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Nahost-Verhandlungen: EU scheut vor Ultimatum an Israel zurück
Mahnende Worte, aber kein Ultimatum: Die EU-Außenminister haben davon abgesehen, Israel die einseitige Anerkennung eines Staates Palästina anzudrohen. Sie bestehen immerhin auf einem Siedlungsstopp. Die Erleichterung in Jerusalem dürfte kurz währen. Denn das Land*verliert wichtige Unterstützer.*
http://www.spiegel.de/politik/auslan...734453,00.html
- #1 13.12.2010 22:45 von
Fehlt da nicht etwas?
Auch wenn es vielleicht inreressanter wäre, inhaltlich Stellung zu nehmen...
Wie heißt der Herr denn?Linksliberale Kommentatoren in Israel begrüßen die "neuen, scharfen Wind aus dem Westen", wie Kolumnist und Siedler-Experte (...) der Zeitung "Haaretz" den zu beobachtenden Trend nennt. - #2 13.12.2010 22:51 von
Hamas
Herr Westerwelle ist wirklich naiv. Wenn ich das lese:
"Das schlechteste Ergebnis wäre, wenn jetzt diese Friedensgespräche endgültig abgebrochen würden. Es geht darum, dass wir im Gespräch bleiben im Nahen Osten."
Dann kann ich verstehen, wenn die amerikanischen Diplomaten Herrn Westerwelle als inkompetent ansehen. Friedensgespräche sind vollkommen sinnlos, wenn eine Seite sich die Vernichtung der anderen auf die Fahne geschrieben hat. Die Hamas-Charta und die Mehrheit der muslimischen Araber in den sogenannte besetzten Gebieten sind für die Vernichtung Israels. - #3 13.12.2010 22:54 von
Ultimatum:ja, aber bitte an die richtige Adresse
Die permanenten Menschenrechtsverletzungen der Hamas sollten von der EU endlich mit einem Ultimatum beantwortet werden: sofortiger Stop aller EU-Finanzhilfen, wenn damit nicht endlich Schluss ist.
Sollte jemand glauben, in einem palästinensischen Staat würde das besser, dann lebt er in einer Wunschwelt. Wer die Hamas unterstützt, macht sich mitschuldig. - #4 13.12.2010 23:03 von Tango
- #5 13.12.2010 23:27 von
Bitte, tausend Mal Bitte .....aber......jetzt aber genug. entschuldigung.
Es ist absurd.
Mit welcher Sprache die europäische Gemeinschaft und die Amerikaner ihr Ziehkind, den "Staat Israel" ansprechen. Ein Land das seit nun mehr 60 Jahren Landraub betreibt, Menschen aus ihren Häussern vertreibt, Internationales Gtesetz für Null und Nichtig erklärt. Woher kommt diese Angst. Warum diese Häucherlei vor diesem Land. Sind Palästinenser weniger Wert. Haben Palästenenser kein Recht auf Selbstverteidigung. Warum die Milliarden in den Rachen der Israelis fliessen. Was müssen die Israelis den machen oder sind es Geschenke. Schutzgeld etwa für die arabischen Regime, siehe Mubarak in Ägypten, siehe Jemen. Alles so eigenartig. - #6 13.12.2010 23:38 von burninghands
Der Lauf der Dinge
in der Welt wird von allein dafuer sorgen, dass dieses Experiment, wie Kommunismus und Kapitalismus, frueher oder spaeter von selbst scheitern wird.
Aus der Ego-Perspektive ist immer alles ganz furchtbar wichtig und muss sofort sein, ohne Ruecksicht auf Verluste. Schon 50 Jahre spaeter kann man oft nur den Kopf ueber die Ueberzeugungen, die Erwartungen und die Vorgehensweisen der Zeitgenossen schuetteln.
In einem noch weiter gefassten zeitlichen Rahmen wird die Geschichte von einer Bevoelkerungsgruppe zu berichten wissen, dessen Schicksalspendel innerhalb von 100 Jahren erst extrem auf die eine, dann auf die andere Seite ausschlug, um schliesslich im Tanz der anderen Pendel wieder eine ihr angemessene Rolle einzunehmen.
