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Nach Entgleisung: IC-Unfall in Stuttgart sorgt für Verzögerungen bis Freitag

DPADer in Stuttgart entgleiste Intercity ist zwar in der Nacht geborgen worden, doch Reisende müssen noch bis Freitag mit Beeinträchtigungen rechnen. Betroffen sind nicht nur Verbindungen mit Ziel Stuttgart Hauptbahnhof.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...846301,00.html
  1. #1

    Ja, Ja liebe Stuttgart 21 Bremser

    Es leben die Kopfbahnhöfe.
  2. #2

    Zitat von ash26e Beitrag anzeigen
    Es leben die Kopfbahnhöfe.
    Ähmm ja, und was wäre passiert wenn die Fuhre in einem der engen Tunnel entgleist wäre, deren Anzahl ja ein Bruchteil der verf. Gleise in besagtem Kopfbahnhof ist ? Wären die Behinderungen dann größer/umfangreicher oder kleiner/geringer ?? Am besten erstmal Nachdenken vor dem Niederschreiben .
  3. #3

    Zitat von ash26e Beitrag anzeigen
    Es leben die Kopfbahnhöfe.
    Ich weiß jetzt nicht, ob das wirklich was mit dem Kopfbahnhof zu tun hat. Auch bei einem Durchgangsbahnhof kann ein an einer ungünstigen Stelle entgleister Zug zu massiven Behinderungen führen.
  4. #4

    Was wäre bei Stuttgart 21 passiert?

    Ein Unfall im Tunnel, eine ganze Stecke gesperrt - die Folgen sind nicht auszudenken. Zum Glück ist die Bahn noch nicht wo weit...Hier liegt der Vorteil eines Kopfbahnhofes auf der Hand: er hat mindestens doppelt soviel parallele Gleise als ein Durchgangsbahnhof
  5. #5

    Irgendwie ist Stuttgart nicht mit Glück gesegnet.

    Ob bei der Renovierung der Haupt-Einkaufsstrasse (es gab umfangreiche Nacharbeiten, weil der Untergrund des neuen Belages aufgequoll) oder bei der Planung des gläsernen Kulturwürfels (hat angeblich zuviel Energieverbrauch, Zerbröseln der dazugehörigen Muschelkalktreppen, Zerbrechen die gläsernen Oberlichter) oder bei der Inbetriebnahme der neuen Stadtbibliothek (ein dritter Aufzug wird nachträglich doch noch für das dreifache des Ursprungspreises eingebaut, Türen schliessen nicht) - überall gibts Probleme.

    Ist das in anderen Städten auch so ?

    In meinen Augen passt der entgleiste Zug prima ins Bild, das Stuttgart abliefert.
  6. #6

    Ja, ja - die Debile Bahn...

    ...ist nicht mal in der Lage, ihr Tagesgeschäft zuverlässig zu organisieren und will ohne Not einen ganzen Bahnhof verbuddeln. Fiaskofaktor: 100 Prozent!

    Zitat von ash26e Beitrag anzeigen
    Es leben die Kopfbahnhöfe.
    Was hat eine Weichenstörung mit der Art des Bahnhofs zu tun? Allerdings wäre es nicht die erste Entgleisung (oder sonstige Betriebsstörung) am Stuttgarter Hauptbahnhof, die auf überalterte Technik und/oder die Vorbereitungen für Schrott 21 zurückgeht.
  7. #7

    Die Bahn hat was

    Die Bahn ist ziemlich verwirrt, seit sie Computer hat, egal was man wie und wohin bucht. Die Bahn braucht es einfach, und das ist Grundbedingung jeder Betriebsführung oder Planung. Nur bei einfachen und durchschaubaren Gegebenheiten kann man variabel reagieren. Mit Stuttgart 23 dürfte sie sich etwas zu viel vorgenommen haben, auch wenn sie zukunftsgläubig davon ausgegangen ist, daß pro Tag nur noch ein oder zwei Züge den Hbf passieren werden. Mit den Tunneln und Treppen und den überall lauernden Terroristen und ihren treuen Begleitern vom Verfassungsschutz ist das Problem absolut unlösbar. Ganz traumhaft wird es werden, wenn der Strom ausfällt. Dann lacht Deutschland. Sehr herzlich. Und voller Mitgefühl.
  8. #8

    Zitat von frantonis Beitrag anzeigen
    Ein Unfall im Tunnel, eine ganze Stecke gesperrt - die Folgen sind nicht auszudenken. Zum Glück ist die Bahn noch nicht wo weit...Hier liegt der Vorteil eines Kopfbahnhofes auf der Hand: er hat mindestens doppelt soviel parallele Gleise als ein Durchgangsbahnhof
    An der Stelle an der es zum Unfall kam nicht. Deshalb kamm es ja auch zu den erheblichen Zugausfällen. Bei einem Kopfbahnhof sind die Gleise für die Einfahrt die selben wie für die Ausfahrt.
  9. #9

    Kopfbahnhof

    [Zitat] "Bei einem Kopfbahnhof sind die Gleise für die Einfahrt die selben wie für die Ausfahrt." [Zitat Ende]
    ---
    Ach, und bei einem Durchgangsbahnhof nicht? In einem großen, komplexen Durchgangsbahnhof sind die meisten Gleise bidirektional nutzbar, also gleichermaßen Ein- wie Ausfahrt. Erst ein Stück weit vor bzw. hinter dem Bahnhof sortiert sich das klar in Richtungsgleise, wobei aufgrund modernem Gleiswechselbetrieb selbst das nicht notwendig ist, weil Signalanlagen festlegen, ob der Zug nun auf dem rechten (Regelfall) oder linken Streckengleis fährt.

    Der Unterschied ist nur: beim Kopfbahnhof standen nach Ausfall von 4 Gleisen immer noch 12 zur Verfügung, beim neuen Tunnelbahnhof ist dann der halbe Bahnhof dicht, letztlich in beiden Richtungen. Ganz abgesehen davon, dass eine Bergung und Gleisreparatur im Tunnel sehr viel aufwändiger ist und die Sperrung daher deutlich länger andauert. Bei einem offenen Gleisfeld kann man mit Kränen arbeiten - im Tunnel geht das schlicht nicht!








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