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Nach EZB-Hilfen: EU will Gewinne der Banken prüfen

dapdMit einer Billionen-Geldspritze greift die Europäische Zentralbank den Kreditinstituten unter die Arme. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg will die EU wissen, welche Gewinne die Banken dank der Hilfen machen. So solle verhindert werden, dass die Manager sich damit höhere Gehälter genehmigen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...831323,00.html
  1. #1

    optional

    Das ist doch endlich mal eine gute Idee, der EZB..
  2. #2

    ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einer Billionen-Geldspritze greift die Europäische Zentralbank den Kreditinstituten unter die Arme. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg will die EU wissen, welche Gewinne die Banken dank der Hilfen machen. So solle verhindert werden, dass die Manager sich damit höhere Gehälter genehmigen.

    Geldspritze der EZB: EU will Gewinne der Banken prüfen - SPIEGEL ONLINE
    Die Damen und Herren der Bankenwelt vertrauen sich offenbar so wie zwei Dons der Cosa Nostra. Eine ehrenwerte Gesellschaft.

    p.s. Axel Weber hat gerade 4 Mio Fränkli "Antrittsgeld" bei der UBS kassiert - ideenreich muß man sein. Demnächt werden wahrscheinlich Ablösesummen üblich.
  3. #3

    Immer skurriler...

    Aus meiner laienhaften Sicht sieht es so aus:

    Die EZB darf (noch) den notleidenden Staaten nicht direkt Geld überweisen. Deshalb leiht sie den Banken Geld für fast nichts, diese kaufen Staatspapiere und können den Schrott bei der EZB als "Sicherheit" hinterlegen. Verdienen sich eine goldene Nase dabei und das Risiko ist bei der EZB eingelagert. Damit ist allen geholfen (bis auf den Steuerzahler in den Geberländern).

    Wenn dieser Mechanismus stärker durch die Medien thematisiert würde, wäre das Geschrei dann besonders gross, wenn die Öffentlichkeit erfährt, dass die Bankgewinne nicht nur an die Aktionäre gehen oder gelagert werden, sondern als Managerbonus ausgezahlt werden.

    Also sollen die Banken nun angehalten werden, das nicht allzu offensichtlich zu machen. Man wird die Auszahlung einfach ein wenig verschieben, um die EU-Prüfung sauber zu überstehen.
  4. #4

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit einer Billionen-Geldspritze greift die Europäische Zentralbank den Kreditinstituten unter die Arme. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg will die EU wissen, welche Gewinne die Banken dank der Hilfen machen. So solle verhindert werden, dass die Manager sich damit höhere Gehälter genehmigen.

    Geldspritze der EZB: EU will Gewinne der Banken prüfen - SPIEGEL ONLINE
    Die Politiker und Bürokraten sollten sich aus der Wirtschaft ganz generell raushalten. Es ist nicht Aufgabe dieses Wasserkopfs zu entscheiden, was Unternehmen mit ihren Gewinnen machen, bankrotte Unternehmen mit Steuergeldern zu retten oder Branchen über Subventonen am Leben zu halten. Wenn die Herren so besorgt um unsere Steuergelder sind, dann sollten Sie damit anfangen, ihre eigenen Ausgaben durchzurechnen. Dafür tragen Sie schliesslich direkt Verantwortung.
  5. #5

    optional

    ´´Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg könnten die europäischen Banken künftig gezwungen sein, ihre Profite aus den riesigen Geldspritzen offenzulegen. So solle verhindert werden, dass resultierende Gewinne als Gehälter oder Boni ausgeschüttet werden, berichtete Bloomberg unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Dokument aus EU-Kreisen.´´

    KÖNNTEN !

    Wetten dass so etwas nicht stattfindet?
    Warum auch erst hinterher prüfen und nicht schon von Beginn an begleiten und zuschauen was mit dem Geld passierte?
    Die Knete ist doch längst zig mal umgeschichtet und verschleiert.
  6. #6

    erstaunlich welch bankfachliches Wissen sich doch

    Zitat von gerd2006 Beitrag anzeigen
    Aus meiner laienhaften Sicht sieht es so aus:

    Die EZB darf (noch) den notleidenden Staaten nicht direkt Geld überweisen. Deshalb leiht sie den Banken Geld für fast nichts, diese kaufen Staatspapiere und können den ......
    in einem Spon-Chat versteckt. Wieso sind sie nicht oberster Bankchef geworden der Stammtischbank geworden ?
  7. #7

    Zum Wuergen

    Zitat von salamist Beitrag anzeigen
    ´Wetten dass so etwas nicht stattfindet?
    Warum auch erst hinterher prüfen und nicht schon von Beginn an begleiten und zuschauen was mit dem Geld passierte?
    Die Knete ist doch längst zig mal umgeschichtet und verschleiert.
    Eben, es ist vollkommen unlogisch, erst den Banken ohne jede Kontrolle und im grossen Still Geld hinterzuwerfen, um es danach in kleinsten Haeppchen wieder einzusammeln.

    Die Kontrolle hatte bei einer realistischen Bewertung des Kollaterals (Sicherheiten) fuer Kredite erfolgen muessen. Das ist nicht passiert, sondern jeder Schrott wurde zum Nennwert reingenommen.

