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Nach Diktat verreist: Kochen ist das Tennis der Nuller-Jahre

SPIEGEL ONLINELeistung allein reicht nicht für den Aufstieg. Erst mit einem farbenfrohen Hobby wird aus einer 08/15-Führungskraft ein Top-Manager. Klaus Werle zeigt in seiner Karrierekolumne, wie kompliziert die Wahl der Freizeitbeschäftigung sein kann: Fußball ist zu prollig, Kite-Surfen zu neureich.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...833146,00.html
  1. #1

    wie armselig

    muss jemand sein, der derartige Lebenshilfe braucht. Kann nicht jeder einfach das tun, was ihm Spaß macht? Und wenn einer gern Wände anstarrt, ist es doch auch okay. Viele Manager sind doch auch deshalb so unangenehm, weil sie versuchen eine Rolle zu spielen, die ihnen nicht passt. Dazu gehören auch irgendwelche beklöoppten Hobbys.
  2. #2

    Klar,

    man könnte auch ganz nutzlos Gutes tun mit der "Gehaltserhöhung" - aber welcher Sozio....äh...Topmanager würde das wohl tun.

    Lieber die Komplexe pflegen.
    Findet was Euch Spass macht und tut dies - und wenn es "ficken" ist... (würd ich aber auch nicht in der Bewerbung angeben)
  3. #3

    gut getroffen

    der moderne mensch lebt für seine arbeit und macht sein hobby zum teil seines commitments. das sind dann die junydynamiker die spätestens ende 30 mit burnout aus den latschen kippen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Leistung allein reicht nicht für den Aufstieg.
    Nach Diktat verreist: Vom Bärchen zum Chairman - SPIEGEL ONLINE
    Der gut gemeinte Artikel und damit wohl vor allem der Autor verwechselt deutlichst Ursache und Wirkung. Man geht nicht wegen sondern gerade trotz der Karriere einem (seinem und nur seinem!) Hobby nach. Was dann so zu dem einen oder anderen positiven indirekten Effekt führen kann aber beileibe nicht muss. Das wäre ja auch nachgerade primitiv.
  5. #5

    social networking

    Geht es bei solchen Hobbys nicht mehr darum, auch außerhalb des Jobs mit den "richtigen Leuten" Kontakte zu knüpfen und zu pflegen? Also müsste er doch auf jeden Fall Cricket spielen, wenn der erfolgreichere Nachbar das gerade macht, um in dessen Clique rein zu kommen?
  6. #6

    Hobby als sozialer Kitt

    Bei uns in der Firma wird zumindest ein Hobby gemeinsam betrieben und das ist Squash (die Anlage ist um die Ecke).
    Jeden Mittwochabend treffen sich Direktoren und Sachbearbeiter zum fröhlichen Schlägerschwingen und am Donnerstag und Freitag hat man dann ein gemeinsames Mittagessenthema.

    Ein paar ganz Hartgesottene wollen im Herbst an einem Hindernislauf im Militarystil (unter Stacheldraht hindurch durch den Schlamm kriechen und Hügel hinaufrennen) und beginnen schon am WE gemeinsam zu trainieren.

    Ein Hobby zu betreiben, nur um überhaupt eines zu haben, ist wie der Autor schon subtil bemerkte, nichts wert, erst recht nicht als Lifestyle.








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