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Nach Gema-Attacke: Behörden durchsuchen Wohnungen von Anonymous-Mitläufern

REUTERSEs geht um 106 Fälle: Ermittler haben bundesweit Wohnungen von mutmaßlichen Anonymous-Unterstützern durchsucht - es war die bislang größte Aktion deutscher Behörden gegen das Kollektiv. Sie richtete sich gegen Nutzer, die an einer Aktion gegen die Gema teilgenommen haben sollen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...838656,00.html
  1. #1

    Kein rechtsfreier Raum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es geht um 106 Fälle: Ermittler haben bundesweit Wohnungen von mutmaßlichen Anonymous-Unterstützern durchsucht
    Wenn dort strafrechtlich etwas zu "holen" ist, dann hat die Hausdurchsuchung auch ihre Berechtigung. Viele Internetnutzer pflegen einen zu laxen Umgang mit Gesetzen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, war es nie und wird es nie sein.
  2. #2

    Büttel

    Die Staatsmacht als Büttel der GEMA? Interessant.
  3. #3

    ...tja,

    was soll man da noch sagen... Da werden Hundertschaften in Gang gesetzt, sinnlos meine Steuergelder verpulvert und der rechtsstaatliche Grundsatz der Verhältnismäßigkeit mit Füßen getreten nur um ein paar Skriptkiddies mit Strafen zu überziehen... Das sind ja auch gaaaanz gefährliche Raubmörder-Kopier-Terroristen... :(

    Was hier abläuft ist die Demontage des Rechtsstaats um die Herrschaft von Lobbys und Interessengruppen gegen die Interessen des Volkes zu verewigen... :( Man sollte erwarten, dass sich jetzt hunderttausende versammeln um gegen diese himmelschreiende und skandalöse Willkür zu demonstrieren... Aber was solls: gehen wir zur Demo beim Public Viewing...

    Man kann gar nicht so viel fressen...
  4. #4

    Über die eigene IP

    Das ist natürlich blöd, besser wäre das TOR Netzwerk oder ein anderes verschleiern der IP gewesen. Auch Öffentliche W-lans wären denkbar.
    Ich kann auch nicht nachvollziehen warum das anklicken einer Seite strafbar sein soll, auch wenn es mehrmals in der sek ist. Die GEMA ist doch kein Wurstladen oder doch?
  5. #5

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Wenn dort strafrechtlich etwas zu "holen" ist, dann hat die Hausdurchsuchung auch ihre Berechtigung. Viele Internetnutzer pflegen einen zu laxen Umgang mit Gesetzen. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, war es nie und wird es nie sein.
    Und wie will man das beiweisen? Per IP-Adresse? Ich bitte Sie...
  6. #6

    Scheinanonymität

    Das Internet ist eben doch nicht so "anonymus", wie sich mancher wünscht.

    Wer aus dem Netz heraus andere mit Viren, Spamanfragen oder sonstigem attackiert, ist nicht geringer zu betsrafen als jemand, der einem anderen die Fensterscheiben einwirft.

    Das Internet verführt Menschen tatsächlich zu einer übermäßigen Aggression, weil sich der Angreifer vor realen Gegenschlägen sicher wähnt.
  7. #7

    Unschuldig......

    ....ist man halt nicht, wenn man sich an einem (wenn auch "nur" digitalen!) Angriff beteiligt. Wer als zehnter mit dem Knüppel auf das Opfer auf dem Schulhof schlägt, der ist auch strafbar. Ganz einfach.
  8. #8

    Zitat von Zenturio.Aerobus Beitrag anzeigen
    Die Staatsmacht als Büttel der GEMA? Interessant.
    Nein, die Staatsmacht beim Durchsetzen gültiger Gesetze.
  9. #9

    Bei Heise gab es mal eine Schätzung das rund 1mio. deut. Computer so infiziert sind das sie sich zum DDoS eignen ohne das Wissen der Besitzer. Würde mich nicht wundern wenn es hierbei auch einige Getroffen hat die damit gar nichts zu tun hatten.


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