    Bei Annahme eines realistischen Marktwertes fue Sicherheiten waeren die Banken pleite gegangen und die Institute waeren in den Besitz des Stuerzahlers gelangt. Von dort aus haette man eine Chance gehabt diese Assets spaeter moeglicherweise mit Gewinn weiter zu verscherbeln, und die Krise waere ausgestanden. Zumindest waeren die risikofreudigen Bankmanager nicht mehr im Amt, und man muesste sich um deren Bezuge keinen Gedanken machen.
    Da hat es entweder an politischem Willen oder an Kompetenz gefehlt.
    Diese EU Massnahme ist nichts anderes als eine weiteres Placebo fuer die Massen.

    Ich bin diese manipulativen und absolut nutzlosen Massnahmen der EU bis zum Erbrechen leid. Ich bin es ebenso leid, das die Journaille diese Dinge unkritisch kolportiert.

    Diese ganze EU-Bagage gehoert aufgeloest. Am besten in rauchender Schwefelsaeure.
  8. #8

    Längst üblich!

    Zitat von Maya2003 Beitrag anzeigen
    Die Damen und Herren der Bankenwelt vertrauen sich offenbar so wie zwei Dons der Cosa Nostra. Eine ehrenwerte Gesellschaft.

    p.s. Axel Weber hat gerade 4 Mio Fränkli "Antrittsgeld" bei der UBS kassiert - ideenreich muß man sein. Demnächt werden wahrscheinlich Ablösesummen üblich.
    Ein guter Händler bekommt schon mal mehr als der gute Axel - guter Händler soll heissen - bestens vernetzt und in der Lage regelmäßig geldwerte Informationen (im Grunde strafbare Insiderinformationen - siehe SEC Aktionen in letzter Zeit.... - das flog nur auf, da andere Bankster sauer waren.... man könnte sagen den Bogen überspannt... - übrigens ähnlich dem Verhältniss Janukowitsch/Timoschenko - vielleicht sollte man auch für die Freilassung von infhatierten Insiderhändlern endlich mehr Engagement aufbringen) nutzend - zum eigenen Wohl und dem des Instituts (oder schon für den des künftigen...).

    Es ist in der Tat schockierend, dass die mit am besten ausgeildeten Menschen das Ziel verfolgen, an einem globaliesiertem Betrüge und Bescheisse Spiel teilzunehmen, mit dem einzigen Ziel, möglichst viel Geld zu verdienen.
    Vielleicht ist das ja die Methode der Evolution, den Menschen möglichst schnell wieder aus dem Portfolio der Flora und Fauna auszuschleusen.
    Sollten diese Menschen so weiter agieren, wird die ökologische Frage nachrangig, dann werden in spätestens zwei Dekaden auch die bisher als Hoffnungsschimmer existierenden - halbwegs zivilisierten und zumndest ansatzweise solidarisierten Gesellschaften zusammenbrechen - dann haben wohl all jene - die nur düster malen - wieder einmal Recht behalten.

    Mit Grausen erinnere ich mich an die Kunst der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts - tausendfach wurde das globale exzessive morden mittels der verschiedensten Ausdrucksformen vorhergesagt - unsere Vorfahren haben es ignoriert - kaum einer unter uns, der nicht einen in dem anschließendem Gemetzel verloren hat.

    Es macht mich immer wieder perplex, wie wenig der Mensch aus der Geschichte lernt.

    Wo ist hier Bereitschaft zur Veränderung?
  9. #9

    das könnte man heute schon erzwingen und konnte es gestern und vorgestern auch schon

    Zitat von salamist Beitrag anzeigen
    ´´Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg könnten die europäischen Banken künftig gezwungen sein, ihre Profite aus den riesigen Geldspritzen offenzulegen. So solle verhindert werden, dass resultierende Gewinne als Gehälter oder Boni ausgeschüttet werden, berichtete Bloomberg unter Berufung auf ein bislang unveröffentlichtes Dokument aus EU-Kreisen.´´

    KÖNNTEN !

    Wetten dass so etwas nicht stattfindet?
    Warum auch erst hinterher prüfen und nicht schon von Beginn an begleiten und zuschauen was mit dem Geld passierte?
    Die Knete ist doch längst zig mal umgeschichtet und verschleiert.
    Jeder/jeglicher Geldfluss ist nachweisbar 30 Jahre zurück - so wie auch jegliche Kontobewegung ihres Kontos jederzeit nachprüfbar ist.
    Es gibt da keine Möglichkeit zu verschleiern oder zu verschieben oder zu verstecken.

    Und jeden Morgen bis 10:00 Uhr muß ein Geldinstitut seine Zahlen beim der BuBa vorlegen - oder jetzt EZB (Meldewesen bitte googeln).
    In einer privaten Bnk passiert nichts unkontrolliert - möglicherweise anders it das bei Instituten, die dem Staat oder der Gemeinschaft gehören (Sparkassen, Volksbanken, Ladesbanken etc.).

    Da bin ich mir nicht so sicher, ob die melden müssen und auch so streng geprüft werden.


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