Mahnende Worte, aber kein Ultimatum: Die EU-Außenminister haben davon abgesehen, Israel die einseitige Anerkennung eines Staates Palästina anzudrohen. Sie bestehen immerhin auf einem Siedlungsstopp. Die Erleichterung in Jerusalem dürfte kurz währen. Denn das Land*verliert wichtige Unterstützer.*
http://www.spiegel.de/politik/auslan...734453,00.html
Ungefähr so?
Das Herz des Feindes
"Vor einem Jahr hat die Geste eines arabischen Vaters aus Dschenin die Menschen bewegt: Er gab die Organe seines von der israelischen Armee erschossenen Sohnes zur Transplantation frei. Die Tat rettete Leben - und schuf Zwietracht. Von Erich Follath und Christoph Schult"
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-49976953.html
Nein. Sie wurden nicht vertrieben, sondern nur aus dem Haus entfernt, weil es ihnen nicht gehörte. Wenn Sie mal in mein Haus einziehen, ohne es vorher gekauft zu haben, dann werfe ich Sie auch 'raus.
Nicht nur. Aber auch, ja.
Naja, ganz so beispiellos ist das nun nicht. Beispiellos ist lediglich, daß jemand vierzig Jahre nach einem selbst angezettelten Krieg noch jammert, daß er verloren ging, anstatt sich mit den Fakten zu arrangieren und in die Zukunft zu blicken.
Soweit dann also zu den infamen Unterstellungen.
Dazu hat Putin etwas sehr Interessantes gesagt: "wenn ich die Amerikaner gewesen wäre, ich hätt' welche gefunden". Immerhin hat Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen gehabt und gegen den Iran und die kurdische Minderheit eingesetzt. Ob er beim Einmarsch der USA noch Massenvernichtungswaffen hatte, wissen Sie ebensowenig wie ich.
Möglich ist, daß wurden diese Waffen zu Beginn des Krieges in Sicherheit gebracht wurden, wie das ja dann auch mit der irakischen Luftwaffe geschehen ist. Das wäre aus irakischer Sicht auch nicht ganz unlogisch gewesen, hatten die USA den Irak ja schon 1991 angegriffen, ohne den Regimewechsel zu erzwingen. Hat Saddam damit gerechnet, daß die Amerikaner wieder so handeln und ihn an der Macht lassen würden?
Daß die US-Truppen keine Massenvernichtungswaffen gefunden haben, bedeutet ja nicht zwangsläufig, daß es keine gegeben hat, sondern nur, daß keine mehr da waren, als die Amis geguckt haben. Klar ist, daß Irak Massenvernichtungswaffen besessen, sie gegen den Kriegsgegner Iran und gegen die eigene Bevölkerung benutzt und bis 1980 sogar an Atomwaffen geforscht hat. Daher wäre ich mit definitiven Aussagen wie der Ihren äußerst vorsichtig. Vielleicht kommt die Wahrheit darüber erst in Jahrzehnten heraus -- oder, wer weiß, nie.
Nun, 90, eher 95% der zivilen Opfer beider Seiten gehen eindeutig auf das Konto der Hamas.
Wissen Sie, die Hamas benutzt ihre eigene Zivilbevölkerung menschen-, völker- und kriegsrechtswidrig als menschliche Schutzschilde oder, wenn das nicht vom gewünschten "Erfolg" gekrönt war, als billiges Propagandamaterial. Wenn die Hamas von einer Schule aus israelische Zivilisten beschießt und die IDF die Raketenbasis ausschaltet, wer ist dann für die zivilen Opfer verantwortlich? Natürlich nicht die IDF, sondern die die Hamas.
Insofern spiegeln die Opferzahlen nur eines: nämlich, daß Israel alles tut, um seine Bürger zu schützen, während die Zivilisten für die Hamas nur Kanonenfutter sind, das man für selbstmörderische oder propagandistische Aktivitäten verheizen kann. Und Sie, verehrter Herr, sind auf diese miese, widerliche, billige und ekelhafte Propagandamasche perfekt hereingefallen.
Das ist ja vollkommen lächerlich.
[QUOTE=vk64;6794492]Es ist ja weniger das eigentlich angebrachte schlechte Gewissen oder das Schamgefühl, die in Israel Angst erzeugen, sondern eher die Sorge, dass man möglicherweise doch wieder einen Teil des erbeuteten völkerrechtswidrig angeeigneten Landes zurückgeben müsste./QUOTE]
Genau, deswegen hat Israel den völkerrechtswidrig besetzten Südlibanon und den völkerrechtswidrig besetzten Gazastrip auch freiwillig aufgegeben. Aus dem den völkerrechtswidrig besetzten Sinai hat sich Israel für den Friedensvertrag mit Ägypten zurückgezogen. Wie oft muß Israel sich denn noch freiwillig zurückziehen oder Land gegen Frieden handeln, bis auch Sie das Offensichtliche verstehen: daß Israel offensichtlich Frieden will, dafür bereits mehrmals Land abgegeben hat, und dies auch jederzeit wieder tun würde?
