachweislich ihre Tat begangen haben und deren Verurteilung nicht nur auf Indizien und Vermutungen basiert, sondern auf dem Nachweis der Tat, haben das Recht auf jegliche Menschenrechte unwiderruflich verwirkt!
    Nö. Artikel 1, Absatz 1 Grundgesetz. Hat die Schulbildung versagt oder sind Sie verfassungsfeindlich gestimmt?








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