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Nach Fukushima: Japanischer Konzern will Reaktoren wieder starten

APDer japanische AKW-Betreiber Kansai will zwei seiner Reaktoren zügig wieder hochfahren - noch diese Woche soll die Regierung in Tokio darüber entscheiden. Dabei warnen Experten, der Konzern habe die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen noch nicht umgesetzt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...826407,00.html
  1. #80

    [QUOTE=tororosoba;9998308]Gibt's dafür eine andere Quelle als den ZDF-Bericht? Ich habe da nichts gefunden.[\quote]
    Schauen Sie mal unter Punkt g:
    Newsletter Störfall Atomkraft, 18.03.2012Störfall Atomkraft

    Für noch mehr Informationen lesen Sie auch hier:
    scusi!: Fukushima: 73 Sievert/h, das Zehnfache der tödlichen Strahlendosis in Block 2 gemessen

    Wieso das die Welt betrifft, ist mir nicht klar. Was das Erdbeben angeht, so mag das auf einem Missverständnis beruhen. Als relativ wahrscheinlich (75%) gilt ein starkes Beben in den nächsten vier Jahren in Tokio, aber das ist doch ein Stück weg von Fukushima.
    Zumindest dem japanischen Boschafter war offensichtlich klar, daß radioaktive Partikel nicht an den Ländergrenzen halt machen. Und Sie dürfen gern weiterhin darauf hoffen, daß das nächste Erdbeben exakt auf eine Stadt begrenzt bleibt (der GROSSRAUM Tokio ist übrigens etwas größer als die Stadt selbst), während alle vorherigen sich über hunderte km ausdehnten und teilweise mehrere Länder betrafen...genau wie das Beben, was das Kernkraftwerk zerstörte. Dort war auch ausschließlich Fukushima betroffen - oder etwa doch nicht?

    Davon habe ich noch nichts gehört. Gibt es dort überhaupt viele ausländische Firmen?
    Unser Staatsbürgerkundelehrer hatte früher auch noch nie etwas von Selbstschussanlagen an der DDR-Grenze gehört...
    Flucht aus Tokio: Deutsche Großunternehmen ziehen Mitarbeiter ab - Unternehmen - FAZ

    [quote]
    Keine Ahnung, aber ich habe nichts von besonders vielen Leukämie-Fällen in Japan oder Fukushima gehört.[\quote]

    Wenn Sie das nicht wollen, haben Sie sicher auch von Leukämiefällen im Umfeld von Tschenrobyl noch nichts gehört?
    Nach Verzehr von Gemüse aus Fukushima: TV-Star erkrankt an akuter Leukämie - n-tv.de
    Und keine Angst, es werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit noch mehr werden...

    Das war so im Juni, aber inzwischen wohl nicht mehr: ????Information Regarding Shizuoka Green Tea for 2012
  2. #81

    Nicht ablenken, bitte!

    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Bekannt ist (ihnen auch?), dass die natürliche Strahlenbelastung nicht gleichmäßig verteilt ist.
    Ja, ist mir bekannt.
    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Und das in den Gebieten mit höherer natürlicher Strahlenbelastung KEINE Häufung bestimmter Krankheiten auftritt.
    Das ist so nicht haltbar. Der Zusammenhang zwischen der (regional unterschiedlichen) Belastung durch Radonexposition z. B. ist unstrittig - und Ihnen sicher ebenfalls bekannt.
    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Also MUSS eine Strahlenbelastung, die niedriger ist als die natürliche Strahlenbelastung ist, unschädlich sein.
    Mit Verlaub, das ist ausgemachter Blödsinn!

    Erstens: Der natürlichen Belastung können Sie nicht entgehen. Jede weitere Belastung kommt obendrauf. Niedriger wird die individuelle Strahlenbelastung der Arbeiter und Anwohner bei einer Freisetzung aus einer Kerntechnischen Anlage sicher nicht.

    Zweitens: Auch die natürliche Belastung ist sehr wohl in der Lage, den menschlichen Organismus irreparabel zu schädigen.

    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Tipp: Ein Umzug von der Elbmarsch bei Geesthacht in den Schwarzwald ERHÖHT ihre Strahlenbelastung - OHNE dass ihr Strahlenrisiko steigt oder sinkt, eben weil in BEIDEN Fällen die Strahlenbelastung weit unter einer medizinischen wirksamen Dosis liegt.
    Sie haben zwar Bezug auf meinen Post genommen, aber auf meine Frage nicht geantwortet: wie hoch GENAU ist die medizinisch wirksame Dosis?

