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Nach Luftangriff in Afghanistan: Nato entschuldigt sich für zivile Opfer

Erstmals hat die Nato den Tod von Zivilisten bei ihrem jüngsten Luftangriff in Afghanistan eingestanden. Der Kommandeur der Isaf-Truppe reiste zu den Familien der Opfer und entschuldigte sich persönlich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...837772,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals hat die Nato den Tod von Zivilisten bei ihrem jüngsten Luftangriff in Afghanistan eingestanden. Der Kommandeur der Isaf-Truppe reiste zu den Familien der Opfer und entschuldigte sich persönlich.

    Nato entschuldigt sich für zivile Opfer bei Luftangriff in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Ich denke mal, dass Mordprozesse und die daraus resultierenden Strafen fuer uns Steuerzahler sehr teuer sind.
    Kann nicht versucht werden, Moerder in Zukunft zu einer Entschuldigung zu bewegen und den Mord nach dieser Entschuldigung nach dem ISAF-Modell als Sportunfall zu betrachten und bewerten?
    Stellen Sie sich mal vor, wieviel zusaetzliches Geld wir dann noch nach Griechenland schicken koennten.
    Nennen wir dann: aus dem Moerder-Fond.
  2. #2

    Etwas spät

    Meint die NATO mit dieser Entschuldigung wirklich, alle Sünden sind jetzt vergeben? Das hinterlassene Leid können sie nicht ausschalten. Es wird bleiben und weiteren Hass erzeugen.
  3. #3

    Tragödie

    So umstritten die Rechtfertigungen für diesen Krieg sind, so undurchsichtig und verworren ist auch der Krieg selbst. Nur findet zur Zeit eben leider dieser Krieg statt. Und da ist es mit Sicherheit überlebenswichtig, dass jeder in Afghanistan seine Position klar bezieht, sich entweder deutlich freihält von den erklärten Feinden der Allianz oder eben im Komglomerat der Interessen verweilt und sich damit dem kriegsbedingten Töten aussetzt. In der vorliegenden Tragödie war die Positionierung nicht eindeutig und klar, daher unter Inkaufnahme vielfacher Kinderopfer der "Kollateralschaden". Das klingt nicht nur zynisch, es ist es auch. Leider. Unsere Freiheit verteidigen wir dort jedenfalls nicht unmittelbar. Eine irgendwie nebulös angenommene Freiheit nach unseren ethischen Vorstellungen versucht die Allianz dort zu erzwingen, gegen einen Großteil der dortigen Bevölkerung. - Oder muß wieder nur die westliche Kriegmaschinerie weiterlaufen, weil der miltiärisch-kapitalistische Komplex seine Profite einfahren will, und findet das Gleiche mit teils anderen teils denselben Protagonisten auch auf der anderen Seite statt? Was nützt denn die Entschuldigung? - Jeder Tote multizipliert die Zahl neuer Gegner/Feinde!
  4. #4

    die Standard-Entschuldigung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals hat die Nato den Tod von Zivilisten bei ihrem jüngsten Luftangriff in Afghanistan eingestanden. Der Kommandeur der Isaf-Truppe reiste zu den Familien der Opfer und entschuldigte sich persönlich.

    Nato entschuldigt sich für zivile Opfer bei Luftangriff in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Verbrecher Menschen ermorden oder totschlagen, dann sind das natürlich verabscheuungswürdige Taten, die zurecht mit aller Strenge bestaft werden müssen.

    Wenn das Militär von demokratischen Staaten, die sich ständig öffentlich zu den Menschenrechten bekennen, unschuldige Menschen so nebenbei mittötet und das als bedauerliche Kollateralsschäden bezeichnet, dann ist das für mich ein Rückfall in schlimme Barbarei.

    Die Entschuldigung der Nato-Verantwortlichen ist für mich eine schäbige Verhöhnung der Opfer. Für die vorsätzliche Inkaufnahme der Tötung auch unschuldiger Menschen kann es keine Entschuldigung oder Rechtfertigung geben. Das sind Methoden von Gewaltregimen.
    Schon schlimm genug, wenn Terroristen die Menschen in die Luft sprengen, wenn aber die eigentlichen Beschützer Zivilisten umbringen, dann sind das für mich Kriegsverbrechen!

    Diese Methoden zeigen leider die heute übliche Verlogenheit und Heuchelei und den in der Realität geringen Stellenwert des Rechtsgutes Leben auch bei den westlichen Demokratien. Das ist offensichtlich ein Verfahren nach dem Motto: Erlaubt ist alles, was der eigenen Sache nützt oder wo gehobelt wird fallen Späne.
    Ich denke, dass die politische Führung dem Militär unzulässige Kompetenzen zum Töten einräumt, die im Gegensatz zu allen westlichen Wertvorstellungen stehen dürften.
  5. #5

    Mittäter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erstmals hat die Nato den Tod von Zivilisten bei ihrem jüngsten Luftangriff in Afghanistan eingestanden. Der Kommandeur der Isaf-Truppe reiste zu den Familien der Opfer und entschuldigte sich persönlich.

    Nato entschuldigt sich für zivile Opfer bei Luftangriff in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Und Deutschland ist dabei!








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