Warum sollte Israel übrigens ein schlechtes Gewissen haben? Weil es sich gegen militärische und terroristische Angriffe verteidigt, doch wohl sicher nicht. Warum also?
Dieser Artikel war damals schon Unfug. Tatsächlich hatte Israel 120 neue Wohneinheiten in einer Siedlung genehmigt. Dabei handelte es sich nicht, wie der Artikel behauptet, um "neue jüdische Siedlungen im Westjordanland", sondern nur um den Ausbau einer bereits existierenden Siedlung. Die Merkwürdigkeit des Artikels können Sie bereits aus der befremdlichen Zusammenstellung der letzten Absätze ersehen: der erste Satz spricht über den Besuch von Joe Biden, dann wird ein Zitat von Peace Now eingeblendet, und der folgende Satz und Absatz betreffen wieder Bidens Besuch. Dabei muß man schon recht genau lesen, daß das Zitat nicht von Biden oder seinem Umfeld kommt, sondern eben von Peace Now. Das war von dem Autor des Artikels entweder sehr ungeschickt oder sehr geschickt -- aber jedenfalls wenig seriös.
Außerdem waren diese vielbeachteten Baugenehmigungen nur ein reiner Verwaltungsakt. Trotz der danach vorliegenden Baugenehmigung unterlagen die betreffenden Wohneinheiten jedoch dem bekannten, jedoch ohnehin lediglich zeitlich befristeten Baustopp. Es war zwar unglücklich, daß die Genehmigungen während des Baustopps erteilt wurden, aber die ganze Aufregung war es nun auch nicht wert.
Was das mit dem Sechstagekrieg zu tun hat? Israel hat das Westjordanland im Sechstagekrieg vom jordanischen Angreifer erobert und ist seitdem dort Ordnungsmacht. Ohne diesen Angriff würde es den Nahostkonflikt natürlich heute auch geben, aber in einer völlig anderen Form. Tatsache ist aber, daß -- ich zitiere Sie: hätte hätte Fahrradkette -- dieser Angriff stattgefunden und Israel infolgedessen die betreffenden Gebiete einnehmen konnte. Das hat aber erst dazu geführt, daß der Nahostkonflikt in seiner heutigen Ausprägung und Form existiert. Der Sechstagekrieg ist die Ursache der israelischen Besatzung des Westjordanlandes und damit ein maßgeblicher Teil der Entwicklungen, die zur aktuellen Situation geführt haben.
Sie können diesen Krieg -- und den folgenden Jom-Kippur-Krieg, als die arabischen Angreifer Israel mit einem Überraschungsangriff überrumpelten und es für Israel zeitweilig Spitz auf Knopf stand -- nicht außer Acht lassen, wenn Sie die aktuelle Situation begreifen wollen. Das wäre so, als würden Sie "die Deutschen" verstehen wollen, aber Hitler, die DDR und die 68'er ignorieren wollen -- das funktioniert einfach nicht.
Jaja. Als wäre die "rechtsgerichtete Regierung in Tel Aviv" das einzige Problem und der Konflikt bestünde erst, seitdem die "rechtsgerichtete Regierung in Tel Aviv" die Regierung stellt.
Außerdem ist das Ihre -- mMn. naive -- persönliche Ansicht. An derlei kindischen Behauptungen bin ich allerdings nicht interesiert. Haben Sie auch sachliche Argumente, mit denen Sie Ihr Gelaber begründen können? Oder ist dieses Gewäsch wirklich schon alles, was Sie zu bieten haben?
Ja, das hatte ich geschrieben. Offensichtlich haben Sie es geschafft, wenigstens zwei Worte aus meinem Posting in einen logischen Zusammenhang zu stellen. Herzlichen Glückwunsch, weiter so!
Spielt das eine Rolle? Sie waren da und sind vollkommen freiwillig wieder gegangen. Warum sie da waren, steht in den Geschichtsbüchern. Lesen Sie doch mal eines.
Jaja. Sie sollten das mit den Geschichtsbüchern wirklich mal ausprobieren. Wo genau bleiben Ihre Argumente?
*LOL* Wie mein zweijähriger Neffe, der sich die Hände vor die Augen hält und glaubt, dann könnte ich ihn nicht sehen.