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Nahost-Konflikt: Israel baut 300 neue Wohnungen im Westjordanland
DPAIsrael befeuert den Nahost-Konflikt weiter: Im Westjordanland werden neue jüdische Wohnungen gebaut. Eigentlich sollten nach einem Gerichtsurteil nur fünf Wohn-Einheiten entstehen - nun lässt Premier Netanjahu noch 300 weitere errichten.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...837391,00.html
- #1 06.06.2012 18:18 von
Ach ja?
Warum nur hat es dann vor Mitte der 70er keinen Frieden gegeben? Damals gab es noch keine Siedlungen? Warum gibt es an der Grenze zu Gaza keinen Frieden? Dort gibt es schon seit Jahren keine Siedlungen mehr?
Tipp: Weil gewisse Kreise im Nahen Osten ganz Israel als 'Siedlung' sehen, die beseitigt werden muß. Damals wie heute. - #2 06.06.2012 19:48 von
Der Siedlungsbau im Westjordanland begann nicht Mitte der 70er Jahre, sondern bereits 1967. Aber wer so absurd argumentiert, dem kommt es auf Genauigkeit kaum an.
Der Rückzug aus Gaza war keineswegs eine Friedenshandlung, sondern der 1. Teil des überhaupt nicht friedlichen Abkopplungsplans: Israel wollte möglichst viele Palästinenser mit möglichst wenig Territorium loswerden, dafür aber andere Territorien annektieren: Israels einseitiger Abkoppelungsplan. Dass dieser von Scharon entwickelte Plan gescheitert ist und nur zu weiterer Radikalisierung führte, ist wohl kaum verwunderlich. Was lehrt uns das? Weder Frieden noch Sicherheit sind durch einseitige Maßnahmen zu erreichen, sondern nur auf Grundlage von Vereinbarungen.
Die Siedlungen sind ALLE illegal, völkerrechtswidrig und zentraler Bestandteil des Konflikts. Wer sie rechtfertigt, ignoriert diese Realität. - #3 06.06.2012 22:24 von
Zum Gazastreifen
dann wüeden ja die eigenen Leute abgeschnitten zum Mutterland. Eine 3Meter hohe Betonmauer ist schon ein Hindernis. Die DDR läßt grüßen.
Dieser Staat der mit Terror gegründet wurde, einen Ministerpräsident hatte der einer der meist gesuchten Terroristen war, sollte über Terror anderer Staaten nicht urteilen.
Mir ist die Existenz Israels vollkommen egal. Ich sehe hier nur einen permanenten Unruheherd im Nahen Osten. Ein Staat der nur durch "Spenden und Subventionen" am Leben erhalten wird sollte weniger aggressiv sein.
Viele meines Jahrgangs sehen es nicht mehr ein, dass an diesen Staat Millionen von Steuergeldern fließen. - #4 06.06.2012 23:08 von
- #5 07.06.2012 09:53 von
...
Als Festlandeuropäer gehören Besatzung und Widerstand zusammen wie 2 Seiten einer Medaille.
Weshalb bei den besetzten Palästinenser erst nach ca. 20 Jahren so richtig der Widerstand ausgebrochen war sollte aber bei Israel eine selbstkritische Beurteilung der Besatzungsmodalität bewirken. Die Bildung der Hamas 1986 und danach die 1. Intifada sind keine Ereignisse die aus dem nichts entstammten. - #6 08.06.2012 08:14 von
israels Siedlungspolitik
Israels Politik ist immer wieder ein Schlag ins Gesicht ihrer Unterstützer, ihrer Feinde und der Weltgemeinschaft.
Wie kann es sich nur mit solcher Arroganz auf einen virtuellen Mesias berufen, um immer mehr Land zu okkupieren.
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