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Nach US-Abzug: Anschlagsserie im Irak - viele Tote

Die US-Truppen haben den Irak verlassen, nun droht die Stimmung zu kippen. In Bagdad sind mehrere Bomben explodiert, Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 150 wurden verletzt. Auch politisch steht das Land vor der Zerreißprobe: Präsident Maliki will die Sunniten aus der Regierung schmeißen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...805254,00.html
  1. #20

    Außer Spesen nichts gewesen

    Zitat: "man sieht im Irak jetzt was man wahrscheinlich in Libyen und in Afghanistan und vielleicht bald auch in Syrien sehen wird. Oder andes ausgedrückt die Nah Ost Politik der letzten 10 Jahre ist gescheitert und hat diese Gengend wahrscheinlich für Jahre oder auch Jahrzehnte unregierbar gemacht."

    Zitat von LuiW Beitrag anzeigen
    soll heißen?
    Wir hätten besser die Taliban, Saddam, Gaddafi und alle anderen "großen arabischen Führer" weiter machen lassen sollen?
    Selbstverständlich, oder möchten Sie vielleicht eines Tages von einer überlegenen Militärmacht darauf hingewiesen werden, das Ihre Werte nicht in Ordnung sind ? Im übrigen unterscheidet sich Kultur, Menthalität und Werteverständnis von Afghanen, Irakern und weiteren muslimischen Kulturen in erheblichem Maße von denen der Industrienationen des Westens. Es wird in wenigen Jahren wieder beginnen, so wie es angefangen hat, d.h die Taliban werden in Afghanistan die Macht haben, Frauen werden in Burkas Ihr leben Zuhause fristen und der Irak wird sich wieder über einen Diktator freuen.
    Wer sind Sie das sie hier zweifeln , ob es richtig ist wie Menschen leben ? Diese fatale Einstellung hat, seit es Menschen, gibt schon viele fatale und sinnlose Kriege hervorgebracht. Das waren nur 2 überflüssige wo tausende Menschen gestorben sind
  2. #21

    Zitat von universaldillettant Beitrag anzeigen
    Alles wie geplant, zumindest wenn man die Lage nach dem Yonin-Plan beurteilt, der besagt dass die muslimischen Staaten zerlegt und in untereinander verfeindeten Gruppen aufgeteilt werden soll ...
    Das scheinen die Gläubigen unterschiedlicher Richtungen auch allein gut hinzubekommen.
  3. #22

    Wir sind nicht das Gewissen der Welt,

    Zitat von LuiW Beitrag anzeigen
    soll heißen?
    Wir hätten besser die Taliban, Saddam, Gaddafi und alle anderen "großen arabischen Führer" weiter machen lassen sollen?
    nicht sein Staatsanwalt, seine Polizei, seine Richter und seine Gerichtsbediensteten. Uns ist es gestattet, unser Leben auf dieser Erde zu verbringen. Es ist viel zu kurz für jeden Einzelnen und bedarf genug Anstrengung es sinnvoll und im Dienste der Menschheit zu gestalten.
    Warum zum Teufel giert es uns danach, anderer Leben gegen deren Willen lenken zu wollen.
    Hilfe ? Ja, daß macht den Menschen aus.
    Beherrschung? Nein, oder strebt irgendein Forist danach beherrscht zu werden?
  4. #23

    Zitat von universaldillettant Beitrag anzeigen
    Alles wie geplant, zumindest wenn man die Lage nach dem Yonin-Plan beurteilt, der besagt dass die muslimischen Staaten zerlegt und in untereinander verfeindeten Gruppen aufgeteilt werden soll - siehe Bürgerkrieg in Libanon in den 70er Jahren. Teile (zerschlage) und herrsche.
    Das ergibt doch keinen Sinn. Saddam Hussein war wohl alles nur kein islamischer "Führer" der Hegemonie über die islamische Welt beanspruchte.
    Ebenso die Nordafrikanischen Diktatoren. Nach ihrer Logik hätte man alles so belassen müssen ohne solch ein Risiko wie zB in Libyen einzugehen wo nun ein Machtvakuum herrscht, welches nun von (fundamentalen) Islamisten gefüllt werden kann.
    Es zeigt sich nämlich dass überall in diesen Staaten sich wohl leider die fundamentalen Kräfte durchsetzen.
    Hoffnung gibt es wohl nur für Tunesien und eventuell Ägypten, da es dort schon vorher soetwas wie eine zivile, aufgeklärte gesellschaft gab.
  5. #24