    Solange diese Frage nicht beantwortet werden kann ist alles Gerede von der "Unschädlichkeit niedriger Dosen" absolut unsinnig.

    Zitat von apfelmännchen Beitrag anzeigen
    Nur können das gewisse Ideologen nicht zugeben...
    Bleiben wir doch bitte für den Augenblick noch kurz nur bei den Fakten!

    Nennen Sie mir doch einfach eine Zahl! Eine simple Zahl. Welcher zusätzlichen Strahlendosis darf ein (beliebiger) Anwohner oder (beliebiger) Arbeiter - unabhängig von Geschlecht, Alter, Vorbelastung und Gesundheitszustand - ausgesetzt werden, OHNE dass diese zusätzliche Exposition zu einer Gefährdung führt?
  3. #82

    Niedrigdosis-Bereich

    Zitat von W. v. Ockham Beitrag anzeigen
    Ja, ist mir bekannt.
    Das ist so nicht haltbar. Der Zusammenhang zwischen der (regional unterschiedlichen) Belastung durch Radonexposition z. B. ist unstrittig - und Ihnen sicher ebenfalls bekannt.
    Es gibt Krebsarten, dessen Anstieg anscheinend linear von Dosis abhängen. Bei den meisten ist es aber nicht der Fall - die Sache ist komplizierter...
    http://www.unscear.org/docs/reports/annexg.pdf
    Zitat von W. v. Ockham Beitrag anzeigen
    Auch die natürliche Belastung ist sehr wohl in der Lage, den menschlichen Organismus irreparabel zu schädigen.
    Mag sein. Entspricht aber den Studien nicht (siehe obigen Link):
    "Despite higher death rates in the males than in the females no significant difference was found between the persons from the high-background-radiation area and the controls; if anything, the death rates in the high-background-radiation area were lower."
    So Ihre Frage ist nicht einfach zu beantworten:
    Zitat von W. v. Ockham Beitrag anzeigen
    Wie hoch GENAU ist die medizinisch wirksame Dosis? Solange diese Frage nicht beantwortet werden kann ist alles Gerede von der "Unschädlichkeit niedriger Dosen" absolut unsinnig.
    Aus den Daten kann man unterhalb von ca. 100*mSv wegen dem statistischen Rauschen meistens nichts sehen. Bei dem oben zitierten Beispiel waren die Dosisunterschiede viel hoher als 100*mSv...

    Zitat von W. v. Ockham Beitrag anzeigen
    Der natürlichen Belastung können Sie nicht entgehen. Jede weitere Belastung kommt obendrauf. Niedriger wird die individuelle Strahlenbelastung der Arbeiter und Anwohner bei einer Freisetzung aus einer Kerntechnischen Anlage sicher nicht.
    Stimmt nicht. Sie können:
    - Sich bewusst ein Ort mit tiefer natürlichen Belastung aussuchen
    - Eine starke Lüftungsanlage installieren (wegen Rn)
    - Auf Flüge und Bergwanderungen verzichten
    - Bleifolien in Dach, Wänden und Boden einbetten
    - Nur Gewächshaus-Produkte aus fossilem CO2 essen (wegen C-14)
    Jeder von diesen (teils höchstlächerlichen) Beispielen hätte eine grössere Dosisreduzierung zu Folge, als die Abschaltung eines näheliegendes AKWs...







    Bleiben wir doch bitte für den Augenblick noch kurz nur bei den Fakten!

    Nennen Sie mir doch einfach eine Zahl! Eine simple Zahl. Welcher zusätzlichen Strahlendosis darf ein (beliebiger) Anwohner oder (beliebiger) Arbeiter - unabhängig von Geschlecht, Alter, Vorbelastung und Gesundheitszustand - ausgesetzt werden, OHNE dass diese zusätzliche Exposition zu einer Gefährdung führt?[/QUOTE]
  4. #83

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Die erste Quelle zitiert eine andere Quelle, die wiederum das ZDF zitiert. In der zweiten habe ich zu dem Thema nichts gefunden. Mich interessiert das wirklich - gibt es irgendwo anders Informationen darüber, dass keine Arbeiter mehr verfügbar sind.

