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Nach Flucht aus Homs: Journalisten schildern verheerende Zustände in Bab Amr

REUTERSDie aus dem großteils zerstörten Bab Amr entkommenen französischen Journalisten sind wieder in ihrer Heimat eingetroffen - und schildern verheerende Zustände: Die Einwohner des Stadtteils seien Helden, die sich massakrieren ließen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...819009,00.html
  1. #10

    Pietätlos...

    Seit Wochen versuche ich zu verstehen, wieso manche Nutzer ständig den Westen und die Presse angreifen und das Assad-Regime verharmlosen. Obwohl wir immer wieder offensichtliche Beweise haben, welche Grausamkeiten in Syrien stattfinden.

    Ich selbst habe mit einem Vertreter der syrischen Gemeinde aus meiner Stadt gesprochen und alles bestätigt, was auch der Westen seit Wochen sagt.

    Assad muss weg.

    Ich finde die Attitüde vieler einfach nur geschmacklos. Es ist einfach sich groß zu geben und auf Objektivität zu pochen, wenn man sicher zuhause hinter seinem Computer sitzt.
  2. #11

    Aha

    Zitat von johndo89 Beitrag anzeigen
    das der franz. Regierungschef sich so persönlich bemüht.

    Aber wenn man das liest, wundert es nicht mehr

    Syrien: Getöteter französischer Journalist war vom mil. Geheimdienst

    Hinter der Fichte: Syrien: Realität, der „Pressefreiheit“ zum Opfer gefallen
    Ich würde eher tippen, die Journalisten war ein reptiloides Wesen, die menschlichen Institutionen unterwandernd.

    Ernsthaft: Such Euch andere Hobbies.
    Muss man ernsthaft auf die TÄGLICH im Netz eintrudelnden Videos hinweisen, die die erschossenen und mishandelten Menschen in Syrien zeigen? Bezeichnenderweise keine Paramilitärs oder Soldaten.
    Links zu den Seiten und den unappetitlichen Bildern aus der Wirklichkeit auf dem Planeten Erde spare ich mir, es gibt immerhin Google. Davon ab möchte ich irgendwie auch nicht, daß den Leuten ihr Yogitee nicht mehr schmeckt.
    Zu behaupten, in Syrien würden keine Menschen ermordet, ist im Internetzeitalter nur mit kompletter Realitätsflucht zu erklären.

    Was solls. Eingreifen kommt nicht in Frage, der Konsens bei der Wählerschaft ist "Wegschauen im Namen des "Friedens"".
    Bin gespannt auf die Berichte in 7, 8 Jahren, bei denen wir uns vor den Kopf hauen, daß der Westen mal wieder mit dem Zeigefinger zu ner Massenerschießung erschienen ist.
    Frieden um jeden Preis macht Frieden unmöglich.
    Das wissen nicht nur die Toten von Homs.
  3. #12

    Naja

    Zitat von AndyDaWiz Beitrag anzeigen
    ...Frau Merkel so fuer die Menschen in Homs ein wie fuer den Ehrensold ihres "Praesidenten" ?

    Wann, Frau Merkel ?
    Sie hat sich ja nicht explizit für einen Ehrensold eingesetzt.
    Und solange der Wähler sagt "Kein Blut für Öl bzw. Ich will von nix Bösem was wissen" wird keine westliche, demokratisch gewählte Regierung einen Finger krumm machen für Opfer von Genoziden und anderen staatlichen Gewalttaten.
    Wozu auch? Die Kosten wären hoch, die wirtschaftliche Ausbeute eher mager, eine Wiederwahl als "Kriegstreiber" eher unwahrscheinlich.
    Und Menschen wachsen nach.
    Das scheinen auch so manche Kriegsgegner hier verinnerlicht zu haben.
    Traurig.
  4. #13

