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Nach Stopp der Uno-Mission: Assad-Regime nimmt Homs unter Feuer

AFP/ Shaam News NetworkNach dem Rückzug der Uno-Beobachter eskaliert die Gewalt in Syrien. Allein am Sonntag kamen nach Angaben von Aufständischen elf Menschen ums Leben. Die Rebellen werfen der Schutztruppe vor, Partei für das Assat-Regime zu ergreifen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...839361,00.html
  1. #40

    Zitat von ceilks Beitrag anzeigen
    So etwas wie den Zivilstatus der Stadt gibt es nun nicht. In letzter Konsequenz würde diese Interpretation dazu führen, dass Kämpfe in Städten grundsätzlich verboten sind. Dies ist zwar ein frommer Wunsch, aber vollkommen illusorisch. Das humanitäre Recht stellt nunmal nur einen Minimalkonsens dar, mit der Hoffnung dass wenigstens dieser erfüllt wird.
    So ist es - das es Regeln für den Krieg (klingt komisch) gibt bedeutet nicht das diese Regeln befolgt werden. Das gilt natürlich für alle Parteien und alle Kriege.
  2. #41

    Gut, dass Sie noch einmal...

    Zitat von cap87 Beitrag anzeigen
    Mein vorheriges Posting bitte löschen.


    In Al.Hula sind eindeutig nur Alawiten und Schiiten getötet worden. Assad ist selber Alawite.
    Definitiv waren Soldaten des Assad Regimes oder gar loyale Truppen nicht an diesem Massaker beteiligt.Es war ein geplantes Massaker, doch nicht seitens des Regimes. Ich habe sie bereits auf den FAZ Artikel hingewiesen. Dort werden auch Informationen über die Vorgehensweise der Rebellen mitgeteilt



    Syrien: Eine Auslöschung - Arabische Welt - FAZ
    ...auf den FAZ Artikel hinweisen.
    Haben Sie den zum gleichen Thema vom 16. Juni auch wahrgenommen? Vielleicht verlinken Sie ihn gleich mit, dann wird das Bild noch etwas kompexer!
  3. #42

    Man kann DIE Rebellen als solche...

    Zitat von Lekcad Beitrag anzeigen
    Genauso eigentlich, sollten dann aber die Rebellen gleich mitangeklagt werden.
    Sie führen doch aus der Sicherheit der Stadt Angriffe auf die Armee aus und gefährden damit direkt die Zivilisten.
    ...-genau so wenig anklagen wie DAS Assad-Regime. Es müssen die einzelnen Handlungen und Befehlsstränge nachgewiesen werden, dazu gibt es gute und erprobte Methoden, wie man am Beispiel Milosevic, der ja behauptete, die Kosovaren etc. seien nicht vor serbischen Kommandos, sondern vor UCK und NATO-Bomben geflohen, erfahren kann. Man konnte ihm haarklein beweisen, dass das gelogen ist und er persönlich für den Tod von 125.000 Menschen Verantwortung zu übernehmen hat.

    Für Syrien liegt dem UNHRC seit Dezember 2011 eine umfangreiche Liste solcher Befehlsgeber namentlich vor. Dort weißt man übrigens auch schon auf Menschenrechtsverletzungen durch die Opposition hin, die aber im Vergleich zu denen des Regimes als nicht sehr ins Gewicht fallend bezeichnet werden.
  4. #43

    Das besagte Gesetz in Libyen

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Kaum.
    Geschichte wird von den Sigern geschrieben.
    Die "Aktivisten" sowie deren Unterstützer werden zu verhindern wissen dass ihre eigenen Massaker und Greuel sauber aufgearbeitet werden und dass ihre eigenen Leute dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
    Analoges gilt natürlich bei einem Sieg Assads.

    PS: In Libyen gibt es übrigens ein Gesetzt nach dem es bei Strafe verboten ist sich positiv zur Gaddafi Zeit zu äussern.
    wurde am 14 Juno vom obersten Gericht wieder einkassiert. Zu nahe an Gaddafis Vorgehensweise. Man will den gleichen Fehler nicht wiederholen.
  5. #44

