Es ist schade, aber als Dresdner Kunde der Firma Melkus habe ich den Niedergang beobachten können. Ein schönes Autohaus am Rande der Stadt Dresden im schönen Bühlau war nicht fein genug, ein Neubau in einer bescheidenen Gegend musste her, viel zu viele Gebrauchte standen da herum, die Werkstatt wurde so unpersönlich wie in der Niederlassung und jede Menge Hostessen, Verkaufsassistentinnen und Empfangssekretärinnen warfen beim Kunden die Frage auf, ob man sich das wirklich leisten kann und ob die Kundschaft bereit ist, die nutzlosen, aber hübschen jungen Frauen zu subventionieren. Würde die Werkstatt und das Verkaufsgeschäft wirtschaftlich betrieben, wäre für Sepp's Spielereien genug Geld da. So, wie er es zu DDR Zeiten auch gemacht hat.
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