    Sie dürfen gern weiterhin darauf hoffen, daß das nächste Erdbeben exakt auf eine Stadt begrenzt bleibt (der GROSSRAUM Tokio ist übrigens etwas größer als die Stadt selbst), während alle vorherigen sich über hunderte km ausdehnten und teilweise mehrere Länder betrafen...genau wie das Beben, was das Kernkraftwerk zerstörte. Dort war auch ausschließlich Fukushima betroffen - oder etwa doch nicht?
    Das Erdbeben in Tokio soll etwa Stärke 7 haben, weit schwächer als das Seebeben vor Tohoku. Natürlich besteht das Risiko, dass die Ruine bei einem weiteren Beben zerstört wird, aber das als quasi sicher hinzustellen, ist falsch.

    Das war nicht in Fukushima, sondern Tokio. Und vor einem Jahr. Die sind natürlich längst wieder zurück.

    Wenn Sie das nicht wollen, haben Sie sicher auch von Leukämiefällen im Umfeld von Tschenrobyl noch nichts gehört?
    Nach Verzehr von Gemüse aus Fukushima: TV-Star erkrankt an akuter Leukämie - n-tv.de
    Und keine Angst, es werden in den nächsten Jahren mit Sicherheit noch mehr werden...
    Tschernobyl ist nicht Fukushima. Wo sind die Leukämie-Fälle in Japan?

    Niemandem ist geholfen, wenn haltlose Theorien verbreitet werden.
  5. #84

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Und Sie dürfen gern weiterhin darauf hoffen, daß das nächste Erdbeben exakt auf eine Stadt begrenzt bleibt (der GROSSRAUM Tokio ist übrigens etwas größer als die Stadt selbst)
    Tut nicht viel zur Sache, aber der Herd des in Tokio erwarteten Erdbebens soll sich direkt unter dem Gebiet befinden, das im Allgemeinen als Zentrum bezeichnet wird, nämlich dem Bahnhof Tokio und dem umgebenen Geschäfts- und Bürobezirk, wo viele japanische Firmen ihren Sitz haben. Ich hoffe ganz und gar nicht, dass dort ein starkes Beben stattfindet, denn der entstehende Schaden würde, Fukushima hin oder her, den des Tokoku-Erdbebens in den Schatten stellen.
  6. #85

    Zitat von tororosoba Beitrag anzeigen
    Tschernobyl ist nicht Fukushima. Wo sind die Leukämie-Fälle in Japan?

    Niemandem ist geholfen, wenn haltlose Theorien verbreitet werden.
    Habe noch eine Quelle gefunden, eine Aufnahme vom WDR. Sie brauchen sich keine Sorge machen, es werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit noch an die Hunderttausende Krebs- oder Leukämiekranke erzeugt werden: "Wegwerfarbeiter" am Atomkraftwerk Fukushima 1? - YouTube
  7. #86

    Zitat von tororosoba Beitrag anzeigen
    Die erste Quelle zitiert eine andere Quelle, die wiederum das ZDF zitiert. In der zweiten habe ich zu dem Thema nichts gefunden. Mich interessiert das wirklich - gibt es irgendwo anders Informationen darüber, dass keine Arbeiter mehr verfügbar sind.
    Ich halte ZDF für eine Vertrauenswürdige Quelle. Sie offenbar nicht. Wenn Sie jede Quelle anzweifeln, welchen Zwech hat es dann noch, weitere Quellen zu suchen? Und wie lange brauchen die bisherigen Fachkräfte, bis sie ihre Jahresdosis überschritten haben?
    Fukushima reports high radiation levels - Telegraph
    Fukushima - die Wahrheit und die Zukunft der Atomkraft - Doku - YouTube

    Das Erdbeben in Tokio soll etwa Stärke 7 haben, weit schwächer als das Seebeben vor Tohoku. Natürlich besteht das Risiko, dass die Ruine bei einem weiteren Beben zerstört wird, aber das als quasi sicher hinzustellen, ist falsch.
    Na dann brauchen sich die Japaner ja keine Sorgen zu machen, wenn das nicht zu 100% sicher ist...

    @uote]
    Das war nicht in Fukushima, sondern Tokio.[/quote]

    Um so schlimmer, denn Tokio liegt 240km entfernt...wieso fühlen sich die Menschen in Tokio bedroht, wenn Ihrer Meinung nach in Fukushima keine Gefahr besteht?

    Und vor einem Jahr. Die sind natürlich längst wieder zurück.
    Soso. Haben Sie dafür auch Quellenverweise?

