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Nagelbombenanschlag der Zwickauer Zelle: Tröster-Karneval in der Keupstraße

Hier detonierte vor sieben Jahren eine Nagelbombe, zu dem Anschlag bekannte sich die Zwickauer Terrorzelle. Jetzt tauchen in der Kölner Keupstraße reihenweise Politiker auf, um sich zu entschuldigen. Dabei sind die Anwohner eher erleichtert. Ein Ortstermin mit Sigmar Gabriel.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...798446,00.html
  1. #20

    Heuchelei

    Ich bin ein Kölner und ich weiss was genau da abgelaufen ist....

    Kurz nachdem die Bombe detoniert ist; zwei Stunden später genauer gesagt; kam unser geliebter Innenminister Otto Sch... auf die Idee einen ausländerfeindlichen Motiv auszuschließen; Nein es hieße im weiteren; das haben sie bestimmt untereinander zuzuschreiben; rivalisierende Banden und Schutzgeld usw.

    Muss man sich mal vorstellen; deine Hütte wird ausgebommt und du wirst auch noch in dié delinquente Ecke geschoben...

    Von mir aus könnten die Politiker reihenweise an die Keupstr. pilgern. Es entschädigt das Verhalten jahre langer Klassifizierung der Politik und der Gesellschaft nicht im geringstem.

    Ich warte bis heute noch auf den Besuch von Helmut Kohl in Solingen....Aber Allah ist Groß...hat ihm einen türkischen Schwiegertochter gegeben....Amen..

    Übrigens in 5 Tagen führen wir diese Diskussion nicht....es heißt dann wieder...Islamismus..Terrorismus...Integration..de linquenz......Hartz 4...Genetik...

    Heuchelei....

    Schall und rauch...nicht mehr
  2. #21

    ^^

    Zitat von manuelbaghorn Beitrag anzeigen
    Wirklich schlimm finde ich, wie auch hier im höhnische Kommentare am Fließband kommen. Das zehn Menschen nur wegen ihrer Herkunft getötet und zweiundzwanzig zum Teil schwer verletzt wurden, es scheint niemanden wirklich zu kümmern. Das ist im Übrigen auch das Schlimme an der ganzen Sache, dass die Mehrheit der Menschen entweder schweigend oder mit Kommentaren á la: 'die Linken sind ja auch nicht besser' reagiert. Wirklich Mitleid scheint niemand zu haben, aber das verwundert ja auch kaum, denn schließlich waren es ja 'nur' Ausländer die das Ziel waren und keine 'anständigen Deutschen'...
    nun konstruieren wir aber ein bisschen arg viel.
  3. #22

    In erster Linie waren es Menschen

    Zitat von manuelbaghorn Beitrag anzeigen
    Wirklich schlimm finde ich, wie auch hier im höhnische Kommentare am Fließband kommen. Das zehn Menschen nur wegen ihrer Herkunft getötet und zweiundzwanzig zum Teil schwer verletzt wurden, es scheint niemanden wirklich zu kümmern. Das ist im Übrigen auch das Schlimme an der ganzen Sache, dass die Mehrheit der Menschen entweder schweigend oder mit Kommentaren á la: 'die Linken sind ja auch nicht besser' reagiert. Wirklich Mitleid scheint niemand zu haben, aber das verwundert ja auch kaum, denn schließlich waren es ja 'nur' Ausländer die das Ziel waren und keine 'anständigen Deutschen'...
  4. #23

    Verkommen.

    Zitat von manuelbaghorn Beitrag anzeigen
    Wirklich schlimm finde ich, wie auch hier im höhnische Kommentare am Fließband kommen. Das zehn Menschen nur wegen ihrer Herkunft getötet und zweiundzwanzig zum Teil schwer verletzt wurden, es scheint niemanden wirklich zu kümmern. Das ist im Übrigen auch das Schlimme an der ganzen Sache, dass die Mehrheit der Menschen entweder schweigend oder mit Kommentaren á la: 'die Linken sind ja auch nicht besser' reagiert. Wirklich Mitleid scheint niemand zu haben, aber das verwundert ja auch kaum, denn schließlich waren es ja 'nur' Ausländer die das Ziel waren und keine 'anständigen Deutschen'...
    Nach dem zweiten Weltkrieg sagte mein Großvater zu mir, dass im Krieg viele böse Menschen den Tod gefunden hätten. Es sei gut, dass es die nicht mehr gäbe.

    Es scheint aber so, als wären die Verkommenen mittlerweile wieder nachgewachsen.
  5. #24

    importierte Nazis

    Im Kölner Stadtanzeiger stand vor ein paar Tagen, der Inhaber eines der türkischen Restaurants in der Keupstr. habe im Interview gesagt, er sei damals nicht von einem rechtsradikalen Anschlag ausgegangen, sondern hätte das eher der PKK zugeschrieben. Ich lebe in der Straße, zumindest in ihrer Verlängerung. Ich kann nicht erkennen, dass es nennenswerte Probleme zwischen Deutschen und Türken in Köln-Mülheim gibt. Nazis habe ich dort nie gesehen. Schmierereien der PKK allerdings findet man allerorten. Schlimm, sehr schlimm, dass es noch Nazis in Deutschland gibt, aber für mich als Kölner beruhigend, dass sie nicht aus Köln kamen.
  6. #25

    Quark.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Hier detonierte vor sieben Jahren eine Nagelbombe, zu dem Anschlag bekannte sich die Zwickauer Terrorzelle. Jetzt tauchen in der Kölner Keupstraße reihenweise Politiker auf, um sich zu entschuldigen. Dabei sind die Anwohner eher erleichtert. Ein Ortstermin mit Sigmar Gabriel.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...798446,00.html
    Der Anschlag ist ohnehin unentschuldbar, aber wofür müssen jetzt irgendwelche Politiker dort herumscharwenzeln und sorgenvoll dreinblicken? Das ist doch nur hohl.

