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Nachtleben in London: Exzess, Extravaganz, East End

Billa BaldwinDer Stachel in Londons wackelndem Partyhintern ist Berlin. Die Angst der britischen Clubs ist groß, durch das Nachtleben der boomenden deutschen Hauptstadt abgehängt zu werden. Doch ist sie wirklich begründet? Auf der Suche nach der schrillsten Party.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...829198,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Stachel in Londons wackelndem Partyhintern ist Berlin. Die Angst der britischen Clubs ist groß, durch das Nachtleben der boomenden deutschen Hauptstadt abgehängt zu werden. Doch ist sie wirklich begründet? Auf der Suche nach der schrillsten Party.

    Nachtleben in London: Exzess, Extravaganz, East End - SPIEGEL ONLINE
    Also ich kann gerne auf diese ausufernden "schrillen" Parties verzichten. Die kann London gerne behalten.
  2. #2

    Der running gag "like in Berlin" hat mich mehrfach zum Schmunzeln gebracht. Der beste Satz ist allerdings :"Niemand schaut gern heterosexuellen Männern beim Tanzen zu", wie wahr , wie wahr !
  3. #3

    Also, ich wär schon gerne dabei...

    Zitat von deus-Lo-vult Beitrag anzeigen
    Also ich kann gerne auf diese ausufernden "schrillen" Parties verzichten. Die kann London gerne behalten.
    aber London hat keine Chance: Dort müssen die Allermeisten hart arbeiten.
    In Berlin hingegen verballern die "Creativen" Steuergelder, müssen also nicht arbeiten und haben ein viel besseres "Stehvermögen".....
  4. #4

    Kein Bock auf London oder Berlin

    Ich glaube kaum, dass sich eine Stadt was auf ihre ausufernden Homo-Parties anbilden kann.
  5. #5

    Zitat von Artikel
    "Londons Problem ist, dass die Stadt dem Geld hinterherläuft", sagt Lyall Hakaraia, der in Dalston im nördlichen East End den winzigen Club Vogue Fabrics betreibt. "Vor fünf Jahren gab es in Hackney noch spektakuläre Partys in verlassenen Lagerhäusern, heute sitzen da überall Firmen drin. Der Platz wird einfach knapp."
    Das kommt mir bekannt vor. In Berlin wird ebenfalls der Platz knapp. Die Stadt im chronischen Geldmangel (auch durch jahrelange Filzwirdschaft der schwarz-gelben Regierung verursacht) treibt den Ausverkauf der Filetstücke der Stadt voran.

    Durch die Teilung hat die Stadt einen Sonderstatus. Coolness gibt es nicht außen herum, sondern mitten in der Innenstadt, wo andere Städte ihre Regierungs- und Finanz-Zenter und Paläste haben, hatte Berlin Leestand, Brachflächen und ungeklärte Zuständigkeiten, in welchen sich eine ganz eigene Partyszene entwickelte. Tresor, Berghain (damals Ostgut), Maria, Watergate, Tacheless, E-Werk, Bar 25 usw usf. alle worauf Berlin heute seinen sexy-hippen Alternativoflair begründed, haben als illegale oder höchstens semilegale Parties auf den besagten Brachflächen am und um den Mauerstreifen herum, beziehungsweise in DDR-Ruinen begonnen. Dazu kommen unzählige besetzte Häuser und selbstverwaltete Projekte mit Ladenflächen in den Ost-Arbeitervierteln der 30er, in denen sich Künstler und "Bohemes" ungehindert austoben konnten.

    Jetzt, 20 Jahre nach der Wende sind diese Flächen und Imobilien die Filetstücke der Stadt. Prenzlauer Berg und Mitte wurde so schon zur postmodernen Todzone abgewirtschaftet. Dort gibt es kaum noch einen Ort, welcher nicht zu saftigen Preisen, die mit München oder London mithalten können, von Imobilienhaien an jene verscherbelt wurde, welche immer noch glaubten, dass es dort hipp und cool sei. Irgendwann bemerkten die so geprellten dann allerdings, dass zu "hip und cool" auch "laut und dreckig" gehört und fingen an, die dortigen Clubs und Bars heraus zu klagen.

    Aktuell geht die selbe Entwicklung weiter in Friedrichshain und Kreuzberg. Das Berghain hat sich etabliert, wird aber bald von Bürohäusern umgeben sein, die Bar25 musste schon schließen und das Folgeprojekt "Kater Holzig" auf der anderen Spreeseite in der Ruine einer Vorkriegs-Eisfabrik, ist auch längst nicht aus dem Schußfeld. Und das Gelände des Reichsbahn Ausbesserungs Werkes (RAW) ist auch schon verplant.

    Berlin sägt an den uralten Balken, auf denen der gesamte Flair der Stadt beruht. Ich gebe der Stadt noch maximal 10 Jahre, dann ist Berlins Sonderstatus Geschichte...
  6. #6

    Ich schmeiß mich weg,unsre Engländer,Londoner,Königliche Untertanen... müssen ja echt Angst haben um Ihr Ansehen als Partyhauptstadt.Kann mich gut erinnern an einen Artikel wir Deutsche könnten nich feiern,spasslos etc.. tja die größte Party auf diesem Planeten is halt bei uns entstanden (Berlin Loveparade) . Klar auch in Berlin sind die Preise gestiegen und Neukölln is auf einmal ganz schick,trotzdem muss es ja einen Grund geben warum Berlin international plötzlich so hip ist . Der is ganz einfach, wir sind nich so verkrampft wie alle meinen,also runter von der Insel und ab nach Berlin...aber Vorsicht , es gibt Drogen,Exzesse,und viele Primaten die hier Spass haben. ;-)
  7. #7

    ein Seidenmantel für Lady Gaga??? gehts noch?!

    Man ist also Hip&Cool wenn man es geschafft hat, Lady Gaga einen Mantel und der Mainstreampresse ein tolles Werbefoto für schräge Kleidung untergejubelt zu haben?!

    Also Leute, ihr wisst echt nicht was Hip ist... bleibt bloß auf euren überteuerten Juppie-Parties, wo die hetereosexuellen Männer Tanzverbot haben und macht weiter eure megawichtigen In&Out Rankings.

    Ich geh derweil feiern.
  8. #8

    Richtig!

    Zitat von frodo88 Beitrag anzeigen
    Ich glaube kaum, dass sich eine Stadt was auf ihre ausufernden Homo-Parties anbilden kann.
    Bester Post seit langem hier.
    Und wahrster! :)
    Sehe ich nämlich ganz genauso. Und die 99% der Leser hier auch da bin ich sicher!
  9. #9

    aber im vergleich zu london ist berlin tote hose, vor allem was kunst- und kneipenkultur angeht. wem schmuddelparties mit dem easyjetset aus spanien und italien bis dienstag mittag gefaellt, der ist in berlin gut aufgehoben. musikalisch ist berlin viel zu homogen um wirklich interessant zu sein, den direkten vergleich gewinnt london (im moment) haushoch.


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