Karma is a bitch - #7 13.12.2010 23:47 von
Ich empfehle einen Stufenplan
Damit die israelische Regierung nicht mit ihrer Taktik des Aussitzens und Verweigerns weitergeht, empfehle ich der EU, einen Stufenplan festzulegen:
z.B.
am 1.2.2011 Aberkennung des EU-Handelsstatus,
am 1.3.2011 Einstellung der Militärkooperation,
am 1.4.2011 Abbruch der Handelsbeziehungen,
am 1.5.2011 Anerkennung eines unabhängigen Palästinänserstaats
(oder ähnlich)
Damit wird einerseits der Wille EU klar und berechenbar
und es bleibt Zeit für Diplomatie und Entscheidungsfindung.
Israels Regierung und Bevölkerung hat klare Alternativen und kann sich entscheiden. - #8 13.12.2010 23:48 von
.
Das Problem der Israelis wie der Palästinenser ist das sie dem anderen nicht die gleichen Rechte zugestehen wollen. Früher wurden die Israelis angegriffen so das sie bzw. ihr damals erst kurz bestehender Staat fast ausgelöscht worden wären, wobei die damaligen Gegner natürlich nicht ganz zu Unrecht argumentieren das dieses Gebiet früher ihnen gehörte bzw. von ihnen besiedelt war. Danach ging Israel siegreich aus den Kriegen hervor und vertrieb die Bevölkerung, größtenteils Palästinenser, wobei deren Gebiet besiedelt wurde.
Nun wollen sie angeblich Frieden, das wird nur nicht funktionieren wenn gleichzeitig in umstrittenen Gebieten weiter Fakten geschaffen werden, indem Siedlungen aufgebaut werden.
Wenn man wirklich zu einem dauerhaften Frieden kommen will muss ein Teil der Siedlungen von den Israelis aufgegeben werden, aber auch zugleich ein Teil der Siedlungen von den Palästinensern akzeptiert werden - nur so kann eine Zweistaaten-Lösung funktionieren.
Deutschlands Verhältnis zu Polen hat sich auch erst dann verbessert als wir endlich die neuen Grenzen akzeptierten, ob man darüber glücklich ist oder nicht spielt in solchen Fragen erstmal keine Rolle - Hauptsache der Frieden bleibt gewahrt.
Da dies alles im Nahen Osten derzeit nicht der Fall zu sein scheint wage ich zu bezweifeln das sowohl Israelis als auch Palästinenser zu einem wirklichen Frieden bereit, geschweige denn fähig sind. Wer z.b. würde es schaffen der aktuellen israelischen Regierungskoalition solche Kompromisse abzuringen, wo doch die Pro-Siedler-Parteien stark vertreten sind und die Regierung zerbrechen würde wenn sich die Position zu den Siedlungen verändern würde? Es glaubt doch niemand ernsthaft das dies passieren wird, nicht jetzt zumindest.
Wenn diese beiden Völker bzw. deren Einwohner nicht auf den Straßen aktiv für Frieden protestieren wird das noch viele Jahrzehnte weitergehen, im besten Fall wohlgemerkt, im schlimmsten Fall gibt es wieder Kriege - mal schauen wie lange Israel noch siegreich ist, denn die Bevölkerungsentwicklung spricht eindeutig für die arabischen Bewohner - da kann der Gegner noch so hochgerüstet sein, einen solchen Konflikt verliert man langfristig.
Den Palästinensern geht es aber auch kaum besser, sie werden doch selbst von den arabischen Staaten immer nur gerne als Argument angeführt, aber Länder wie Ägypten etc. scheren sich nicht um die Palästinenser. - #9 13.12.2010 23:52 von
Verlust als Gewinn
Es kann Israel sicher nicht schaden, wenn es Unterstützer verliert. Wer will auch eine Politik unterstützen, die offensichtlich nur mit Gewalt reagieren kann und an keinem Ausgleich interessiert ist?
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