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Nachtragshaushalt: Frankreichs Regierung bedient sich bei Banken und Reichen

REUTERSWohlhabende sollen draufzahlen, auch Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe. Frankreichs neue Regierung hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, um die Milliardenlücke zu schließen. Die Pläne sollen schon dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kasse spülen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...842585,00.html
  1. #1

    Bitte macht das überall !

    Banken und Super-Reiche, das ist der richtige Weg. Macht das auf der ganzen Welt und keiner kann ausreißen. Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür, wieso einerseits die Produktivität stetig steigt, also der einzelne immer mehr produziert ... sich für >90 Prozent die Kaufkraft aber verringert.
  2. #2

    optional

    Die Pläne des sozialistischen Präsidenten François Hollande sehen unter anderem eine einmalige Sondersteuer für Bürger mit einem Nettovermögen von mehr als 1,3 Millionen Euro vor. Allein dadurch sollen 2,3 Milliarden Euro eingetrieben werden. Die Zusatzabgabe für Banken und Energieunternehmen soll einmalig 1,1 Milliarden Euro einbringen.
    Eine einmalige Reichensteuer, schade, die werden wir bei uns nie sehen. Waere aber auch fuer griechenland, Italien uns Spanien interessant. Aber das mit den Banken, bekommen die nicht auch demnaechst Rettungsgelder?
  3. #3

    Es ist an der Zeit, leider sind 7 Milliarden nur ein Klacks

    .
    angesichts der Schäden, die die neoliberale Plünderungspolitik die letzten 30 Jahre verursacht hat. Aber immerhin, weiter so !!!!



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wohlhabende sollen draufzahlen, auch Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe. Frankreichs neue Regierung hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, um die Milliardenlücke zu schließen. Die Pläne sollen schon dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kasse spülen.

    Nachtragshaushalt in Frankreich: Höhere Steuern für Banken und Reiche - SPIEGEL ONLINE
  4. #4

    gute idee, aber wie hoch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wohlhabende sollen draufzahlen, auch Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe. Frankreichs neue Regierung hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, um die Milliardenlücke zu schließen. Die Pläne sollen schon dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kasse spülen.

    Nachtragshaushalt in Frankreich: Höhere Steuern für Banken und Reiche - SPIEGEL ONLINE
    sind denn diese "sonderabgaben" ? so richtig viel bringen sie ja nicht ein...aber egal, hollande macht es richtig.
    frau wagenknecht sagte am freitag zu esm & co.: sie nehmen den armen das brot und dafür lassen sie den reichen "ihr geld" - die sozis im frankreich machen es ein wenig anders-gut so!
  5. #5

    Sozial :)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wohlhabende sollen draufzahlen, auch Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe. Frankreichs neue Regierung hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, um die Milliardenlücke zu schließen. Die Pläne sollen schon dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kasse spülen.

    Nachtragshaushalt in Frankreich: Höhere Steuern für Banken und Reiche - SPIEGEL ONLINE
    Na, da darf man dann ja mal gespannt sein ob er sich durchsetzen wird. Wenn funktioniert was Hollande hier ankündigt, dann macht er dem Rest Europas, vor allem der deutschen Bundesregierung, vor wie _echte_ Sozialpolitik aussieht. Vor allem der SPD, die unter Schröder das genaue Gegenteil sozialen Denkens durchzog.
  6. #6

    Bravo, Herr Hollande!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wohlhabende sollen draufzahlen, auch Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe. Frankreichs neue Regierung hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, um die Milliardenlücke zu schließen. Die Pläne sollen schon dieses Jahr mehr als sieben Milliarden Euro in die Kasse spülen.

    Nachtragshaushalt in Frankreich: Höhere Steuern für Banken und Reiche - SPIEGEL ONLINE
    Wenn es denn so sein sollte.
    Es ist immer besser, denjenigen in die Pflicht zu nehmen, der auch mit Hilfe des Staates zu unermeßlichem Reichtum gelangt ist, als diejenigen, die wie eine ausgequetschte Zitronen keinen Saft mehr liefern können.
    Außerdem scheint Hollande der erste Politiker zu sein, der die Arm-Reich-Schere nicht nur mit Worten begegnen will.
    Und das sollte hoffentlich Vorbildwirkung bei den Dampfplauderern hervorrufen.
  7. #7

    "Banken und Energieunternehmen droht eine Sonderabgabe"

    Die meisten französischen Banken sind nicht gerade in bester Verfassung. Ob die das verkraften können? Oder lieber nach Luxemburg gehen?

    Das Energieunternehmen Areva ist doch sowieso staatlich. Dann gibt bei erhöhten Steuer halt weniger Dividende.

    Ja, ja. Auch Melken will gelernt sein.
  8. #8

    Klarheit?

    Die emotionale und komplexe Debatte sollte man möglichst sachlich und klar führen. Sonst wird es langsam unerträglich.
    "Frankreichs Regierung bedient sich bei Banken und Reichen". Schon diese Headline ist untauglich.
    Die lächerlichen Summen die hier genannt werden sind ja wohl kaum der Rede wert, verglichen mit dem wie die Banken und Reichen sich zuvor bedient haben. Im Übrigen ist der polemische Begriff "bedient sich" , wenn es darum geht dass der Staat, die Gesellschaft also, auch bei Banken und Reichen ein bisserl mehr Einnahmen generiert, unangemessen.
    Und warum bei kleinem aber immerhin vorhandenen Wachstum die Einnahmen sinken sollen wird auch nicht erläutert.
  9. #9

    Es gibt also etwas was wir franzosen lernen können

    sie hatten schon die Transaktionssteuer. Jetzt wurde sie verdoppelt :=)








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