    ach herrje

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Wie erklären sie dann, dass nach Aussage des Rebellenführers er über 1.500 Mann ausgebildeter Kämpfer verfügte? Offenbar alle als Pressesprecher ausgebildet :-), während die Einwohner kämpften.
    Was gibt es denn da zu erklären?
    Die reguläre syrische Armee besteht aus 200.000 Personen, davon überwiegend solche, die ihren Dienst ableisten müssen.
    Damit sie ihre eigenen Landsleute beschießen, sind sie mit dem Tode bedroht. Sie werden exekutiert von ihren Vorgesetzten oder den "Elitekräften" der 4. Brigade oder dem Geheimdienst oder oder oder.
    Wer seine Nachbarn nicht töten will, dessertiert.
    Wer sich nicht wie ein Schaf abschlachten lassen will, kämpft.
    Was ist daran so schwer zu verstehen?
    Und natürlich war jeder Mann in Syrien auch mal Soldat. Die wissen alle was Waffen sind. Und wie in allen arabischen Ländern (incl. USA) war es auch nie verboten in Syrien, Irak, Afghanistan etc. Waffen zu besitzen. Natürlich kämpfen die Bewohner der Gebiete mit ihren primitiven Mitteln gegen ihre Mörder.
    Aber Ihre Frage war sicher nicht ernst gemeint. Das ist nur der übliche Zynismus und die übliche Häme, sonst würden Sie sich von sich aus informieren und intelligentere Fragen stellen.
  5. #14

    ...

    Da die Nummer durch zu sein scheint, sind in ein paar Monaten auch wieder alle europäischen Politiker Freunde Syriens. Sind wir mal ehrlich: den Politikern ist ziemlich egal ob da Menschen sterben oder nicht, auch wenn sie was anderes in die Kameras heucheln. Allen war klar, dass Resolutionen oder ähnliches nie durchkommt, weil Russland und/oder China ihr Veto nutzen. Welche Informationen jeder für glaubwürdig hält, ist sicher jedem selbst überlassen. Aber mal ne Frage an die Menschen, die hier ihr ach so großes Mitleid zeigen: sind Sie wenigstens demonstrieren gegangen oder haben etwas anderes in der Art unternommen? Ansonsten scheint es doch gar nicht so weit her zu sein mit der Anteilnahme. Ich bin froh, dass unsere Soldaten da unten nicht ihr Leben riskieren müssen, es wäre auch schlicht und ergreifend nicht ihre Aufgabe.
  6. #15

    warum nicht einfach mal die Klappe halten

    Zitat von Greg84 Beitrag anzeigen
    Da die Nummer durch zu sein scheint, sind in ein paar Monaten auch wieder alle europäischen Politiker Freunde Syriens. Sind wir mal ehrlich: den Politikern ist ziemlich egal ob da Menschen sterben oder nicht, auch wenn sie was anderes in die Kameras heucheln. Allen war klar, dass Resolutionen oder ähnliches nie durchkommt, weil Russland und/oder China ihr Veto nutzen. Welche Informationen jeder für glaubwürdig hält, ist sicher jedem selbst überlassen. Aber mal ne Frage an die Menschen, die hier ihr ach so großes Mitleid zeigen: sind Sie wenigstens demonstrieren gegangen oder haben etwas anderes in der Art unternommen? Ansonsten scheint es doch gar nicht so weit her zu sein mit der Anteilnahme. Ich bin froh, dass unsere Soldaten da unten nicht ihr Leben riskieren müssen, es wäre auch schlicht und ergreifend nicht ihre Aufgabe.
    Wenn es Ihnen am A. vorbei geht was da passiert, sei's drum. Aber es dann anderen zu unterstellen und dergleichen mit dem Wort "ehrlich" zu verzieren, ist dummdreist.
    Unsere Politiker sind nicht annähernd so desinteressiert und gefühlskalt wie diverse Foristen.
    Niemand hat je davon gesprochen deutsche Soldaten nach Syrien zu schicken. Was sollen also diese Belehrungen?
    Nicht minder beleidigend ist Ihre Unterstellung, Menschen mit klaren ethischen Grundsätzen würden nicht das ihnen mögliche in dieser Angelegenheit leisten. Als ob Sie eine Institution wären der das Recht zukäme, darüber Rechenschaft einzufordern.








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