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Nachtleben in London: Exzess, Extravaganz, East End

Billa BaldwinDer Stachel in Londons wackelndem Partyhintern ist Berlin. Die Angst der britischen Clubs ist groß, durch das Nachtleben der boomenden deutschen Hauptstadt abgehängt zu werden. Doch ist sie wirklich begründet? Auf der Suche nach der schrillsten Party.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...829198,00.html
  1. #20

    Naja es gibt schon noch einige andere nette Ecken, wenn man in London weggehen will.

    Camden Town würde ich auch auf jeden Fall noch erwähnen. Musikalisch relativ vielfältig und eine der wenigen Ecken wo man auch noch gepflegte (live) Gitarrenmusik hören kann. Außerdem für Londoner Verhältnisse relativ günstig und an vielen Ecken noch das, was der Engländer so treffend mit "unpretentious" umschreibt.

    Freunden Elektronischer Tanzmusik kann ich auch noch die Corsica Studios in Southwark empfehlen. Sehr intimes, kleines Venue und angemessenen Getränkepreisen, dafür aber mit feinstens abgestimmtem Funktion-One Soundsystem und einer Musikauswahl die Trends setzt statt ihnen zu folgen.
  2. #21

    Jelacht ham'wa...

    Zitat von readerX Beitrag anzeigen
    [...]
    Wirklich interessant wird es aber erst in Mayfair, Chelsea und Kensington, allerdings nur wenn man das noetige Kleingeld hat und auf der Gaesteliste steht. Ist man erstmal in einen der sogenannten Memberclubs drin (25€ Eintritt) hat man wirklich einen unvergesslichen Abend. Die Exclusivitaet sorgt dafuer dass idR mehr Frauen als Maenner in den Clubs sind, was natuerlich widerum mehr Maenner anzieht die bereit sind fuer die Exklusivitaet ein starkes Premium zu zahlen. Denn die Memberclubs funktionieren, anders als clubs in Shoreditch und Soho, so dass man idR einen der Tische bucht mit einem min Umsatz von min. 500€ (abhaengig von Tag und Nachfrage) - nicht selten habe ich erlebt dass Tische fuer 5000-15000 pro Nacht an den Mann gehen. Wer ein funktionierendes Netzwerk kommt als Mann auf die Gaestelistee und (gutaussehende) Frauen kommen oft ueber Promoter umsonst rein. In diesen clubs wird noch das richtige Geld gemacht, denn selbst wenn man keinen Tisch hat kostet ein guenstiger Abend ganz schnell 150€.

    Von Berlin kenne ich das Prinzip der Memberclubs nicht...
    [...]
    An gescheiterten Versuchen, solche zu etablieren, hat es, weiß Gott, in den letzten Jahren nicht gefehlt. Dafür ist Berlin aber offensichtlich noch nicht "reif" genug. Und ich kann nicht behaupten, dass mir diese Art von "Exklusivität" fehlt.
    Einige der besten Parties, auf denen ich jemals war, waren die, wo sich "Paillettenkleidchen" und "Kartoffelsäcke" die Klinke in die Hand gegeben haben. Sowas möcht ich nicht missen.

    Insgesamt weiß ich nicht, was diese zwanghaften Städtevergleiche sollen. Ich find's gut, wenn unterschiedliche Städte unterschiedliche Feierkulturen hervorbringen.
    Wäre doof, wenn sich das alles, je nach aktueller Mode, angleichen würde. Langweilig!
  3. #22

    Was für ein Vergleich

    Hmm, war der Autor in London.
    Na klar gibt es den ganzen Touristennepp.
    In Berlin kann sich jeder leisten auszugehen, denn auch hartz4 Leute haben Kohle en masse.
    In London bekommt ein Arbeitsloser 71 Pfund pro Woche.
    Die Getränke sind teuer. Vorgeglüht wird zuhause.

    Daneben arbeitet man viel und im Gegensatz zu Problem wandern sehr viele nach London zu. Daher ist der Platz echt knapp an Wohnraum und Wirtschaftsraum.

