Forum


 

Nach Gerichtsurteil: Post-Billigtochter First Mail steht vor dem Aus

Nach über zehn Jahren soll Schluss sein: Die Deutsche Post prüft laut einem Zeitungsbericht die Schließung ihrer Billigtochter First Mail. Ein Gerichtsurteil hatte zuvor das ursprüngliche Geschäftsmodell zunichte gemacht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...798901,00.html
  1. #1

    Nö.

    Vielleicht wäre zu diesem Urteil etwas mehr Hintergrund interessant: Wie kommt First Mail zu diesen niedrigen Preisen? Wie sind die Arbeitsbedingungen dort? Wie ist der Service im Vergleich zur Post (Brieflaufzeit länger als ein Tag, Frankierservice, Abholung, ...)? Wie groß ist das Mindestauftragsvolumen? Macht der Verein überhaupt Gewinn oder finanziert die Post eine "Verdrängertochter"?

    Aber dazu findet man nichts im Artikel. Wahrscheinlich eine Agenturmeldung und das wars.

    Aber zum Thema: Sollte First Mail tatsächlich mit Abstrichen am Servie arbeiten und so trotz ordentlicher Bezahlung billiger sein als der Mutterkonzern und dabei trotzdem Gewinn machen, dann ist das Urteil eines der dümmsten der deutschen Geschichte.
    Sollte der Verein aber auf Kosten des Mutterkonzerns und der Arbeitnehmer bei gleichem Service und (kostenloser?) Nutzung der Infrastruktur des Mutterkonzerns dessen Konkurrenz aus dem Markt drängen, dann kann man das Urteil durchaus anchvollziehen.

    Mit den gegebenen Informationen ist jedoch keine sinnvolle Meinungsbildung möglich.
  2. #2

    .

    Zitat von MasterMurks Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre zu diesem Urteil etwas mehr Hintergrund interessant: Wie kommt First Mail zu diesen niedrigen Preisen? Wie sind die Arbeitsbedingungen dort? Wie ist der Service im Vergleich zur Post (Brieflaufzeit länger als ein Tag, Frankierservice, Abholung, ...)? Wie groß ist das Mindestauftragsvolumen? Macht der Verein überhaupt Gewinn oder finanziert die Post eine "Verdrängertochter"?

    Aber dazu findet man nichts im Artikel. Wahrscheinlich eine Agenturmeldung und das wars.

    Aber zum Thema: Sollte First Mail tatsächlich mit Abstrichen am Servie arbeiten und so trotz ordentlicher Bezahlung billiger sein als der Mutterkonzern und dabei trotzdem Gewinn machen, dann ist das Urteil eines der dümmsten der deutschen Geschichte.
    Sollte der Verein aber auf Kosten des Mutterkonzerns und der Arbeitnehmer bei gleichem Service und (kostenloser?) Nutzung der Infrastruktur des Mutterkonzerns dessen Konkurrenz aus dem Markt drängen, dann kann man das Urteil durchaus anchvollziehen.

    Mit den gegebenen Informationen ist jedoch keine sinnvolle Meinungsbildung möglich.
    sie haben vollkommen recht. qualitätsjournalismus sieht anders aus.

    zu ihrer info: verdängungstochter.
  3. #3

    eh nur fuer abschreibungen

    die Firma wurde wohl eh nur fuer abschreibungen der Post genuzt.

    Ich denke nicht das damit ernsthaft Gewinn gemacht wurde.

    darum wohl auch der spruch der Richter, das die TOCHTER nicht den Preis der Mutter unterbieten kann. was fuer mich soviel heisst wie man kann nicht absichtlich verlust machen.

    Naja wissen werden wir es wohl nie solange wir nicht den Fianzbericht haben.


TOP



TOP