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Nach Stopp der Uno-Mission: Assad-Regime nimmt Homs unter Feuer

AFP/ Shaam News NetworkNach dem Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien. Allein am Sonntag kamen nach Angaben von Aufständischen elf Menschen ums Leben. Die Rebellen werfen der Schutztruppe vor, Partei für das Assat-Regime zu ergreifen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...839361,00.html
  1. #1

    Geisterstadt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien. Allein am Sonntag kamen nach Angaben von Aufständischen elf Menschen ums Leben. Die Rebellen werfen der Schutztruppe vor, Partei für das Assat-Regime zu ergreifen.

    Nach Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Wie auch westliche Medien berichteten, ist Homs seit einiger Zeit eine Geisterstadt, d.h. es gibt dort keine Zivilbevölkeruing mehr:
    Just back from the rebel city of Homs, Palmer says the city about the size of Philadelphia looks empty.

    "It looks empty because hundreds of thousands of people have left because the fighting has been so heavy," Palmer said.
    Syrian rebel city of Homs turns to ghost town - CBS News

    D.h. jedwede Artikel, die von weiteren "Massakern" aus Homs berichten, sind entsprechend kritisch zu betrachten.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    die Uno-Beobachter hätten erst dem Regime durch ihre Anwesenheit die Möglichkeit gegeben, unbehelligt Kinder zu töten und Massaker zu verüben. Jetzt aber würden sie beiden Seiten die Schuld an der jüngsten Eskalation der Gewalt geben. Dabei hätten die Kämpfer der Freien Syrischen Armee lediglich zu Verteidigungszwecken das Feuer auf die Regimetruppen eröffnet.

    Nach Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    So die Rebellen kritisieren die Uno-Beobachter, weil diese festgestellt haben, dass die Gewalt von beiden Seiten ausgeht. So das wars mit denHollywood Stories.
    Eure Rechtfertigungsversuche(angeblich zu Verteidigungszwecken) für die vielen Zivilenopfer ist aufgeflogen.
    Das Massaker von al-Hula, wo über 100 Zivilisten getötet worden sind geht eindeutig auf die Kappe von terroristischen Gruppierungen der FSA. Die Opfer waren alle schiiten und alawiten.

    "Das Massaker von Hula ist ein Wendepunkt im syrischen Konflikt. Die westliche Öffentlichkeit beschuldigt, gestützt auf die UN-Beobachter, die syrische Armee. Diese Version kann auf Grundlage von Augenzeugenberichten bezweifelt werden. Demnach wurden die Zivilisten von sunnitischen Aufständischen getötet."

    Syrien: Eine Auslöschung - Arabische Welt - FAZ
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien. Allein am Sonntag kamen nach Angaben von Aufständischen elf Menschen ums Leben. Die Rebellen werfen der Schutztruppe vor, Partei für das Assat-Regime zu ergreifen.

    Nach Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Alle schießen aufeinander - und alle verteidigen sich nur. Selektive Wahrnehmung muss irgendeinen evolutionären Vorteil in sich bergen, sonst wäre sie unerklärlich. Wie kommt es dann, das man sie auf den allerersten Blick für die größte menschliche Dummheit hält?
    Zumindest wenn man sie absolut sieht, nicht zweckgebunden. Wenn es natürlich darum geht, sich Unterstützung zu verschaffen, stellt sie tatsächlich einen evolutionären Vorteil dar. So wie die Lüge.
    Mich würde ja immer noch interessieren, was in Hula wirklich geschah. Es soll erst zu Angriffen der Regierungstruppen gekommen sein. Dann hätten die Rebellen einen großen Angriff gestartet, worauf sie mit Artillerie beschossen wurden. Dann seien die Rebellen abgerückt und eine unbekannte Truppe wäre in das Dorf eingedrungen und hätte die Morde begangen, die nicht auf das Feuergefecht zurückzuführen sind.
    Dabei kam nach übereinstimmenden Meldungen eine ganze Großfamilie, mehr als sechzig Personen ums Leben.
    Diesen Punkt finde ich zumindest bedenkenswert. Durch Artillerie-Beschuss kann sowas kaum geschehen, da dieser viel zu willkürlich trifft. Also ist es hochwahrscheinlich, das diese Personen durch die ins Dorft eindringende Truppe getötet wurden.
    Das wiederum setzt meiner Meinung nach voraus, das man sich über die Verhältnisse im Dorf sehr gut auskennen muss. Diese Verwandtschaft sieht man den Menschen ja nicht auf den ersten Blick an, noch weiß man, wo die einzeln verstreut in dem Dorf wohnen. Dazu bedarf es Insiderkenntnisse. Die Wahrscheinlichkeit das Dorfbewohner daran beteiligt waren ist zumindest höher, als anzunehmen, das die Täter das unabhängig von ihnen herausgefunden haben.
    Zweitens ergibt sich so eine Handlung kaum spontan. Um so etwas festzustellen, muss man sich Mühe geben. Man muss planen. Also ist es unwahrscheinlich das es sich dabei um eine spontane Vergeltungsaktion des Regimes gehandelt hat. Diese Tat muss zumindest schon lange ins Auge gefasst worden sein. Bei einer spontanen Aktion würden aller Voraussicht nach einfach wahllos Bewohner umgebracht, nicht gezielt ausgesuchte Leute, über deren Zusammenhang man genaue Informationen braucht.
    Es gibt auch die Aussage eines Zeugen, das die Familie regimetreu gewesen sei. Das allerdings ist schon wieder mit Vorsicht zu genießen, da man nicht weiß welche Vor- oder Nachteile der Zeuge zu befürchten hätte, wenn er nicht diese Aussage macht.
  4. #4

    Nachtrag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nach dem Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien. Allein am Sonntag kamen nach Angaben von Aufständischen elf Menschen ums Leben. Die Rebellen werfen der Schutztruppe vor, Partei für das Assat-Regime zu ergreifen.

