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Narkosemittel Propofol: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritzen in die

Getty ImagesUS-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...838941,00.html
  1. #150

    ...

    Zitat von doc.nemo Beitrag anzeigen
    Dann müssen die Amis wohl wieder zum elektrischen Stuhl zurückkehren - aber bitte nur ökologisch korrekt mit erneuerbarer Energie!
    Warum bin ich mir jetzt ziemlich sicher, dass sich die Chinesen nicht so viele Gedanken darüber machen würden , dafür die Solarpanel zu liefern. Ansonsten wieder mal einfach lächerlich, mit welchen Maßnahmen Politik und Verwaltung die Welt verbessern wollen. In letzter Konsequenz müsste der Export fast aller Güter verboten werden, denn aus fast allem kann man Dinge herstellen, die zu solchen Taten missbraucht werden können.
  2. #151

    Baumwurzeln?

    Zitat von ratxi Beitrag anzeigen
    Des Deutschen mächtig zu sein oder mächtig deutsch zu sein mag für viele das gleiche sein oder gar dasselbe.
    Wurzeln---gibt´s bei uns heute zu Mittag--lecker.
    Na dann:gut holz!
  3. #152

    Unglaublich, wie gedankenlos .....

    hier gepostet wird. Hier geht es doch darum, dass mit in Deutschland produzierten Medikamenten in den USA Menschen getötet werden. Deutschland ist ein demokratisches Land in dem die Todesstrafe nicht praktiziert wird. (Bitte jetzt keine Diskussion über pro und contra Todesstrafe, das ist hier nicht das Thema) Das Thema ist viel mehr: Darf sich Deutschland, bzw. Deutsche Firmen an der Durchführung der Todesstrafe beteiligen? Ein Leichtes wäre dass zu verhindern. Das Problem besteht in den USA seit das Mittel Thiopental nicht mehr zur Verfügung steht. Es war längere Zeit eines der Mittel mit denen die "Lethal Injection" durchgeführt wurde. "Am 16. Dezember 2011 trat eine EU-weite, einheitliche Ausfuhrgenehmigungspflicht für Thiopental und alle weiteren kurz- und mittelfristig wirkenden Barbitursäuren in Kraft. Seit dem ist eine Ausfuhr von Thiopental-Natrium aus der EU nur noch mit einer Sondergenehmigung möglich". Sogar amerikanische Unternehmen haben die Verwendung ihrer Produkte zu Durchführung der Todesstrafe verhindert. "Auch der US-amerikanische Hersteller Hospira stellt Thiopental nicht mehr für Hinrichtungen zur Verfügung; Produktion und Vertrieb wurden im Januar 2011 eingestellt." Das Nachfolgemedikament war Pentobarbital. Hier hat auch der Hersteller dafür gesorgt, dass das Medikament nicht zur Durchführung der Todesstrafe genutzt wird. "Lundbeck, der dänische Hersteller von Pentobarbital, das mehrfach für Hinrichtungen verwendet worden ist, ging dazu über, eine Endverbraucherklausel einzubauen, die eine Verwendung für Exekutionen ausschließt. Sollte Fresenius nicht auch dazu bereit sein, könnte Deutschland in Kürze direkt in die Anwendung der Todesstrafe in den USA verwickelt sein." Weder Deutschland, noch die EU sollten sich zu Handlangern der US - Amerikanischen Behörden machen. Bei den hier benötigten Mengen sollten die Firmen auch den finanziellen Verlust verschmerzen.
  4. #153

    Gutmnenschen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Henker gehen die Wirkstoffe für die Todesspritzen aus. Amerikanische Hersteller haben die Produktion eingestellt, EU-Firmen liefern ebenfalls nicht mehr. Nun soll das Narkosemittel Propofol zum Einsatz kommen - hergestellt in Deutschland.

    Todesstrafe in USA: Deutscher Konzern liefert Wirkstoff für Todesspritze - SPIEGEL ONLINE
    sin eben oft auch Dummmenschen weil naturwissenschaftlch ungebildet.

    "Schämieh" ist ja immer Gift.
    Sollen die doch wieder den Schierlingsbecher (natürlich nur Bioware) reichen, gelle?
  5. #154

    Das können Sie auch heute noch kaufen

    Zitat von kein Ideologe Beitrag anzeigen
    es geht um Propofol, nicht um Zyklon B.

    Es geht um einen Stoff, der millionenfach angewendet wird.
    es heisst nur in Deutschland jetet Cyanosil.
    Lieferquelle wie gehabt die Degesch: www.degesch.de

    Zyklon B

    "In der DDR wurde von 1952 bis 1969 Zyklon B als Entwesungsmittel durch die VEB Gärungschemie Dessau, den Nachfolgebetrieb der Dessauer Werke für Zucker-Raffinerie GmbH, weiter hergestellt und unter dem Namen Cyanol vertrieben.
    Nach 1969 wurde Zyklon B in Schwedt hergestellt.

    In der Bundesrepublik wird es nach 1945 unter dem Namen Cyanosil und Zedesa Blausäure im Inland und unter dem Namen Zyklon im Ausland vertrieben. Hersteller sind die Deutsche Gesellschaft für Schädlingsbekämpfung mbH, die Detia Freyberg GmbH und die Desinsekta GmbH.[10] Die Produktion von Zyklon B wird unter geändertem Markennamen als Uragan D2 auch in Tschechien (Lučební závody Draslovka, a. s.[11], Kolín) fortgeführt."
  6. #155

    so wiem an Rattengift

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    die amerikanische Justiz unterliegt nicht dem deutschen Grundgesetz...