    Was mich betrifft, ich hasse Nazis, ob alt oder neu. Ich habe aber niemals in meinen 57 Lebensjahren politisch motiverte Mordtaten verübt oder zu irgendwelchen Mordtaten aufgerufen, warum soll ich also ich mich für irgendwas entschuldigen? Bei allem Respekt und Mitgefühl für die Opfer, dieser Betroffenheitstourismus einiger Politiker ist Quatsch.
  7. #26

    Tröster-Karneval?

    Gratulation! Verächtlicher hätte man diesen Artikel nicht schreiben können. Es ist aber auch eine Schweinerei, was sich dieser Gabriel hier erlaubt hat. Anstatt wie Merkel mit Betroffenheitsmiene einfach aus der Ferne ein paar schlaue Kommentare abgeben, muss er auch noch mit richtigen Menschen sprechen wollen. Ekelhafter Wählerfang!
    Außerdem fehlt mir in dem Artikel das Wort "Gutmenschentum". Sonst ist alles gut.
  8. #27

    Kopfschütteln

    Das mit der jetzigen Betroffenheit ist schlimm, die Darstellung der Keupstraße noch schlimmer, sie wird klein Istanbul genannt , weil ein Deutscher mit wenigen Schritten meint die Welt zu wechseln und das meine ich nicht negativ und das Deutsche sich da nicht reintrauen oder ungern gesehen sind ist totaler Unsinn, es ist eine wunderschöne Straße mit vielen Kleinunternehmen bei denen man auch als blonde Frau ohne Schleier ausgezeichnet einkaufen und auch essen kann.

    Zum Thema "Blindheit" bei den Ermittlungen in Köln kann ich es teils verstehen, da es in anderen Stadteilen auch recht viele Anatolische Migranten leben und Jahre vorher da ja durchaus auch ein Terror der PKK stattfand t, aus der Erinnerung heraus, damals auf Reisebüros.
  9. #28

    Köner Polizei damals - Deutsche Politiker heute

    Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie damals berichtet wurde. Insbesondere habe ich die dümmlichen Pressemeldungen der Kölner Polizei in Erinnerung, die über mehrere Monate verbreitet wurden. Da waren Meldungen dabei, aus denen man unmittelbar ableiten musste, wie dumm die Polizei agierte. Um nicht missverstanden zu werden: die Kölner Polizei hat garantiert einige fähige Kräfte in ihren Reihen, aber: die Polizeispitze war und ist nach wie vor "einmalig speziell", um es vorsichtig zu beschreiben.

    Der kürzlich überraschend vorzeitig in den Ruhestand geeilte Polizeipräsident hat beim Spontan-Rücktritt auf den schlechten Gesundheitszustand seiner Füße verwiesen; ich glaube, dass das wahre Problem viel weiter oben am Körper zu finden ist, nun denn.

    Die Politiker, die nun alle in die Keupstrasse - in welcher man im Übrigen sehr gut essen gehen kann – laufen, haben sich für den Medienwirksamsten Platz in Deutschland entschieden. Sie könnten ja auch dahin gehen, wo Menschen erschossen worden sind. Aber darum geht es den Gabriels, Roters, Elfis Dingenskirchen-Antwerpes etc. gar nicht. Es geht ausschließlich um die Selbstdarstellung.

    So gesehen ist das Ganze als eine Art Selektion zu betrachten.

    Keiner der dort aufgelaufenen Politiker überrascht mich. Widerliche Typen – so sagt man im Rheinland – gibt es überall, auch oder gerade in der Politik.

    Vorzugeben, man habe Interesse oder gar Mitleid, ist einfach widerlich.
  10. #29

    paradies keupstraße

    Zitat von aichbus Beitrag anzeigen
    Im Kölner Stadtanzeiger stand vor ein paar Tagen, der Inhaber eines der türkischen Restaurants in der Keupstr. habe im Interview gesagt, er sei damals nicht von einem rechtsradikalen Anschlag ausgegangen, sondern hätte das eher der PKK zugeschrieben. Ich lebe in der Straße, zumindest in ihrer Verlängerung. Ich kann nicht erkennen, dass es nennenswerte Probleme zwischen Deutschen und Türken in Köln-Mülheim gibt. Nazis habe ich dort nie gesehen. Schmierereien der PKK allerdings findet man allerorten. Schlimm, sehr schlimm, dass es noch Nazis in Deutschland gibt, aber für mich als Kölner beruhigend, dass sie nicht aus Köln kamen.
    PKK stimmt und vergessen sie nicht das kleine Graue Wölfe Hauptquartier auf dem Clevischen Ring.

    Ach und die klein und Großkriminalität Ecke Holweider Straße ist auch super. An der schicken Spielbude wo die Dealer um die Telefonzellen herumlungern.

    Das zur friedlichen multikulti Keupstraße ...








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