    Nach Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Dazu vielleicht noch dieser Bericht:

    Ausland: Syrien: Spuren führen auch zu den Rebellen - badische-zeitung.de
  5. #5

    Wer ist denn nun der Bessere

    Zitat von freiheitsk Beitrag anzeigen
    Wie auch westliche Medien berichteten, ist Homs seit einiger Zeit eine Geisterstadt, d.h. es gibt dort keine Zivilbevölkeruing mehr:Syrian rebel city of Homs turns to ghost town - CBS News

    D.h. jedwede Artikel, die von weiteren "Massakern" aus Homs berichten, sind entsprechend kritisch zu betrachten.
    Nicht nur die Berichterstattung aus Homs ist zu hinterfragen. Die gesamte Berichterstattung über den Bürgerkrieg ist einseitig und verschweigt mehr als sie informiert. Es herrscht in Syrien Bürgerkrieg! Die eine Partei versucht sich in den Städten zu verstecken und aus dem Hinterhalt Aktionen zu starten. Die andere Seite bekämpft diese in den Städten mit harten Mitteln: Also, die eine Seite nimmt die Zivilbevölkerung als Geiseln, um sich selbst zu schützen, die andere Seite beschießt die Terroristen mit schweren Waffen!
    Würden die Terroristen nicht die Zivilbevölkerung als Geiseln nehmen, würden weniger unschuldige Menchen getötet werden!
  6. #6

    Geisterstadt?!?!

    Homs war eine Stadt mit 1.3 Millionen Einwohnern.
    Vielleicht hat Palmer nicht gründlich genug gesucht?? In Al Ghouta sind unglaublich viele Flüchtlinge, zusammengepfercht in Wohnungen und Schulen. Das kann ich so genau sagen, weil meine Familie dort ist. Und ich bin es verdamt müde, immer dieses Unsinn zu hören!! Ihr wisst es alles besser, nie dort gewesen, alles nur ausm Netz, aber ihr wißt ganz genau, wo der Hase läuft
  7. #7

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Alle schießen aufeinander - und alle verteidigen sich nur. Selektive Wahrnehmung muss irgendeinen evolutionären Vorteil in sich bergen, sonst wäre sie unerklärlich.
    Das muss sie wohl. Welche, das kann ich leider auch nicht sagen.
    ISt aber ein spannendes Thema.
    Wie lernen wir neues Verhalten ? | Sein Redaktion
    Selektive Wahrnehmung und selektives Denken | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de - Wissenschaft, Kultur, Politik

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Mich würde ja immer noch interessieren, was in Hula wirklich geschah. Es soll erst zu Angriffen der Regierungstruppen gekommen sein. Dann hätten die Rebellen einen großen Angriff gestartet, worauf sie mit Artillerie beschossen wurden. Dann seien die Rebellen abgerückt und eine unbekannte Truppe wäre in das Dorf eingedrungen und hätte die Morde begangen, die nicht auf das Feuergefecht zurückzuführen sind.
    Dabei kam nach übereinstimmenden Meldungen eine ganze Großfamilie, mehr als sechzig Personen ums Leben.
    Das werden wir erst nach Assad und dem Bürgerkrieg wissen.
    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Diesen Punkt finde ich zumindest bedenkenswert. Durch Artillerie-Beschuss kann sowas kaum geschehen, da dieser viel zu willkürlich trifft. Also ist es hochwahrscheinlich, das diese Personen durch die ins Dorft eindringende Truppe getötet wurden.
    Das wiederum setzt meiner Meinung nach voraus, das man sich über die Verhältnisse im Dorf sehr gut auskennen muss. Diese Verwandtschaft sieht man den Menschen ja nicht auf den ersten Blick an, noch weiß man, wo die einzeln verstreut in dem Dorf wohnen. Dazu bedarf es Insiderkenntnisse. Die Wahrscheinlichkeit das Dorfbewohner daran beteiligt waren ist zumindest höher, als anzunehmen, das die Täter das unabhängig von ihnen herausgefunden haben.
    Das sind doch alles Spekulationen, die im Moment zu nichts führen.
    Wie gesagt, genaueres werden wir erst nach Assad und dem Bürgerkrieg herausfinden.
  8. #8

    Zitat von c.werner Beitrag anzeigen
    Das sind doch alles Spekulationen, die im Moment zu nichts führen.
    Wie gesagt, genaueres werden wir erst nach Assad und dem Bürgerkrieg herausfinden.
    Kaum.
    Geschichte wird von den Sigern geschrieben.
    Die "Aktivisten" sowie deren Unterstützer werden zu verhindern wissen dass ihre eigenen Massaker und Greuel sauber aufgearbeitet werden und dass ihre eigenen Leute dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
    Analoges gilt natürlich bei einem Sieg Assads.

    PS: In Libyen gibt es übrigens ein Gesetzt nach dem es bei Strafe verboten ist sich positiv zur Gaddafi Zeit zu äussern.
  9. #9

    Aktivisten

    Ja was "aktivieren" die denn? Sturmgewehre, Granaten, Sprengsätze? In jedem anderen Konflikt wird von Regime-Gegnern oder Rebellen gesprochen.

    Friedens-Aktivisten greifen keine Armeeposten an. Diese ständige Verniedlichung der Assadgegner in sämtlichen Medien ist einfach nur noch beschämend. Objektiver Journalismus sieht anders aus.

    Und wenn man schon dabei ist, diese "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" sollte erkannt und benannt werden als das was sie ist nämlich ein Propaganda Organ der Regimegegner.

    Wenigstens ist SPON davon abgerückt Assadanhänger ständig als "Schergen" zu titulieren.


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