    Prophetie

    Der Irak wird im Nullkommanichts zerfallen und der Iran weiter an Macht gewinnen.
    So vor 10 Jahren von der großen Kassandra Peter Scholl-Latour vorhergesagt.... nich wahr!
    (War aber auch nicht schwierig!)
  6. #25

    Auf in die Freiheit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die US-Truppen haben den Irak verlassen, nun droht die Stimmung zu kippen. In Bagdad sind mehrere Bomben explodiert, Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 150 wurden verletzt. Auch politisch steht das Land vor der Zerreißprobe: Präsident Maliki will die Sunniten aus der Regierung schmeißen.

    Nach US-Abzug: Dutzende Tote*bei Anschlägen im Irak - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Was kommt nach einer Diktatur?
    Die meisten Diktaturen werden von Bürgerkriegen abgewechselt, es beginnt der Kampf um die Macht, aber muss das denn immer zwangsläufig so sein?
  7. #26

    .

    Zitat von 081172 Beitrag anzeigen
    Genau das soll es heißen! Oder fühlen Sie sich jetzt sicherer?
    Leute wie du hätten wahrscheinlich auch A.H. mit seinem Gas gewähren lassen. Bloß nicht einmischen wenn Unrecht geschieht! Ihr Deutschmänner seit beim Wegschauen fast so schlimm wie Chinesen: Hier die U-Bahnen und dort werden Kinder auf der Straße liegen gelassen und 10min lang immer wieder überfahren. Daher war es euch auch egal wenn Saddams Polizisten politischen Gefangenen aus Spaß Sprengstoff um die Brust geschnallt und gezündet haben. Oder sein Sohn ganz legal(!) Frauen im Vorbeifahren von der Straße entführt und zur Tode vergewaltigt hat. Hättet auch ihr oder eure Frau/Freundin sein können ;-)

    Noch ein Beispiel bezüglich Irak: Die Deutschen haben weggehört als sich der Iran im ersten Golfkrieg vor der UNO-Vollversammlung darüber beschwert hat, dass Saddam sie mit Giftgas bombardiert. Leute wie du haben es einfach geleugnet und behauptet, die Iraner (und Kurden im nördlichen Irak) wären mit Chanell No. 5 und nicht mit Nervengift beschossen worden. Und wo das Gas heute hin ist weiß auch keiner. Angeblich gab es es gar nicht. Chanel No. 5 und so...
  8. #27

    Alles hat seine zwei Seiten

    Zitat von LuiW Beitrag anzeigen
    soll heißen?
    Wir hätten besser die Taliban, Saddam, Gaddafi und alle anderen "großen arabischen Führer" weiter machen lassen sollen?
    Tatsache bleibt, dass die "großen, arabischen Führer", wie Sie sie nennen, verläßlichere Partner für den Westen waren.

    Die innerpolitischen Probleme sind für eine globale Wirtschaft nur sehr bedingt von Interesse - soziale Probleme sind Themen für Kirchen, karitative Einrichtungen incl. Weihnachtsspenden-Aufruf und Gutmenschen mit Waldorf-Schulabschluß.

    Allerdings haben die nun folgenden Auseinandersetzungen im Nahen Osten auch positive Aspekte - die Waffenindustrie hat einen gesicherten Absatzmarkt.
  9. #28

    Unmöglichkeit

    Eine "Demokratie" kann nie, nie, nie, niemals nicht in 1Mio. Jahren funktionieren wenn Religion mit im Spiel ist.
  10. #29

    Bürgerkrieg

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Doch waren die Risse zwischen den sunnitischen, schiitischen und kurdischen Bevölkerungen so definitiv und wegen der weiterbestehenden religiösen und politischen Gegensätze, so unheilbar zementiert, dass man schon seit Jahren den Tag des Abzuges als Beginn des eigentlichen Bürgerkrieges fürchtete..
    es muss wohl erst noch viel schlimmer werden, damit die Iraker zur Vernunft kommen und selbst zur Erkenntnis finden: so kann es doch nicht weitergehen.
    Wie auch schon in anderen Foren gesagt wurde: vielleicht werden die Iraker ein anderes Leben wollen, wenn sie dank internationaler Programme im Fernsehen (und Internet) sehen können, dass es auf diesem Planeten Menschen gibt, die in Frieden und Freiheit miteinander leben. Trotz unterschiedlicher Religion und Kultur.








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