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Nahost-Reisender Joachim Gauck: Präsident Pudelwohl

dapdDer neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten. Es wird deutlich: Gauck ist im neuen Amt angekommen - und er hat noch viel vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836265,00.html
  1. #50

    na ja

    Zitat von pwbaumann Beitrag anzeigen
    und unser aussenminister ist nach nur einer reise dieses bundespräsidenten ganz vergessen. 4 tage contra 3 jahre.
    3 jahre fehlbesetzung.
    dessen Inhalt war 18 % und Steuersenkung, nicht die Aussenpolitik... jeweils grandios gescheitert; ist also nicht wirklich schwer ihn zu toppen :)
  2. #51

    Lichtblick

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten. Es wird deutlich: Gauck ist im neuen Amt angekommen - und er hat noch viel vor.

    Bundespräsident Gauck besucht nach Israel die Palästinensergebiete - SPIEGEL ONLINE
    Weit und breit, der einzige Lichtblick in der politischen Landschaft. Zwei Jahre früher, hätte der Mann uns manche Schmach erspart. Auch in Sachen religiöser Zuwanderer hat er den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Danke Joachim Gauck, dass Sie uns ein bisschen über die Peinlichkeiten, bis hin zu Unverschämtheiten von Menschen wie Wulff und Westerwelle hinwegtrösten.
    Endlich fühle ich mich wieder verteten und in anderen Ländern angemessen repräsentiert..
  3. #52

    Zitat von zroone Beitrag anzeigen
    genauso ist es.
    nichts als wachsweiche, substanzlose aussagen.
    wenn eine milliadärin namens timoschenko rechtskräftig verurteilt wird (wegen veruntreuung und vorteilsnahme etc.) dann holt man die menschenrechte ausm ärmel, was aber ist mit den menschenrechten der palästinenser???? von einem buprä, der den begriff der (wie auch immer definierten) freiheit wie eine monstranz vor sich herträgt muss man entpsrechend präzise aussagen hierzu erwarten dürfen.
    Verstehe. Ihnen fehlt die Agit-Prop-Note...
    Bei einer "Milliardärin" kommts offenbar nicht so drauf an, ob die Anklage Substanz hat oder aus politischen Gründen erhoben wird.

    Deutliche Worte zu den Menschenrechten der Palästinenser fehlen Ihnen also.
    DAß es Ihnen dabei tatsächlich um Menschenrechte geht glaube ich dann, wenn von Ihnen mal ein paar deutliche Worte zu Syrien kommen. In Ihren letzten Beiträger war das nicht der FAll, habs nachgeprüft...
    Auch wenn ein arabischer Despot die Bevölkerung zusammenschießen läßt, kommts offenbar nicht so drauf an.
  4. #53

    Schön pastoral und doch sehr irrelevant...

    So lässt sich Gaucks Visite zusammenfassen wenn man die Irrelevanz aus israelischer Perspektive betrachtet! Während er hier täglich ob seiner salbungsvollen Worte gefeiert wird, findet das Thema in Israelischen Medien de facto nicht statt.

    Mehr muss man zur Bedeutung dieses Staatsbesuches nicht sagen.
  5. #54

    Ja endlich ..

    haben wir wieder einen Bundespräsidenten mit moralischer Autorität und rhetorischer Gewandtheit, bei dem ich nicht bei jeder Gelegenheit fürchten muss, dass er mein Land blamiert. Nicht zuletzt durch sein sehr geschicktes Auftreten in dem politischen Minenfeld Israel hat er sein großes Format bewiesen, dass sich durchaus mit dem von Richard von Weizsäcker oder Roman Herzog messen kann. Weiter so!
  6. #55

    Zitat von spiekla Beitrag anzeigen
    und Netanyahu erheblich härter öffentlich kritisiert. Und daraufhin hätte sich unsere Beziehung zu Israel dramatisch verschlechtert und die Beziehungen zu den Muslimen weltweit verbessert - wo läge das Problem?
    Gauck hat sich da sehr vernünftig geäußert: Daß in Israel Belehrungen aus Deutschland nicht so gut ankommen.
    Das hat historische Gründe, die Ihnen irgendwie entgangen sein müssen.
    Das Verhältnis zu Moslems "weltweit" würde sich dann verbessern? Was bitte haben Moslems "weltweit" mit Israel zu schaffen, also z. B. in Indonesien oder Afrika? Und falls Moslems in Indonesien oder Afrika sich tatsächlich auf Israel focussieren, darf man wohl von einer gewissen Irrationalität ausgehen.
    Wissen Sie, das Problem liegt darin, daß Sie offenbar Applaus von Seiten der Hamas und der Hardliner in Teheran und eine gewisse Irrationalität für irgendwie erstrebenswerter halten Vernunft.
    Und auch das hat vermutlich historische Gründe.
  7. #56

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    (...)
    In Deutschland werden inzwischen mehr Moscheen gebaut als Kirchen!
    DAs liegt vermutlich daran, daß in Deutschland schon in jedem Ort genug Kirchen vorhanden sind.
  8. #57

    .

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    Auch wenn es den Rechten im Land nicht gefällt - der Islam gehört zu Deutschland.
    Entweder verändert Deutschland (und Europa) den Islam oder der Islam verändert Deutschland. Man kann die Wirklichkeit nicht negieren.
    In Deutschland werden inzwischen mehr Moscheen gebaut als Kirchen!
    Das hat mit "rechts" gar nichts zu tun. Der Islam hat diesem Land außer Schwerstarbeitern im Kohlebergbau und Gemüsehändlern nichts gebracht. Weder hat er die Kultur (Literatur, Musik, Kunst etc.) dieses Landes bereichert, noch hat er zum sozialen Zusammenleben irgend etwas beigetragen. Eher das Gegenteil. Es sind Ghettos und Parallelgesellschaften von "Migranten" (also die, die sich selbst gerne so nennen) entstanden.
  9. #58

    Zitat von Deep Thought Beitrag anzeigen
    Endlich wieder eine starke Persönlichkeit an der Spitze des Staates.(...)Nur jemand mit der Wortgewalt Gaucks kann so an die Grenzen gehen, die klare Kritik an der israelischen Aussenpolitik von einem polarisierenden Affront trennt.(...)
    Ich denke er bringt einfach klar rüber, daß er seine eigene Meinung zu den Dingen hat, ohne wie ein angeblich so wortmächtiger Dichter in jüngster Zeit den Verdacht zu erwecken, mit letzer Tinte seinen Antisemitismus hinter verschwurbelter Rethorik zu verstecken. Offenbar spüren die Menschen das.
    Seine Reputation als jemand, der auch zu DDR-Zeiten klare Worte fand, ist da sicher nicht hinderlich.
  10. #59

    Zitat von Palmstroem Beitrag anzeigen
    (...)Und auch für Herrn Gauck ist die Anerkennung des Existenzrechts Israels Grundlage aller Verhandlungen. (...)
    Für Sie nicht? Und wenn nicht, warum nicht?








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