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Nachtwächter im Zoo: Allein unter Löwen
DPANachts streift er ohne Taschenlampe zwischen Löwen, Elefanten und Nashörnern umher und läuft bis Sonnenaufgang 20 Kilometer. Jurastudent Jörg Ott, 34, ist Nachtwächter im Kölner Zoo. Ein entspannter Job - mit Gruselmomenten. Manche Bewerber halten nur zwei Nächte durch.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831390,00.html
- #1 13.05.2012 11:10 von
optional
"....Ott ist eigentlich Jurastudent. Den Job hat er angenommen, weil er zwischen den Runden lernen kann und trotzdem Geld verdient. Mittlerweile mag er seine Aufgabe auch, ein wenig zumindest......."
Wenn nicht zweiter Bildungsweg oder Spätstudierer, was ich eigentlich auschließe:
Er sollte sich mit 34 entscheiden, ob er weiterhin einen Juraplatz "verparkt" oder besser dauerhaft seine Zoorunden dreht. Offensichtlich sind aber seine Turns nicht so erfolgreich, sonst hatte er sich vor knappen 10 Jahren schon wenigstens 1x zum "Probe"Examen gemeldet. - #2 13.05.2012 11:36 von
- #3 13.05.2012 12:42 von
- #4 13.05.2012 12:46 von
War ja klar...
dass der erste Kommentator sich berufen fühlt, mal eben schnell Rückschlüße zu ziehen und Kritik am Leben der Anderen äußern zu dürfen. Aber klar, Jörg Ott verpulvert auf seinem Studienplatz Steuermilliardden, ist einfach Bummalstudent - was anderes kann es für den deutschen Michel gar nicht sein.
- #5 13.05.2012 13:41 von
vorurteil
warum eigentlich ?
und wenn, warum sollte das ein problem sein ?
persönlich begegne ich jedem mit hohem respekt, der in einem alter bildungsinteresse zeigt, in dem andere sich längst in einer bequemen alltagsroutine eingerichtet haben (und damit meine ich nicht alg-empfänger).
die schwache korrelation von wissen (i.s.v. verstehen) und ausbildungsdauer zeigen die horden junger bachelors, die schön fleißig ihre credit points und empfohlenen lebenslaufeinträge gesammelt haben, aber nicht von 12 bis mittag selbständig denken können.
mfg, carsten - #6 13.05.2012 16:46 von
- #7 13.05.2012 17:35 von
Kann mich nur anschliessen....
Das ist doch mal ein interessanter Nebenjob! Das Einzige was mich stört, ist der Mensch, der den ersten Kommentar absondern musste. Aber herzlichen Glückwunsch zu Ihrer beschränkten Sichtweise. Ich vermute mal, sie arbeiten bei sengender Sommersonne als parkwächternder Neidhammel auf dem Kölner Zooparkplatz ?
- #8 13.05.2012 17:52 von
- #9 14.05.2012 06:18 von
Logik
Warum schließt Du das aus? Kennst Du ihn persönlich? Weißt Du mehr über ihn als im Artikel steht?
Statistisch betrachtet leistet er einen Beitrag, dass es in diesem Land endlich nicht mehr ganz so viele Juristen gibt - damit vollbringt er doch ein gutes Werk, oder etwa nicht?Er sollte sich mit 34 entscheiden, ob er weiterhin einen Juraplatz "verparkt"
Warum hätte er viele Jahre, bevor er anfängt Jura zu studieren, an einem "Probe"Examen teilnehmen sollen? Warum sollten juristische Fakultäten ihre knappen Ressourcen (die es nach Deiner Meinung zum Problem werden lassen, wenn einer zuviel studiert) einsetzen, um für Nichtstudenten "Probe"Examina zu veranstalten?Offensichtlich sind aber seine Turns nicht so erfolgreich, sonst hatte er sich vor knappen 10 Jahren schon wenigstens 1x zum "Probe"Examen gemeldet.
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