    Und Mord kommt darin auch nicht vor. Wohl aber im STGB:

    § 211 StGB Mord - dejure.org

    Propofol ist ein Narkosemittel, das zu medizinischen Zwecken hergestellt wird, nicht zum Töten von Straftätern.
    oder Insektizide auch zur "finalen Lösung von Partner- und Erbschaftkonflikten" missbrauchen kann, funtkioniert das auch mit Medikamenten deren therapeutische Dosis überschritten wird.

    Selbst das berüchtige Zyklon B war ist ist primär ein Schädlichebekämfpungsmittel das immer noch angewendet wird.
    Der damit verübte Völkermord war eben auch nur ein Missbrauch indem Teile der Lieferungen dafür abgezweigt wurden.
  7. #156

    Ich wollte

    Zitat von Evey Hammond Beitrag anzeigen
    ... wie sich das mit der Fresenius-Erfolgsgeschichte verträgt und wer gerne für so ein Unternehmen arbeiten möchte.

    Dann doch lieber konsequent direkt bei Diehl oder Rheinmetall anheuern! ;)
    denn ich bin kein rothgrüner Weltverbesserer und Abzocker (Hallo Cem und Jürgen: was machen die Ökomeilen?).
  8. #157

    Hauptsache die Gesinnung ist rothgrün

    Zitat von spon-facebook-1057022206 Beitrag anzeigen
    Die VERORDNUNG (EG) Nr. 1352/2005 ist die Verordnung
    über ein Fangverbot für Gabeldorsche im ICES-Gebiet VIII, IX (EG-Gewässer und internationale Gewässer) durch Schiffe unter der Flagge Frankreichs.

    richtig wäre Verordnung (EG) Nr. 1236/2005
    was braucht man da sauber rechercheierte Fakten.
    Sind ja doch alles Nazis und Industrielobbyisten die solchen Schreiberlingen (Fakten)Steine in den Berufsweg legen.
  9. #158

    Zitat von paddy58 Beitrag anzeigen
    hier gepostet wird. Hier geht es doch darum, dass mit in Deutschland produzierten Medikamenten in den USA Menschen getötet werden. Deutschland ist ein demokratisches Land in dem die Todesstrafe nicht praktiziert wird. (Bitte jetzt keine Diskussion über pro und contra Todesstrafe, das ist hier nicht das Thema) Das Thema ist viel mehr: Darf sich Deutschland, bzw. Deutsche Firmen an der Durchführung der Todesstrafe beteiligen? Ein Leichtes wäre dass zu verhindern. Das Problem besteht in den USA seit das Mittel Thiopental nicht mehr zur Verfügung steht. Es war längere Zeit eines der Mittel mit denen die "Lethal Injection" durchgeführt wurde. "Am 16. Dezember 2011 trat eine EU-weite, einheitliche Ausfuhrgenehmigungspflicht für Thiopental und alle weiteren kurz- und mittelfristig wirkenden Barbitursäuren in Kraft. Seit dem ist eine Ausfuhr von Thiopental-Natrium aus der EU nur noch mit einer Sondergenehmigung möglich". Sogar amerikanische Unternehmen haben die Verwendung ihrer Produkte zu Durchführung der Todesstrafe verhindert. "Auch der US-amerikanische Hersteller Hospira stellt Thiopental nicht mehr für Hinrichtungen zur Verfügung; Produktion und Vertrieb wurden im Januar 2011 eingestellt." Das Nachfolgemedikament war Pentobarbital. Hier hat auch der Hersteller dafür gesorgt, dass das Medikament nicht zur Durchführung der Todesstrafe genutzt wird. "Lundbeck, der dänische Hersteller von Pentobarbital, das mehrfach für Hinrichtungen verwendet worden ist, ging dazu über, eine Endverbraucherklausel einzubauen, die eine Verwendung für Exekutionen ausschließt. Sollte Fresenius nicht auch dazu bereit sein, könnte Deutschland in Kürze direkt in die Anwendung der Todesstrafe in den USA verwickelt sein." Weder Deutschland, noch die EU sollten sich zu Handlangern der US - Amerikanischen Behörden machen. Bei den hier benötigten Mengen sollten die Firmen auch den finanziellen Verlust verschmerzen.
    Klar darf eine Deutsche Firma, wie z.B. Fresenius, sich daran beteiligen. Warum auch nicht? Schließlich ist die Todesstrafe in den USA legal. Und da kann es der Firma Fresenius ja schon 3x egal sein ob das Mittel auch hierfür Anwendung findet.

    Außerdem: Papier ist geduldig....man kann auf Papier so ziemlich alles festhalten. Ob man dann so konsequent ist und das auf dem Papier vereinbarte einhält ist wieder etwas anderes und sollte uns nicht weiter kümmern, da wir es sowieso nicht verhindern können!

    Selbst wenn wir hier den Exporthahn zudrehen...Die USA werden Mittel und Wege finden die Todesstrafe zu vollstrecken....

    Von daher ist diese Debatte ohnehin überflüssig.
  10. #159

    Medikament wie andere auch!

    Propofol wird in sehr vielen Krankenhäusern verwendet. Nicht Besonderes. Man sich mit vielen Medikamenten umbringen wenn man es will. Wenn die Dosierung stimmt geht das ganz schnell. Daher ist erst mal das Medikament nicht das Problem. Die Anwendung und der Verkauf zu diesem Zweck schon eher.
    Das löst die allgemeine Debatte über die Todesstrafe aus.
    Die Überschrift muss anders lauten , nur dann liest keiner den Artikel mehr. Da liegt wohl eher das Problem.
    "Amerikaner kaufen Medikamente in Deutschland um damit die Todesstrafe zu vollstrecken" dann bekommt der Artikel eine ganz andere Wirkung!


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