    Bezeichnend finde ich auch immer das manche meinen alle die nicht Ihrer Meinung sind wären Manipuliert bzw. können Propaganda nicht von Wahrheit unterscheiden während man selber natürlich den überblick hat.
    Ach kommen Sie, Sie sind doch nicht seit gestern im Forum da muss Ihnen doch auch schon aufgefallen sein das sich hier alle Richtungen (vom totalen Assad bejaher bis zum totalen verneiner) herumtreiben.
    Das kann ich schon seit dem Angriff auf Libyen beobachten. Die Medien haben dieser Entwicklung beigetragen. 90% der Artikel über Libyen und Syrien waren vollkommen Einseitig, was auch zu der radikalen Haltung beider Seiten geführt hat.
    Das die Gewalt vom Assad-Regime ausging ist aber ziemlich gesichert und auch logisch den er hat(hatte) das Gewaltmonopol und dieses auch ausgenutzt.
    Die Frage ist was wollten die Demonstranten damals?
    Sicherlich den Sturz des Regimes, weil sie von den anderen Revolutionen angeregt wurden. Das Regime hat dementsprechend hart reagiert was zu verurteilen ist. Doch was wollen diese Menschen erreichen? Es ist mehr ein Glaubenskrieg als ein Drang zur Freiheit. Denn würden die Rebellen die Oberhand gewinnen, würden Minderheiten in Syrien entrechtet, verfolgt und ermordet werden. Das können wir bereits in Libyen beobachten. Die Freiheitskämpfer aus Bengasi, die sogar britische und us botschafter angreifen haben es nicht geschafft die Menschen zu vereinen. In Libyen wurden die Wahlen verschoben. Gaddafi hatte damals freie Wahlen mit UN Beobachtung angeboten, was sofort seitens westlicher Länder abgelehnt wurde. Doch wieso? Ein Übergang mit Gaddafi wäre weniger schmerzvoll als ohne.

    [/QUOTE]
    Nun, die Rebellen wissen das Assad nicht das beste für das Volk will. Das Gegenteil zu beweisen hatte er(Assad) ja genug Zeit.
    Was meinen Sie passiert wenn Assad gewinnt? Keine Rachefeldzüge?[/QUOTE]



    Assad braucht keine Rache zu nehmen. Sogar Gaddafi hatte jedem Rebellen Straffreiheit gewährt, wenn er seine Waffen ablegen würde. Heute üben die Rebellen in Libyen auf brutalste Weise Rache aus. Ein Eingreifen in Syrien und eine Unterstützung mit Waffen wird fatale Folgen haben und hat es bereits heute schon
  6. #45

    Zitat von freiheitsk Beitrag anzeigen
    Meine Familie ist auch in Syrien und sagt, dass in Homs niemand mehr wohnt. Und nun?
    Das Verschwinden von 1,3 Millionen Einwohnern sollte doch schon auffallen.
    Wo sind die alle hin?
  7. #46

    Zitat von simon23 Beitrag anzeigen
    Ich befürchte nur, das das ganze unzähligen Menschen das Leben und ihre Heimat kosten wird, ohne das ein wirklicher gesellschaftlicher Gewinn dabei entsteht.
    Die Überwindung einer Diktatur ist immer ein gesellschaftlicher Gewinn.
  8. #47

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    2. Assad verfügt über 200.000 Soldaten. Wenn das alles Schlächter wären die seit einem Jahr ununterbrochen das Syrische Volk metzeln, wie oft dargestellt, dann gäbe es nicht 10.000 Tote auf beiden(!) Seiten sondern Millionen Tote.
    Assad wird ja nun nicht seine geammte Bevölkerung töten.
    Wen soll er denn dann ausbeuten, wer ermöglicht ihm dann sein Luxusleben?
  9. #48

    Zitat von c.werner Beitrag anzeigen
    Die Überwindung einer Diktatur ist immer ein gesellschaftlicher Gewinn.
    .. für die Überlebenden und Nachkommen. Das ist das Schicksal der Opfer in der Menschheitsgeschichte immer gewesen. Wir profitieren heute von zwei Kriegsniederlagen, sonst hätten wir noch eine Monarchie bzw. ein Kaiserreich wie andere europäische Länder; im Gegensatz dazu aber die preußisch-klerikal-autoritäre Form von damals ohne Demokratie, also nichts anderes als die arabischen oder islamischen Kulturen von heute.

    Die Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit gegenüber Kulturen, die noch ein Jahrhundert zurück sind, ist völlig unangebracht und nur als jugendliche oder ungebildete Dummheit zu bezeichnen, angesichts der eigenen Religiosität, die zwei Jahrtausende zurück ist.
  10. #49

    Verlernte USA Diplomatie

    Menschen als Schutzschilde zu nehmen,wie jetzt in Holms,sind Alkaida Methoden
    Nur weil die USA Diplomatie verlernt haben,soll man Alkaida Methoden Anwenden?
    "Der lokale FSA-Kommandeur Abou Maan lehnt es ab, seine Geiseln gehen zu lassen"








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