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Nachteile für Nesthocker: Warum Studenten bei Mama ausziehen sollten

TMNDie Wäsche ist immer sauber und der Kühlschrank voll: Natürlich ist es für Studenten angenehm lange bei den Eltern zu wohnen. Studienberater halten trotzdem nichts davon. Die Zeit im Zug vergeuden die meisten Uni-Pendler und bei der Jobsuche haben Mama-Schläfer schlechtere Karten.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...833474,00.html
  1. #1

    Und wie?

    Dann sollen die Herren Studienberater mal bitte erklären, wie die Studierenden, deren Eltern Barunterhalt verweigern, einen Auszug stemmen sollen - denn wenn es irgendwie finanziel machbar wäre würdne garantiert 80% der als "Nesthocker" beschimpften Leute ausziehen.
  2. #2

    Der Experte rät

    "udienberater Reiner Mund von der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen. Geld sollte keine Rolle spielen: "Es gibt ja Bafög und Wohngeld.""

    Der Rest ist ähnlich platt, schlichtweg dumm. Da spricht er wieder, der lebensferne Experte, Ratschläge vom Beamtenschreibtisch.
  3. #3

    Rofl

    Zitat von spon-facebook-1389909214 Beitrag anzeigen
    Dann sollen die Herren Studienberater mal bitte erklären, wie die Studierenden, deren Eltern Barunterhalt verweigern, einen Auszug stemmen sollen - denn wenn es irgendwie finanziel machbar wäre würdne garantiert 80% der als "Nesthocker" beschimpften Leute ausziehen.
    Schon einmal versucht in Unistädten eine bezahlbare Wohnung zu bekommen?
  4. #4

    Wer schreibt so etwas??

    "...Wer studiert, zieht aus - normalerweise. Nicht so, wenn die Uni in der Nähe des Elternhauses steht: Dann bleiben viele Studenten bei den Eltern wohnen..." Das widerspricht doch gerade dem geschriebenen!! Wer in der Nähe der Uni wohnt muss doch nicht pendeln!! Zudem ist der Artikel weltfremd: wer kann sich überhöhte Mieten, Studiengebühren etc. denn leisten?
  5. #5

    Amen Amen Amen

    lustig dann auch immer die drolligen bafög-höchstsatzbezieher mit den aufgrund eines heititei-laberstudiums möglichen drei nebenjobs, die einem in solchen fällen immer vorschlagen man solle seine eltern doch auf unterhalt verklagen...
  6. #6

    "die Studierenden, deren Eltern Barunterhalt verweigern"
    - darauf gibt es einen Rechtsanspruch. Eltern müssen die Ausbildung ihrer Kinder finanzieren, wenn sie so viel verdienen, dass die Kinder kein BaFöG erhalten.

    "Schon einmal versucht in Unistädten eine bezahlbare Wohnung zu bekommen?"
    - Ja, sogar äußerst erfolgreich. In München, Heidelberg und Köln ist das natürlich teuer. In den Ruhrgebietsstädten hingegen kann man zB sehr gut und günstig wohnen.
  7. #7

    @dommeneck

    Eltern müssen ein Studium ermöglichen - aber sie müssen keinen Barunterhalt leisten bzw. Auszug finanzieren, wenn das Studium vom Elternhaus möglich ist.. Und wenn ALLE Studierenden vesuchen würden, Unterkunft in ihren Studienstädten zu finden - wie würdne sich dann die Mietpreise entwickeln?
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Wäsche ist immer sauber und der Kühlschrank voll: Natürlich ist es für Studenten angenehm lange bei den Eltern zu wohnen. Studienberater halten trotzdem nichts davon. Die Zeit im Zug vergeuden die meisten Uni-Pendler und bei der Jobsuche haben Mama-Schläfer schlechtere Karten.
    Wie immer klemmt es am Geld.

    Ausziehen ist schlicht für alle Beteiligten teurer als bei Muttern.

    Solange die Eltern faktisch auch die Studentenbude bezahlen wird es für sie teurer. Ausziehen sollte der der auch wirtschaftlich autonom ist.
  9. #9

    Na na, da meckern aber die Nesthocker hier im Forum. Was der Artikel verblühmt, kommt hier zu Tage: Nicht das Geld ist das Problem, sondern risikolose, ängstliche Studenten. Andere haben Schuld, lebensferne Beamten, unbezahlbare Wohnungen, Eltern, die ihrer Unterhaltspflicht nicht nachkommen...

    So ein Murks. Ich wohne im Zentrum einer Studentenstadt; in einer WG absolut bezahlbar. Bafög reicht völlig aus, doch wenn das Geld mal knapp wird, gibt es immer einen Job, den man erledigen kann. Am Wochenende ist Party angesagt - Ich muss dann immer schmunzeln, wenn einige Kommilitonen dann brav zu Vati und Mutti fahren.

    Ach ja: Zahlen die Eltern nicht, obwohl sie müssten, ist es höchste Zeit, sie anzuklagen. Wie viele Kommilitonen verschulden sich nicht bei der kfw, weil sie den Mumm nicht haben, ihre Eltern zu konfrontieren? Es ist ein zum Himmel schreiender Skandal, dass Eltern den Unterhalt zuweilen nicht zahlen wollen, und mindestens so kläglich, dass es ein Tabu ist, seine Eltern vor Gericht zu ziehen, falls ellenlange Diskussionen unfruchtbar sind.








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