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Nahost-Reisender Joachim Gauck: Präsident Pudelwohl

dapdDer neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten. Es wird deutlich: Gauck ist im neuen Amt angekommen - und er hat noch viel vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...836265,00.html
  1. #30

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten.
    Quark. Er hat sich nicht von Chr. Wulff distanziert, sondern genau seine Gedanken wiederholt. Ob da am Ende steht, der Islam gehöre zu Deutschland, oder ob die hier lebenden Muslime zu diesem Land gehören, ist bestenfalls Haarspalterei. Richtig ist beides.

    Und was Israel angeht, so wundere ich mich, in einem Forum, dass normalerweise die politische Korrektheit geißelt, Liebsschwüre für Gauck zu lesen. Gauck ist der vielleicht angepassteste, politisch korrekteste und damit eben auch langweiligste Präsident seit langem.

    Mit anderen Worten: Ein Standardpräsident, zusätzlich ausgestattet mit dem Makel der protestantischen Betroffenheitskultur. Das verspricht langweilig zu werden.
  2. #31

    dazu müssten wir souverän sein

    Zitat von zroone Beitrag anzeigen
    genauso ist es.
    nichts als wachsweiche, substanzlose aussagen.
    wenn eine milliadärin namens timoschenko rechtskräftig verurteilt wird (wegen veruntreuung und vorteilsnahme etc.) dann holt man die menschenrechte ausm ärmel, was aber ist mit den menschenrechten der palästinenser???? von einem buprä, der den begriff der (wie auch immer definierten) freiheit wie eine monstranz vor sich herträgt muss man entpsrechend präzise aussagen hierzu erwarten dürfen.
    Um die Aussagen machen zu können, die Du Dir wünscht... dazu müsste Deutschland souverän sein.
    Da wir aber nach wie vor nach der Pfeife der Alliierten tanzen (inkl. der Wahl unserer Repräsentanten) wird kein Staatsoberhaupt solche Aussagen machen... es sei denn die Person möchte freiwillig ernsthafte Konsequenzen erdulden.
  3. #32

    Längst überfällig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der neue Bundespräsident setzt erste eigene Akzente. In einem langen Interview distanziert sich Joachim Gauck von seinem Vorgänger Wulff, zugleich absolviert er einen erfolgreichen Besuch im Nahen Osten. Es wird deutlich: Gauck ist im neuen Amt angekommen - und er hat noch viel vor.

    Bundespräsident Gauck besucht nach Israel die Palästinensergebiete - SPIEGEL ONLINE
    Endlich ein Präsident, für den man sich als Deutscher nicht zu schämen braucht. Gauck hat Format, eine Aura, etwas, was man bei seinem Vorgänger vergeblich suchte.

    Schön auch - und längst überfällig, dass er diesen Aussetzer Wulffs korrigierte, der Islam gehöre zu Deutschland. Welch ein Unsinn!
  4. #33

    Danke Herr Gauck, ich fühle mich durch Sie würdig vertreten. Sie werden eines Tages Ihren Ehrsensold vollkommen zu Recht erhalten.
    Der erste "große" Bundespräsident seit Richard von Weizsäcker
  5. #34

    Die Forderung fehlt noch in dem Artikel

    "Friedensnobelpreis für Gauck".

    Ich dachte bislang, dass nur das Staatsfernsehen zum Hochjubeln verpflichtet sei. Was Gauck in Israel/Palästina machte, war das bekannte "nach dem Mund reden." So eckt man nicht an und jeder ist zufrieden.

    Gauck hat die Fähigkeit, Worte wie feinste Sahnesosse über alles zu giessen und jeden mundet es. Ist doch grossartig, dass er das kann. Aber man sollte selbst nicht ganz den Kopf ausschalten und noch wissen, aus welchen ewig gleichen Worthülsen die Sprachsosse besteht.

    Dass das Statement von Wulff Unsinn war, war mir und den meisten deutschen Bürgern sofort klar. Dummes Zeugs war das und das merkte jeder durchschnittlich intelligente Mensch sofort. Auch bei den Moslems. Gauck sagt nicht Neues, nur in seiner Sahnesosse. Übrigens empfand auch die Bundeskanzlerin die ungewöhnliche Inhaltsleere der Aussage von Wulff. Und das will was heissen. Sie führt von hinten. Erst wenn es durch ist, galoppiert sie dann nach vorn und hat es immer schon gewusst.
  6. #35

    Zitat von Vorzeichen Beitrag anzeigen
    Quark. Er hat sich nicht von Chr. Wulff distanziert, sondern genau seine Gedanken wiederholt. Ob da am Ende steht, der Islam gehöre zu Deutschland, oder ob die hier lebenden Muslime zu diesem Land gehören, ist bestenfalls Haarspalterei. Richtig ist beides.

