Seltsam, dass dieses Thema Fussballfans ( libano, strampler), sowie Rechte (frodo88) anzieht. Beide Gruppen sind ja nicht unbedingt für gute Parties und ihre Toleranz bekannt.
Billa BaldwinDer Stachel in Londons wackelndem Partyhintern ist Berlin. Die Angst der britischen Clubs ist groß, durch das Nachtleben der boomenden deutschen Hauptstadt abgehängt zu werden. Doch ist sie wirklich begründet? Auf der Suche nach der schrillsten Party.
http://www.spiegel.de/reise/staedte/...829198,00.html
Seltsam, dass dieses Thema Fussballfans ( libano, strampler), sowie Rechte (frodo88) anzieht. Beide Gruppen sind ja nicht unbedingt für gute Parties und ihre Toleranz bekannt.
Der Artikel ist einfach schlecht. Ich wohne seit 2 Jahren in London, bin mitte 20 und tauche jedes Wochenende ab in London's Partyleben. Der Artikel erwaehnt gerade einmal 2 Gegenden zum Ausgehen, Soho und Shoreditch. Was ist denn mit Mayfair, Chelsea und Kensington - zu teuer gewesen?
Soho ist fuer Homosexuelle, Shoreditch klasse fuer einen guenstigen Abend mit einfachen Bars und Clubs, gleiches gilt uebrigens fuer das Areal unterhalb Soho, der Picadilly Circus oder auch Camden, beide auch noch relativ guenstig und einfach reinzukommen.
Wirklich interessant wird es aber erst in Mayfair, Chelsea und Kensington, allerdings nur wenn man das noetige Kleingeld hat und auf der Gaesteliste steht. Ist man erstmal in einen der sogenannten Memberclubs drin (25€ Eintritt) hat man wirklich einen unvergesslichen Abend. Die Exclusivitaet sorgt dafuer dass idR mehr Frauen als Maenner in den Clubs sind, was natuerlich widerum mehr Maenner anzieht die bereit sind fuer die Exklusivitaet ein starkes Premium zu zahlen. Denn die Memberclubs funktionieren, anders als clubs in Shoreditch und Soho, so dass man idR einen der Tische bucht mit einem min Umsatz von min. 500€ (abhaengig von Tag und Nachfrage) - nicht selten habe ich erlebt dass Tische fuer 5000-15000 pro Nacht an den Mann gehen. Wer ein funktionierendes Netzwerk kommt als Mann auf die Gaestelistee und (gutaussehende) Frauen kommen oft ueber Promoter umsonst rein. In diesen clubs wird noch das richtige Geld gemacht, denn selbst wenn man keinen Tisch hat kostet ein guenstiger Abend ganz schnell 150€.
Von Berlin kenne ich das Prinzip der Memberclubs nicht und die angeblich konkurrierenden clubs wie Fabric, Ministry of Sound oder der (weltweit groesste) homosexuellen Club Heaven, sind hier ohnehin eher als hardcore Schuppen gesehen die oft mit Drogen in Verbindung gebracht werden, nicht zu erwaehnen dass in diese Clubs ohnehin jeder reinkommt und keine wirkliche Zielgruppe zusammengefuehrt wird.
Fuer den schmaleren Geldbeutel empfehle ich Camden (Koko oder Proud) sowie Piccadilly Circus und Shoreditch. Wer es etwas extravaganter mag sollte sich ein paar Clubs in Mayfair aussuchen.
Enjoy
East End ist einfach toll! 12 Jahre habe ich dort gelebt, gearbeitet und Kinder gekriegt. Nur, durch die Gentrifizierung wurde der legendaere Strassenmarkt Brick Lane zugemacht und der Spitalfieldsmarkt wurde vom gelassenen Wochenendmarkt zum zweiten Camden Markt avanciert, und die tollen Kneipen zugemacht. So, mit der Olympiade im Sommer wurden immer mehr Teile von legendaeren Wohnungsvierteln zerstoert, die Teil dieser Gentrifizierung zum Opfer gefallen sind. Schade, schade!!
interessant das du meinungsverschiedenheiten als intoleranz auslegst. und dass sich fussballfan und nachtmensch sein nicht in ein und derselben person vereinbaren laesst ist mir auch neu. ich tue lediglich meine meinung kund, mehr nicht. da ich beruflich im nachtleben taetig bin und viele der genannten klubs gut kenne, habe ich doch zumindest das recht auf eine eigene meinung, oder?
als fussballfan wuerde ich mich sowieso nicht bezeichnen, aber das sei mal dahingestellt.
Wie war das noch gleich - nur der Kleinbürger braucht Vergleiche?
Berlin ist Berlin und London ist London. Gauck ist Gauck und unsere(!) Queen unsere(!) Queen.
So einfach ist das.
Honi soit qui mal y pense...
Drogen sind nicht unbedingt hilfreich. Kokain hält wach, macht aber unsympathisch. Ecstasy macht glücklich, aber debil. Wichtig: den Schwulen folgen. Niemand schaut gern heterosexuellen Männern beim Tanzen zu.
Ohne so ein paar Plattitüden gehts halt doch nicht. Das die Schwulen in den Clubs jetzt den sXe Lifestyle für sich entdeckt haben, wäre mir auch komplett neu. Abgesehen davon, den Muskelhomos im Berghain beim Tanzen zuzusehen ist ungefähr genauso reizvoll wie den Sonnenbank Opfern aus Brandenburg im Tresor. Aber die belästigen einen wenigstens nicht mit ihren stinkigen Poppers.
hättest Du geschwiegen. No more