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Nachbarstern unserer Sonne: Forscher entdecken erdgroßen Planeten

ESO/ L. CalçadaEin Planet, so klein und so leicht wie der unsere: Jetzt haben ihn Forscher in unmittelbarer kosmischen Nachbarschaft entdeckt. Ein großer Schritt auf dem Weg zur Entdeckung einer zweiten Erde in Sonnenähe, jubeln die Wissenschaftler. Leben aber scheint auf dem Felsbrocken nicht möglich.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...-a-861726.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Planet, so klein und so leicht wie der unsere: Jetzt haben ihn Forscher in unmittelbarer kosmischen Nachbarschaft entdeckt. Ein großer Schritt auf dem Weg zur Entdeckung einer zweiten Erde in Sonnenähe, jubeln die Wissenschaftler. Leben aber scheint auf dem Felsbrocken nicht möglich.

    Forscher entdecken ersähnlichen Planeten - SPIEGEL ONLINE
    Ich hoffe, diese Entdeckung stimuliert die Menschheit dazu, mal eine Sonde nach Alpha Centauri zu schicken. Wenn die mit innovativen Antriebstechniken (Ionenantrieb, nuklearer Pulsantrieb) auch nur 0,33 c erreichen würde, könnte man (mit Signallaufzeit) je nach Beschleunigungsdauer in 15-25 Jahren zum ersten mal mehr über ein extrasolares System erfahren. Würde mich freuen, wenn ich das noch erleben dürfte!

    Da inzwischen ja das Paradigma zu fallen scheint, nachdem Doppel- und Mehrfachsternensysteme keine stabilen Planetenbahnen haben können, bekommen wächst die Anzahl interessanter Ziele dramatisch. Und unser nächster Nachbar ist nunmal ein Mehrfachstern...
  2. #2

    Immer wieder faszinierend, was Astronomen so alles herausfinden können über wenige Lichtjahre aber auch Milliarden Lichtjahre entfernte Objekte, nur indem sie unvorstellbar kleine Lichtsignale analysieren.
  3. #3

    Zitat von jajo76 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, diese Entdeckung stimuliert die Menschheit dazu, mal eine Sonde nach Alpha Centauri zu schicken. Wenn die mit innovativen Antriebstechniken (Ionenantrieb, nuklearer Pulsantrieb) auch nur 0,33 c erreichen würde, könnte man (mit Signallaufzeit) je nach Beschleunigungsdauer in 15-25 Jahren zum ersten mal mehr über ein extrasolares System erfahren. Würde mich freuen, wenn ich das noch erleben dürfte!
    Ja, eine Mission zu Alpha Centauri wäre schon was. Am besten dafür wäre ein "fission Fragment nuclear propulsion"- Antrieb. Hier: Fission-fragment rocket - Wikipedia, the free encyclopedia. Man muss nur noch die Reaktionsrate so hoch bekommen, dass ordentlich Schub entsteht. Ad Astra!
  4. #4

    Zitat von jajo76 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, diese Entdeckung stimuliert die Menschheit dazu, mal eine Sonde nach Alpha Centauri zu schicken. Wenn die mit innovativen Antriebstechniken (Ionenantrieb, nuklearer Pulsantrieb) auch nur 0,33 c erreichen würde, könnte man (mit Signallaufzeit) je nach Beschleunigungsdauer in 15-25 Jahren zum ersten mal mehr über ein extrasolares System erfahren. Würde mich freuen, wenn ich das noch erleben dürfte!...

    Wir nur leider nicht gehen. Um nämlich auf die 0,3c zu kommen müssten sie für eine 10 Tonnen Nutzlast schon 550 Tonnen Uran in Bewegungsenergie umwandeln. Das Uran dazu müssten sie mitscheppen, was also nochmal den Uranbedarf um ein vielfaches erhöht. Und abbremsen wollen sie die Sonde ja auch noch.....
  5. #5

    Es ist schon erstaunlich, dass zunächst viele Planeten Dutzende bis Hunderte von Lichtjahren entfernt entdeckt und beim nächsten Sonnensystem erst Jahre danach dieser Planet endeckt wurde. Es ist auch klar, dass, wenn die Entfernung des Gestirns zu seiner Sonne stimmt, wären das unter 4 Millionen Kilometer Differenz zu seiner Sonne. Obwohl "nur" orangener Zwergstern, Leuchtkraft die Hälfte der irdischen Sonne, sind Oberflächentemperaturen auf diesem Planeten zu erwarten, die lebensfeindlich sind. Im Vergleich dazu: Der Merkur ist von der Sonne 58 Millionen Kilometer entfernt, also 15 mal weiter entfernt als der Begleiter Alpha Centauri B.
  6. #6

    Nix wie hin...

    ...und SPON kommt mit, oder? Ihr könnt doch nicht der Springer Presse, den neuen Planeten kampflos überlassen. Mit genug Milky Way und Mars Vorräten sitzen wir den Flug doch auf einer Backe ab.

    Worauf warten wir noch?
  7. #7

    Ansaugen

    Zitat von Reiner_Habitus Beitrag anzeigen
    Wir nur leider nicht gehen. Um nämlich auf die 0,3c zu kommen müssten sie für eine 10 Tonnen Nutzlast schon 550 Tonnen Uran in Bewegungsenergie umwandeln. Das Uran dazu müssten sie mitscheppen, was also nochmal den Uranbedarf um ein vielfaches erhöht. Und abbremsen wollen sie die Sonde ja auch noch.....
    Da gibt's natürlich im SF die Lösung, nicht 235U mitzunehmen, sondern H2 "anzusaugen" und dann zu fusionieren. Wie gesagt, der Schub hängt natürlich von der Rate ab, mit der Sie das machen können.

    Ad Astra!
  8. #8

    "nur"

    Zitat von jajo76 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, diese Entdeckung stimuliert die Menschheit dazu, mal eine Sonde nach Alpha Centauri zu schicken. Wenn die mit innovativen Antriebstechniken (Ionenantrieb, nuklearer Pulsantrieb) auch nur 0,33 c erreichen würde, könnte man (mit Signallaufzeit) je nach Beschleunigungsdauer in 15-25 Jahren zum ersten mal mehr über ein extrasolares System erfahren.
    Noch kommen wir aber nicht mal in die Nähe von 0,33 c.

    Aber vielleicht schaffen wir irgendwann mal 0,03 und dann wären es immerhin nur ~200 Jahre also durchaus noch in einem Zeitrahmen in dem Staaten existieren, die so etwas finanzieren könnten.
  9. #9

    Paukenschlag!

    Das ist in der Tat ein Paukenschlag auf der Suche nach außerirdischem Leben in der Nachbarschaft! Bei Alpha Centauri hatte bisher noch niemand Planeten gefunden - und dass es ein ganz sternnaher, heißer ist, muss nichts heißen: dort ist ja der "Wobbeleffekt" für die Messung am größten; es kann noch viele weitere erdgroße Planeten im System geben, die aktuell noch unter der erreichbaren Messschwelle liegen.


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