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Nach Doping-Vorwürfen: Armstrong fordert Benennung der Zeugen

AFPGegenangriff von Lance Armstrong: Der Ex-Radprofi wehrt sich gegen die neusten Vorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur. Sein Anwalt kritisiert die Ermittlungsmethoden und will die Namen der anonymen Zeugen. Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,839089,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegenangriff von Lance Armstrong: Der Ex-Radprofi wehrt sich gegen die neusten Vorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur. Sein Anwalt kritisiert die Ermittlungsmethoden und will die Namen der anonymen Zeugen. Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

    Lance Armstrong wehrt sich gegen Dopingvorwürfe der Usada - SPIEGEL ONLINE
    Das die Top-Fahrer alle geladen sind/waren ist ja kein Geheimnis.

    Armstrong unterscheidet sich lediglich durch die professionelle Art in der er Doping betrieben hat und es vertuschen konnte. Wenn der nicht permanent mit seinen Anwälten drohen würde hätten sie den schon lange kassiert.

    Dass die UCI da massiv Dreck am Stecken hat ist auch kein Geheimnis, das sind Verbrecher wie sie im Buche stehen.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

    Lance Armstrong wehrt sich gegen Dopingvorwürfe der Usada - SPIEGEL ONLINE
    Die Aufmachung mit der Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe finde ich übertrieben. Solange es keine Beweise gibt, steht immer noch Aussage gegen Aussage. Und eine Urinprobe von 2001 berechtigt mit Sicherheit nicht zur Aberkennung der Toursiege von 1999 und 2000.

    Jan Ullrich bleibt schließlich auch Toursieger von 1997, obwohl man mittlerweile der Meinung sein kann, dass im Team Telekom systematisches Doping die Regel war. Und irgendwann wird es auch sportjuristisch verjährt sein.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegenangriff von Lance Armstrong: Der Ex-Radprofi wehrt sich gegen die neusten Vorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur. Sein Anwalt kritisiert die Ermittlungsmethoden und will die Namen der anonymen Zeugen. Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

    Lance Armstrong wehrt sich gegen Dopingvorwürfe der Usada - SPIEGEL ONLINE
    ja wie, er war ungedopt gar nicht über viele jahre besser als seine gedopte konkurrenz?!
    kaum zu glauben..
  4. #4

    Das sehe ich ganz anders

    Zitat von TLR9 Beitrag anzeigen
    Die Aufmachung mit der Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe finde ich übertrieben. Solange es keine Beweise gibt, steht immer noch Aussage gegen Aussage. Und eine Urinprobe von 2001 berechtigt mit Sicherheit nicht zur Aberkennung der Toursiege von 1999 und 2000.

    Jan Ullrich bleibt schließlich auch Toursieger von 1997, obwohl man mittlerweile der Meinung sein kann, dass im Team Telekom systematisches Doping die Regel war. Und irgendwann wird es auch sportjuristisch verjährt sein.
    Also, erstens heißt es nirgends, dass alleine diese eine Urinprobe für die Aberkennung der Grund ist. Es ist anscheinend nur eine Beweis (ein in Bezug auf die Anzahl).

    Und was wollen Sie eigentlich mit der These "Solange es keine Beweise gibt, steht immer noch Aussage gegen Aussage" ausdrücken? Selbstredend kann eine oder mehrere Aussagen, trotz Widerspruch des Beschuldigten, zu einer Verurteilung ausreichen. Und zwar in jedem Rechtsstaat der Welt! Warum also nicht auch in der Sportgerichtsbarkeit? Es kommt ja in diesem Fall auf die Glaubwürdigkeit der Personen an und für diese Bewertung gibt es ja die Richter.

    Auch Ihre Aussage wegen der Verjährung scheint im krassen Gegensatz zu der Realität zu stehen. Weil warum sollte man z.B. im Artikel von der Aberkennung schreiben, wenn Verjährung eingetreten ist?

    Auch ist es ja gerade in diesen Fällen eben "gerecht" wenn es nicht verjährt. Strafrechtlich bzw. Zivilrechtlich wird man ja i.d.R. nichts mehr machen können. Warum soll man Ihn dann seinen sportlichen Erfolg lassen? Wenn er gedopt hat, dann gehört er auch aus den Listen gestrichen.

    PS: Der Fall Jan Ullrich liegt doch ganz anders. Wie Sie richtig schreiben, gibt es eine "Meinung". Meinungen sind aber irrelevant. Niemand wird wegen einer Meinung gesperrt bzw. Titel aberkannt. Armstrong soll ja nicht wegen einer "Meinung" bestraft werden, sondern weil die Ankläger glauben, in einem Verfahren in Doping nachweisen zu können. Das ist ein gehöriger Unterschied.
  5. #5

    Machen Sie ihn nicht größer als er ist.

    Zitat von PublicTender Beitrag anzeigen
    Das die Top-Fahrer alle geladen sind/waren ist ja kein Geheimnis.

