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Nahost-Reisender Joachim Gauck: Präsident Pudelwohl
dapdDer neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten. Es wird deutlich: Gauck ist im neuen Amt angekommen - und er hat noch viel vor.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836265,00.html
- #50 31.05.2012 22:26 von
- #51 31.05.2012 22:31 von
Lichtblick
Weit und breit, der einzige Lichtblick in der politischen Landschaft. Zwei Jahre früher, hätte der Mann uns manche Schmach erspart. Auch in Sachen religiöser Zuwanderer hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.
Danke Joachim Gauck, dass Sie uns ein bisschen über die Peinlichkeiten, bis hin zu Unverschämtheiten von Menschen wie Wulff und Westerwelle hinwegtrösten.
Endlich fühle ich mich wieder verteten und in anderen Ländern angemessen repräsentiert.. - #52 31.05.2012 22:36 von
Verstehe. Ihnen fehlt die Agit-Prop-Note...
Bei einer "Milliardärin" kommts offenbar nicht so drauf an, ob die Anklage Substanz hat oder aus politischen Gründen erhoben wird.
Deutliche Worte zu den Menschenrechten der Palästinenser fehlen Ihnen also.
DAß es Ihnen dabei tatsächlich um Menschenrechte geht glaube ich dann, wenn von Ihnen mal ein paar deutliche Worte zu Syrien kommen. In Ihren letzten Beiträger war das nicht der FAll, habs nachgeprüft...
Auch wenn ein arabischer Despot die Bevölkerung zusammenschießen läßt, kommts offenbar nicht so drauf an. - #53 31.05.2012 22:38 von
Schön pastoral und doch sehr irrelevant...
So lässt sich Gaucks Visite zusammenfassen wenn man die Irrelevanz aus israelischer Perspektive betrachtet! Während er hier täglich ob seiner salbungsvollen Worte gefeiert wird, findet das Thema in Israelischen Medien de facto nicht statt.
Mehr muss man zur Bedeutung dieses Staatsbesuches nicht sagen. - #54 31.05.2012 22:41 von
Ja endlich ..
haben wir wieder einen Bundespräsidenten mit moralischer Autorität und rhetorischer Gewandtheit, bei dem ich nicht bei jeder Gelegenheit fürchten muss, dass er mein Land blamiert. Nicht zuletzt durch sein sehr geschicktes Auftreten in dem politischen Minenfeld Israel hat er sein großes Format bewiesen, dass sich durchaus mit dem von Richard von Weizsäcker oder Roman Herzog messen kann. Weiter so!
- #55 31.05.2012 23:05 von
Gauck hat sich da sehr vernünftig geäußert: Daß in Israel Belehrungen aus Deutschland nicht so gut ankommen.
Das hat historische Gründe, die Ihnen irgendwie entgangen sein müssen.
Das Verhältnis zu Moslems "weltweit" würde sich dann verbessern? Was bitte haben Moslems "weltweit" mit Israel zu schaffen, also z. B. in Indonesien oder Afrika? Und falls Moslems in Indonesien oder Afrika sich tatsächlich auf Israel focussieren, darf man wohl von einer gewissen Irrationalität ausgehen.
Wissen Sie, das Problem liegt darin, daß Sie offenbar Applaus von Seiten der Hamas und der Hardliner in Teheran und eine gewisse Irrationalität für irgendwie erstrebenswerter halten Vernunft.
Und auch das hat vermutlich historische Gründe. - #56 31.05.2012 23:09 von
- #57 31.05.2012 23:33 von
.
Das hat mit "rechts" gar nichts zu tun. Der Islam hat diesem Land außer Schwerstarbeitern im Kohlebergbau und Gemüsehändlern nichts gebracht. Weder hat er die Kultur (Literatur, Musik, Kunst etc.) dieses Landes bereichert, noch hat er zum sozialen Zusammenleben irgend etwas beigetragen. Eher das Gegenteil. Es sind Ghettos und Parallelgesellschaften von "Migranten" (also die, die sich selbst gerne so nennen) entstanden.
- #58 31.05.2012 23:42 von
Ich denke er bringt einfach klar rüber, daß er seine eigene Meinung zu den Dingen hat, ohne wie ein angeblich so wortmächtiger Dichter in jüngster Zeit den Verdacht zu erwecken, mit letzer Tinte seinen Antisemitismus hinter verschwurbelter Rethorik zu verstecken. Offenbar spüren die Menschen das.
Seine Reputation als jemand, der auch zu DDR-Zeiten klare Worte fand, ist da sicher nicht hinderlich. - #59 31.05.2012 23:44 von
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