Mir scheint, es ist höchste Zeit, die Kontrolleure zu kontrollieren. Da fängt doch nicht etwa der Kopf eines Fisches an zu stinken???
DPAWer wurde kontrolliert? Und wann? Und wie oft? Nach dem Jahresbericht der Nationalen Anti-Doping-Agentur bleiben viele Fragen offen. Die Nada testet zwar häufig während des Trainings, überführt aber kaum Gedopte. Und die Affären um zwei Olympiastützpunkte werden kleingeredet.
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,841252,00.html
Mir scheint, es ist höchste Zeit, die Kontrolleure zu kontrollieren. Da fängt doch nicht etwa der Kopf eines Fisches an zu stinken???
Das verwundert mich nicht, es werden andere Sportler aus anderen Sportarten kontrolliert und zwar permanent. Hier feiert man Erfolge und will sich damit auch noch brüsten. Wie gross wäre der Aufschrei von tausenden im Fussball wenn jemand positiv getestet würde, also lässt man es einfach bleiben!
...heißt auf Spanisch "nichts". In Sachen Offenheit wird man dem Namen hier wenigstens gerecht.
Na da hat der Autor aber den Richtigen gefunden. Der Autor hat ja ganz offensichtlich keine Ahnung von Thema. Aber weil Fußball EM ist, macht sich da ja Fußball und Doping gut. Da springt sicher einer drauf an... Und Herzlichen Glückwunsch, sie sind es schon...
Auch an Sie, informieren Sie sich doch einfach mal, warum manche Sportarten öfter und manche weniger oft kontrolliert werden. Anstatt kindische Verschwörungen zu veröffentlichen.
Und wenn Sie schon einmal bei nachdenken sind, dann nehmen Sie mal eine Nationalspieler von den Bayern, Dortmund.... einen Sperrwerfer, einen Radfahrer....
Dann überlegen Sie sich, wer hat jede Woche mind. einen Wettkampf und wer geht z.B. wochenlang ins Training? Damit es für Sie nicht so schwer wird: Mario Gomez hat in dieser Saison, einschließlich bisherigen EM Spiele 60 Einsätze gehabt! 60 Wettkämpfe!
Leute, wenn der Autor sich blamiert dann müsst ihr ja keine kritischen Kommentare zensieren.
Muss ich nochmals alles aufzählen? Fakt ist, der Autor hat schlicht weg vom Thema keine Ahnung. Und dass kann man eindrucksvoll belegen:
1) Der Autor blamiert sich schon mit seiner fordernden Art nach der Auskunftfreudigkeit der NADA. Ihm sollte erstmals klar sein, dass die Ihm gegenüber nicht auskunftspflichtig sind.
2) Der Autor kritisiert die niedrige Zahl der Dopingtest im Fußball. Wer erklärt dem Typ, wie die Häufigkeit der Test festgelegt werden? Weltweit! Da gibt es ein System! Eine Einteilung!
3) Der Autor kritisiert, dass im Fußball kein Blutkontrollen durchgeführt wurden. Wer erklärt ihm, dass Fußballer nicht nur von der NADA kontrolliert werden? Nationalspieler? Bluttest?
Weiterhin, einer sollte den Autor mal auf die letzten spektakulären Dopingfälle hinweisen, z.B. der liebe Contador.... Na, wurde die mit Blut oder Urintest überführt?
4) Der Autor schreibt "in fast allen Sportarten die Zahl der Trainingskontrollen die der Wettkampftests deutlich übersteigt (so sollte es logischerweise auch sein), ist es im Fußball genau umgekehrt." Wer erklärt ihm, dass er erstmals nachdenken sollte. Ein Fußballer hat jede Woche ein Spiel, meist sogar zwei. Ein Boxer z.B. hat im Jahr vielleicht eine Handvoll Kämpfe. Wo machen also Trainingskontrollen Sinn und wo ist Training bzw. Wettkampf fast das selbe?
5) Der Autor schreibt "Was er nicht sagt: Dass Doping bei Sportlern strafrechtlich gar nicht zu ahnden ist, weil es noch immer an einem entsprechenden Anti-Doping-Gesetz fehlt.".
Richtig und für so ein Gesetz ist nicht die NADA zuständig. Und zweitens, in Bezug auf die Äußerung von Mortsiefer: Lieber Autor, in den jeweiligen Fällen ermittelt eine Schwerpunkt - Staatsanwaltschaft. Merken Sie etwas? Selbst wenn das tatsächliche Dopen nicht strafbar ist, sind unzählige "Randerscheinungen" strafbar. Was glaubt der Autor eigentlich, um was es z.B. bei Ullrich "Betruges zum Nachteil seines früheren Arbeitgebers" ging...
Wie gesagt, Spon. Ich zitiere nur den Autor. Und ich zeige auf, dass der Typ schlicht weg keine Ahnung hat. Peinlich ist ja schon der Artikel, aber dieses mit Zensur noch zu schützen, ist ja noch peinlicher!
Natürlich kann in einem Metier wo über Jahrzehnte, zumindest was die Bundesrepublik betrifft, geschwiegen wurde, in einem Artikel nicht eine umfassende Bewertung erfolgen.
Dennoch hat der Autor Ansätze zum Nachdenken geliefert.
Diejenigen, die jegliche Dopingdebatten hierzulande abwürgen, beginnen aufzuheulen.
Das zeigt, daß der Autor auf dem richtigen Weg ist.
Er sollte sich wesentlich öfter des Themas annehmen, es wurde, wie bereits dargestellt, viel zu lange geschwiegen.
@ n.holgersohn, 17:26 Uhr, #5: Sie unterstellen mir Ahnungslosigkeit und Fehler, können aber nichts dergleichen beweisen. Sie können es deshalb nicht, weil Sie offenbar keinen sachlichen Fehler finden. Sie möchten in einem Beitrag, der die Jahresbilanz und die Lage der NADA thematisiert, eine grundsätzliche Abhandlung zum Dopingsystem haben? Ein bisschen viel auf einmal. Zu viel für einen Text.
Wenn Sie schon zitieren, dann bitte richtig, darum darf ich doch bitten. Aber lassen Sie doch diese impertinenten Unterstellungen.
nun ja...1056 Wettkampfkontrollen, davon 1659 beim Fußball....das läßt hoffen :P
Das ist fein beobachtet...
Was mich auch ziemlich erschütterte, ist das Wehklagen darüber, dass bei so vielen Trainingskontrollen nur so wenige erwischt wurden. Man sollte in der Tat über Mindestfangquoten nachdenken.
In das Bild passt ein heutiger Artikel in der Berliner Zeitung, in dem das deutsche Sportgericht heftigst angegangen wird, weil es gewagt hatte, in zwei Fällen für den Sportler und gegen die Dopingfahnder zu entscheiden. Dabei einmal sogar Zweifel an der Zuverlässigkeit einer Nachweismethode geäußert hat. Sowas geht ja gar nicht. Wer von der Hl. Inquisition beschuldigt wird, der ist schuldig, und die Methoden der Hl. Inquisition sind unfehlbar.