    Armstrong unterscheidet sich lediglich durch die professionelle Art in der er Doping betrieben hat und es vertuschen konnte. Wenn der nicht permanent mit seinen Anwälten drohen würde hätten sie den schon lange kassiert.

    Dass die UCI da massiv Dreck am Stecken hat ist auch kein Geheimnis, das sind Verbrecher wie sie im Buche stehen.
    Ihr Geheimnis ist nichts mehr als eine Vermutung. Ich wäre mit Beschuldigungen sehr vorsichtig.

    Weiterhin sollte Ihnen klar sein, wenn Sie z.B. der UCI vorwerfen Sie seinen Verbrecher, dass Sie sich persönlich auf sehr dünnes Eis begeben. Diese Aussage kann Ihrerseits schon eine strafrechtliche Handlung sein. Also, ich wäre an Ihrer Stelle mal ein wenig vorsichtiger.

    Nur zur Klarstellung, wir sind inhaltlich wahrscheinlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Nur als "Doping Gegner" sollten Sie sich angewöhnen sich ein wenig "intelligenter" auszudrücken. Ihre Grundaussage können Sie auch tätigen, ohne dass Sie sich persönlich so angreifbar machen.

    Und auch zu Armstrong und der "Professionalität mit der er sich von anderen unterscheidet" sehe ich auch ein wenig anders. Ich kann dies auch ganz einfach erklären. Fiktion das Fahrerfeld war zum großen Teil gedopt. Dann zählen Sie mal die tatsächlichen positiven Fälle. Wie gesagt, selbstredend gab es im Radsport viele und auch spektakuläre. Aber wenn man unterstellt, viele seien gedopt, dann sind eben doch die Mehrheit nicht entdeckt worden. Also, war Armstrong nichts besonderes.
  6. #6

    Mmmh...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegenangriff von Lance Armstrong: Der Ex-Radprofi wehrt sich gegen die neusten Vorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur. Sein Anwalt kritisiert die Ermittlungsmethoden und will die Namen der anonymen Zeugen. Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

    Lance Armstrong wehrt sich gegen Dopingvorwürfe der Usada - SPIEGEL ONLINE
    In einer anderen Zeitung wird Armstrong sinngemäß zitiert, dass er nicht wie andere Fahrer so extreme leistungsmäßige Sprünge wie andere Fahrer gemacht habe, die des Dopings überführt wurden.

    Nun ja, das sind jetzt meine Eindrücke: Vor seiner bedauernswerten Krebserkrankung war Armstrong ein typischer und erfolgreicher Spezialist für Eintagesrennen, als Favorit für längere Rundfahrten kam er nicht einmal ansatzweise in Frage. Nach seiner Behandlung und relativ kurzer Wiedereingewöhnungszeit im Profizirkus (nicht einmal ein Jahr) gewann er ab dann jede Tour de France, bei der er teilnahm...
  7. #7

    Über welche Macht verfügt dieser Mann?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gegenangriff von Lance Armstrong: Der Ex-Radprofi wehrt sich gegen die neusten Vorwürfe der US-Anti-Doping-Agentur. Sein Anwalt kritisiert die Ermittlungsmethoden und will die Namen der anonymen Zeugen. Bei einer Verurteilung droht Armstrong die Aberkennung seiner sieben Tour-Triumphe.

    Lance Armstrong wehrt sich gegen Dopingvorwürfe der Usada - SPIEGEL ONLINE
    Mit welchen Mitteln gelingt es ihm, eine wirksame Dopingverfolgung zu untergraben?
    Es dürfte mittlerweile unstrittig sein, daß die Dopingvorwürfe gegen diesen Mann berechtigt sind. Und doch scheint er über Mittel und Wege zu verfügen, die eine Verfolgung unmöglich machen.
    Ein weiterer Hinweis wie unglaubwürdig die Verfolgung von Dopingvergehen und der Traum vom sauberen Sport generell ist.
    Die am meisten davon reden, haben den meisten Dreck am Stecken.
  8. #8

    Später Erfolg für Jan Ullrich

    Wenn Armstrong tatsächlich alle Tour-Siege aberkannt werden sollten, wäre Ullrich 2000 bis 2003 jeweils Sieger, also dann insgesamt vierfacher Tour-Sieger. Nicht schlecht!
  9. #9

    Bravo

    endlich passiert mal was! Na klar - der hat ungedopt alle anderen die gedopt waren in Grund und Boden gefahren... (von "Breisig" richtig kommentiert). Ich hoffe dass Armstrong verurteilt wird - am besten nicht nur die Titel aberkennen, sondern auch das in dieser Zeit verdiente Geld zurückverlangen, dann würde es ihm schnell vergehen gegen jeden Kritiker juristisch vorzugehen.... Um gleich allen "Hobbyjuristen" den Wind aus den Segeln zu nehmen: Das ist nur ein "Wunschtraum" von mir......








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