    [quote]
    Tschernobyl ist nicht Fukushima. Wo sind die Leukämie-Fälle in Japan?
    Niemandem ist geholfen, wenn haltlose Theorien verbreitet werden.[\QUOTE]

    Aha, japanische Strahlung ist besser... Und wie ich Ihnen bereits zwei mal zu erklärt habe, dauert es eine Weile, bis sich weitere Fälle entwickeln. Dies wüßten Sie auch, wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden, sich mit den Auswirkungen radioaktiver Strahlung auf den menschlichen Organismus zu beschäftigen.
    Totgeburten und Nasenbluten: Fukushima ist nicht überstanden - n-tv.de
    Aber ich vergaß, sicher ist N-TV auch eine unglaubwürdige Quelle...
    Ein weiterer "Zufall":
    Tepco: Ex-Direktor des AKW Fukushima an Speiseröhrenkrebs erkrankt - News - FOCUS Online - Nachrichten
  8. #87

    Mutmaßungen und Spekulationen schaffen keine Erkenntnis

    Zitat von tylerdurdenvolland Beitrag anzeigen
    Ein paar Details....

    Die Wanne des Reaktor 4 befindet sich im 4.Stockwerk, das nach allen Seiten völlig offen ist!
    Der Block 4 wurde deutlich schwerer beschädigt als Block 3. Das Stockwerk um das Abklingbecken ist aber nicht "völlig offen".


    Ausser den Eckpfeilern steht dort nichts mehr, und ich hab trotz täglicher TV Berichte noch KEINE wirklichen Verstärkungen der Konstruktion gesehen.
    TEPCO hat über einen längeren Zeitraum hinweg davon berichtet, daß unter dem Abklingbecken des Blocks 4 neue Stahlbetonstützen gegossen wurden, um die Anlage für den Fall neuer schwerer Beben zu stabilisieren.

    Weder ich noch andere Leser des SPIEGEL sind die japanische Atomaufsicht. Ohne Zugriff auf Fakten kann nicht beurteilt werden, wie stabil die dort gewählte Konstruktion ist. Es sollte nicht länger widerspruchslos akzeptiert werden, daß Kernkraftgegner faktenfrei drauflosschwadronieren.

    Des weiteren scheinen sie bereits vergessen zu haben, was denn das Desaster ausgelöst hat?
    Darüber habe ich mit Unterstützung mehrerer Reaktorexperten eine Studie geschrieben: http://www.ke-research.de/downloads/...maDesaster.pdf . Das Desaster wurde von einem Tsunami ausgelöst, also nicht von einem Erdbeben direkt.

    Beobachten sie doch mal einen Monat lang diese Webseite:
    (...)
    Dann werden sie lernen, dass im Meer vor Fukushima JEDE WOCHE mindestens zwei Erdbeben der stärke fünf passieren.
    Eines von acht, möglicherweise bereits ein siebener wird den Reaktor 4 zum Einsturz bringen und dann liegt der ganze Salat am Boden, im Freien.
    Und wer sagt das? Sie? Nostradamus? Herr Trittin? Das Ganze ist nichts als willkürliche Spekulation.

    Und dann gibt es GAR NICHTS ausser ganz Nord Japan zu evakuieren, und mittlerweile weiss das auch jeder hier in Japan....Keiner macht sich hier ins Hemd, aber, wie die ebenso ignoranten Gegner scheinen auch sie kein allzu grosses Interesse an der tatsächlichen Lage zu haben?
    Die tatsächliche Lage ist die, daß Japan seit Jahrzehnten elektrische Energie in Kernkraftwerken erzeugt, dort dauernd Beben stattfinden und nicht in einem einzigen Fall eines der Beben ein Kernkraftwerk auch nur ernstzunehmend beschädigt hat. Das Beben am 11.3.11 hat zahlreiche Hochspannungsleitungen, das Telefon- und Mobilfunknetz und Straßen- und Schienenverbindungen zerstört, einen Staudamm brechen lassen und zwei Raffinerien in Brand gesetzt. Aber es hat kein KKW ernsthaft beschädigt (außer mittelbar durch den Tsunami).

    Lassen Sie uns trotzdem annehmen, gleich morgen geschähe ein so schweres Erdbeben, daß der Block 4 einstürzte und das aus Beton gegossene Abklingbecken aufrisse. Dann würde dieses Becken auf den übrigen Trümmern liegen, gefüllt mit bisher intakten Brennelementen in ihren Halterungen. Dann würde TEPCO eine der in Reserve gehaltenen Betonpumpen an die Ruine heranfahren und die Brennelemente von oben besprühen. Die Nachzerfallswärme dieser Brennelemente ist mittlerweile sehr gering, auch ist in den Brennstäben mittlerweile kein Jod mehr vorhanden. Die Gefahr für Nordjapan ist nichts als freie Phantasie aber nicht real.



