Nagelbombenanschlag der Zwickauer Zelle: Tröster-Karneval in der Keupstraße

Hier detonierte vor sieben Jahren eine Nagelbombe, zu dem Anschlag bekannte sich die Zwickauer Terrorzelle. Jetzt tauchen in der Kölner Keupstraße reihenweise Politiker auf, um sich zu entschuldigen. Dabei sind die Anwohner eher erleichtert. Ein Ortstermin mit Sigmar Gabriel.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...798446,00.html
  1. #1

    Politiker

    immer wenn Politiker ihren Kopf in die Kamera halten, kommt mir das unglaubwürdig vor. Sind bald irgendwo Wahlen abzustauben?
    Und warum muss der sich entschuldigen; hat er etwas getan?
  2. #2

    schade,

    dass in der Straße nicht mehrheitlich Deutsche gewohnt haben. Dann müsste ich mir diesen Bericht jetzt nicht antun:-*
  3. #3

    Always the same

    Der Popbeauftragte, Knutpate und Schwergewichtler Gabriel hat Recht. Er sollte sich schämen, für seine lächerliche Anbiederungsversuche und sein SPD Dauerweltverbessererkomplex.
    Wir Deutschen müssen uns für überhaupt nichts schämen, vor allem nicht für fehlgeleitete Irre und unfähigen Staatsschutz. Wenn man sich schämen muss, dann für Kolat und Mayzek und unsere verlogene Politikerbande aller coleur, die uns diese Zustände erst eingebrockt haben.
  4. #4

    ^^

    Ein Witz mit 7-Jahres-taktung. Lächerliche Betroffenheits-Politiker. Sind bestimmt wieder 2 Stimmen mehr 2013.
  5. #5

    Wir zahlen...

    Steuern, vertrauen unseren Politikern und den Gewalten.

    Wenn die Verantwortlichen Mist bauen, müssen wir nicht gleich kollektiv Schuldgefühle bekommen und uns in den Dreck werfen.
  6. #6

    Keupstraße

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Die Keupstraße", schrieb die "Zeit" einmal, "ist wie ein bunter Hund in der großen Stadt." Es ist eine Welt für sich, mit etwa hundert Geschäften, in die sich selten ein deutscher Kunde verirrt: Konditoreien, Reisebüros, Cafés, Telefonshops. In der Schanzenstraße, einmal um die Ecke, liegen die Fernsehstudios, in denen Stefan Raab und Harald Schmidt ihre Sendungen produzieren. Doch das scheint meilenweit entfernt.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...798446,00.html
    Also, dass sich in die Geschäfte selten ein deutscher Kunde verirrt, ist ja wohl ziemlicher Blödsinn. Ich gehe selbst regelmäßig dort meinen Döner essen, weil ich nur 4 Kilometer weg wohne und habe dort immer auch andere Kartoffeln angetroffen.
    Früher habe ich um die Ecke in dem Mediengebäude gearbeitet und so gut wie jeder meiner Kollegen ist dort häufiger essen gegangen. Das kann man da übrigens sehr gut, nicht nur Döner.
    Die Straße ist aber natürlich anders als andere Straßen, weil dort 95% aller Reklametafeln auf türkisch sind, viele Geschäfte, insbesondere in der Gastronomie den berühmten türkischen Hang zum Kitsch auch außen auf der Fassade zum Vorschein kommen lassen und man - auch wenn Herr Gabriel nicht da ist - selten schneller als im Schneckentempo durchkommt. Man findet so gut wie nie einen Parkplatz (auf einer Einbahnstraße von deren Ende man zum Anfang wieder zurück außen rum 2 Kilometer fahren muss obwohl die Straße - bzw. der türkische Teil der Straße - vielleicht 500m lang ist), weshalb man sich, wenn man schlau ist, schnell den örtliche Gegebenheiten anpasst und bei der ersten Gelegenheit mitten auf der Straße parkt, was die anderen Autos nur noch schwer (aber es geht) durchkommen lässt, womit wir wieder beim Schrittempo wären, aber in dem, Tempo kann man dn Döner am Steuerauch am besten essen. Alles in allem ist die Keupstraße für jeden, der nicht beim Anblick von mehrheitlichen Schwarzköpfen gleich Beklemmungen kriegt, eine bunte Abwechslung von der deutschen Gründlichkeit mit leckerem Essen und Kitsch.

    Für kleine Dorfnazis mit Hang zum Größenwahn ist sowas aber natürlich ein nahezu perfektes Ziel, weil es den verhassten Multikulturalismus (und das auch noch in völliger friedlicher Eintracht) genau wiederspiegelt.

    Ich selbst, obwohl ich mich schon als links denkend einstufen würde, wäre (wie auch alle meine damaligen Kollegen, die wir um die Ecke gearbeitet haben und falls an dem Tag im Büro den Knall hören und spüren konnten) allerdings nie auf die Idee gekommen, dass das irgendwas mit braunen Spinner zu tun gehabt hätte.
  7. #7

    Tröster-Karneval

    Um seine Glaubwürdigkeit zu unterschreiben hätte Herr Gabriel
    vielleicht die rote Jacke tragen sollen, die er seinerzeit trug als er mit Frau Merkel in Grönland das Weltklima rettete.
    Darüber hinaus wäre der seinerzeitige Innenminister Schily sehr (werbe)wirksam rübergekomen. Aber der hat wahrscheinlich wieder in Bahrein zu tun.
  8. #8

    Dr.

    Oh nein, bewahre uns. Jetzt kommt wieder das Schaulaufen der betroffenen Politiker... Ja, bitte recht freundlich!

    Sie könnten ja auch mal in der U-Bahn erscheinen, wenn der nächste Bahnfahrende zusammengetreten wird... oder besser noch ohne Personenschutz Bahnfahren, dann wirds noch ein bischen realistischer!
  9. #9

    Glaubwürdig!

    Also ich sehe hier beim besten Willen kein Glaubwürdigkeitsproblem auf Seiten der Politiker.
    Lötzsch, Gabriel und Co. arbeiten daran, glaubwürdig unglaubwürdig zu erscheinen :D