    Und was Israel angeht, so wundere ich mich, in einem Forum, dass normalerweise die politische Korrektheit geißelt, Liebsschwüre für Gauck zu lesen. Gauck ist der vielleicht angepassteste, politisch korrekteste und damit eben auch langweiligste Präsident seit langem.

    Mit anderen Worten: Ein Standardpräsident, zusätzlich ausgestattet mit dem Makel der protestantischen Betroffenheitskultur. Das verspricht langweilig zu werden.
    1. Nachdem Wulff die Karre "Islam" derart in den Dreck gefahren hat kann man froh sein das ein Bp wie Gauck in der Lage ist eine halbwegs vernünftige Wortwahl zu treffen.
    2. Was die sogenannten "Liebesschwüre" für Gauk angeht ist mir diese Langeweile lieber und ein Beweiss dafür das einer sein Hirn einschaltet bevor er redet.
    3. Mir ist in jedem Fall ein "Standardpräsident" lieber mit dem Makel, den sie erkannt haben, der protestantischen Betroffenheitskultur als mit der Islamischen Betroffenheitskultur, denn die wird und noch einige Kopfschmerzen bereiten und wer brauch schon Kopfschmerzen.
  7. #36

    überflüssig

    ehrlich gesagt verstehe ich diese positive Würdigung nicht so ganz. Herr Gauck reist herum und verbreitet wo er ist warme Worte, die sich aber eher aus seinem Aufenthaltsort als aus irgendwelchen Standpunkten ableiten. Wie Frau Merkel auch, ist er offebar der Meinung, dass, nachdem die DDR Israel 40 Jahre kritisch gegenübergestanden hat, es nun angesagt ist gegenüber Israel eine völlig unkritische Haltung einzunehmen.Auch dass ihn seine erste Reise nicht nach Paris , sondern in das nachrangige Polen geführt hat, zeigt seine einseitige Ost-Sozialisation. Nach all den Lübke, Scheel, Carstens, Rau stellt er für mich den endgültgen Beweis der Überflüssigkeit dieses Amtes dar. Wer solche Reden hören möchte, soll doch Sonntags einfach wieder in die gute alte Kirche gehen.
  8. #37

    So is es

    Zitat von Peter Werner Beitrag anzeigen
    Danke Herr Gauck, ich fühle mich durch Sie würdig vertreten. Sie werden eines Tages Ihren Ehrsensold vollkommen zu Recht erhalten.
    Der erste "große" Bundespräsident seit Richard von Weizsäcker
    Letzteres wollte ich nicht schreiben, ich denke aber das Potenzial dazu ist eindeutig gegeben !! Aber warten wird es ab, der Ritchie aus der Meisenstrasse ist mit 92 Jahren ist immer noch ziemlich gut drauf. Das muss man erstmal toppen, Gauck ist noch am Anfang, aber wie gesagt, das Potential sehe ich.
  9. #38

    Deutschland braucht keinen Bundespräsidenten !

    Dass wir keinen Bundespräsidenten brauchen, zeigt insbesondere dieser völlig unnötige Besuch der Israelis, die lachen über das, was Gauck sagt und sind nur daran interessiert, weiterhin Millionen von den Deutschen für ihr Schlechtes Gewissen (Holocaust) zu kassieren. Kommt das Geld, ist Ruhe und Gauck kann wieder abdüsen. Und es kommt bestimmt, da Gauck auch zu der Generation zählt, die sich bis an ihr Lebensende dafür entschuldigen und den kommenden Genearationen, die nix mit dem 2. Weltkrieg zu tun hatten, noch ein weiteres Schlechtes Gewissen aufbürden (und natürlich weitere Zahlungen). Schluss mit Gauck und seinem Berufsstand, zu teuer und was er verspricht, müssen wir bezahlen !
  10. #39

    Lobeshymne

    Ich kann diese Lobhudelei ehrlich gesagt genau so wenig verstehen und nachvollziehen wie das "Totschreiben" der FDP. Aus meiner Sicht ist das ein klares Zeichen für die journalistische Armut: entweder draufhauen oder zum Heilsbringer stilisieren.








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