    Ehrlicherweise haben sie ihren Arbeitgeber hinzugefügt, also lassen sie mich mit einem Satz von Upton Sinclair an etwas erinnern:

    Es ist sehr schwer für jemanden etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er es nicht versteht!
    ???
  9. #88

    Stinkbombe aus dem Off

    Zitat von bugle Beitrag anzeigen
    Ich setze einmal voraus, dass Sie nichts-aber rein gar nichts-über die Wirkung von radioaktiver Strahlung auf die menschliche Physis wissen!
    Anders ist Ihr Beitrag zu diesem Thema beim besten Willen nicht zu erklären. Sie haben doch alle Möglichkeiten 'sich klug zu lesen', warum machen Sie es nicht?
    Mit Verlaub: Müssen Sie erst direkt betroffen sein, um klüger zu werden?

    Dann ist es zu spät!
    Wieso nennen Sie nicht zuerst einmal Ihren Namen und lassen uns wissen, wer Sie sind? Mir fällt auf, daß die meisten Leute im Internet, die sich mit pauschalen Herabwürdigungen anderer wichtigtun, wohlweislich ihre Namen nicht nennen.

    Ich habe in unserer Fukushima-Studie eine ganze Reihe von Hinweisen präsentiert, die zeigen, daß die angeblich schreckliche Wirkung auch kleiner Strahlungsdosen der Naturbeobachtung widerspricht. Vor ein paar Tagen habe ich auch eine gute SPIEGEL-Quelle entdeckt, die auf der gleichen Linie liegt und zahlreiche weitere Beispiele untersucht: Nuclear Exaggeration: Is Atomic Radiation as Dangerous as We Thought? - SPIEGEL ONLINE - News - International .
  10. #89

    Wenn man nichts weiß, sollte man sich wenigstens ...

    ... damit exhibitionieren!

    Zitat von harry_buttle Beitrag anzeigen
    Was alle die, die hier anführen es wären keine Krebsfälle bekannt und es wäre auch noch niemand direkt wegen der Havarie gestorben - Atomkraft sei also sicher - schlichtweg ignorieren:

    Es ist nur eines sicher:
    Hätte man die Massen nicht evakuiert, gäbe es die Krankheits- und vermutlich auch Todesfälle längst.
    So dauert es eben etwas.
    Das Zeugs ist nunmal freigesetzt, wird sich im Körper der Lebewesen anreichern und nach und nach seine Wirkung entfalten.

    Kernkraft, eine Technologie zum davon laufen?
    In Fukushima wurden im Wesentlichen nur drei Isotope in einer diskussionswürdigen Menge freigesetzt:

    131-I (Jod)
    134-Cs (Cäsium)
    137-Cs

    Jod 131 ist längst zerfallen, es ist also zum "Anreichern im Körper" seit mindestens 10 Monaten nichts mehr da. Und Cäsium verläßt den Körper nach einigen Monaten wieder. Genauer: Cs wird vom Körper in bestimmte Verdauungsenzyme (insbesondere in der Gallenflüssigkeit) eingebaut und in den Darm abgeleitet, dort aber zum Teil wieder resorbiert. Dem kann man vorbeugen, indem man bestimmte Substanzen einnimmt, die Cs binden und aus dem Darm abführen. Am besten hat sich in Tests an Schweinen Ammoniumeisenhexacyanoferrat (AEHCF) bewährt. Diese Substanzen werden selbst vom Körper nicht aufgenommen, erzeugen folglich auch keine Nebenwirkungen.

    Das billig herstellbare AEHCF hat bei entsprechender Einnahme zwei Wirkungen:

    1. Es bindest Cäsium schon bei der erstmaligen Aufnahme mit der Nahrung und hindert es an der Aufnahme in den Körper,
    2. es führt bereits im Körper befindliches Cäsium aus diesem wieder ab, sobald es in den Darm gelangt, wodurch sich die "biologische Halbwertzeit" wesentlich verkürzt.

    In Japan wurde auf die Anwendung von AEHCF nach meiner Kenntnis bisher verzichtet, anscheinend wohl deshalb, weil wegen der geringen Dosen ein reales Problem nicht gesehen wird. Stärker kontaminierte Nahrung wird ja gar nicht in den Handel gelassen.


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