    Und wer coole Parties feiern will, der weiss wo. Aber wer will Touries dabei haben? Niemand.
    Ich bin froh hier in meinen Gegenden grösstenteils von Touries verschont zu bleiben.
    trotzalledem ist London more hip than Berlin.
    Berlin führt sich steuergeldverschwendend auf. Wenn man selber sparen würde, dann ginge es den Berlinern besser.
  4. #23

    Schmunzeln

    @ReaderX
    Mit Kohle kann man in London alles kaufen. Aber was sind das für Parties? Die Frauen nur da auf der Suche nach Friends with benefits.
    Und der Artikel ist sehr einseitig, hält sich nur nördlich der Thamses auf.
    Und das echte Partyviertel auf der Southbank wird total ignoriert.
    Nachdem nun East London zu sehr von Touries verwüstet worden ist, zieht man sich in andere Bereiche zurück und man folgt den einheimischen Studenten und nicht den Schwulen.

    Davon abgesehen haben die meisten Ihren Stammpub und sind dort öfter.

    Und da man ja gegen Fussballfans wettert.
    Wieviel Haupstadtclubs spielen in der Bundesliga? Auf welchen Platz? Oh die steigen ab.
    und London? 5!!! Und wo stehen die 3 unter den Top 6. Oh und hat nicht gerade Chelsea aus der Champions League mit nur 10 mann geworfen. Hmm, ich denke der Vergleich zeigt deutlich welche Stadt besser wegkommt.

    Berlin is pseudo hip mit Möchtegernkünstlern. In keiner anderen Stadt der Welt findet man mehr Musicals, Museen, Theater usw.
    Die auch erfolgreich sind.

    Warum legt man soviel Wert auf Londoner Mode?

    Und das Nachtleben ist genial, wenn man weiss wo.
    Wichtiger war die Aussage des Londoners: "Es war nicht meine Idee hier herzukommen." Das heisst, ich bin gegen meinen Willen hier und mache gute Miene. Der Londoner geht woanders feiern. Und wenn man da nicht mitgenommen wird, tja dann sollte man nachdenken.

    Und um ehrlich zu sein, Berlin kratzt hier keinen. Da schaut man eher nach Hamburg, Köln, Düsseldorf.
  5. #24

    Gold diggers

    Zitat von readerX Beitrag anzeigen
    Der Artikel ist einfach schlecht.
    Stimme ich zu, wieder so ein oberflaechlicher Artikel und diesmal wieder ueber London.

    Wirklich interessant wird es aber erst in Mayfair, Chelsea und Kensington, allerdings nur wenn man das noetige Kleingeld hat und auf der Gaesteliste steht. Ist man erstmal in einen der sogenannten Memberclubs drin (25€ Eintritt) hat man wirklich einen unvergesslichen Abend. Die Exclusivitaet sorgt dafuer dass idR mehr Frauen als Maenner in den Clubs sind, was natuerlich widerum mehr Maenner anzieht die bereit sind fuer die Exklusivitaet ein starkes Premium zu zahlen.
    Enjoy
    Das Maenner zu Frauen Zahlenverhaeltniss in den "Member Clubs", naja halt wie Canary Wharf am Donnerstag oder Freitagabend, wenn horden reinkommen und das Spiel "Bag a Banker" (Ich fang mir einen Baenker) stattfindet, nichts anderes als in den Member Clubs die sie beschreiben. In London geht es halt ums Geld, zumindest in der Innenstadt und Golddiggers sind so nicht mein Fall, auch wenn es so manchem Mann anscheinend schmeichelt.

    Da ist mir die anderen member clubs (Soho Club, Rushmore) oder halt die normalen Bars und Clubs lieber. In London ist die Live Musik Szene Weltklasse, und von Jazz bis Rock ist alles da, wobei es zwar member clubs gibt aber diese auch fuer allen zugaenglich sind. Die Szene geht immer weiter raus aus der Innenstadt, vor 15 Jahren war Islington noch Hip, jetzt ist es doch noch Dalston, aber Musikclubs ziehen nach Zone 2, von Vortex bis das (ehemalige) Dirty Water Club.
  6. #25

    Danke...

    Zitat von stampler2 Beitrag anzeigen
    Bester Post seit langem hier.
    Und wahrster! :)
    Sehe ich nämlich ganz genauso. Und die 99% der Leser hier auch da bin ich sicher!
    ... das geht runter wie Öl.








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