ende der 90er war es bei mir soweit. ich war in einer gesprächstherapier und daraus ergab sich eine 6 wöchige psychosomatische kur.
das dort gelernte versuchte ich mit entspannungs- und yogaübungen weiter zu führen. es ging, doch freizeitsport war nie mein ding.
parallel hatte ich das glück in einem anderen bereich arbeiten zu können. dies war ein wesentlicher schritt und der zweite entscheidende schritt war, nur die regelarbeitszeit zu absolvieren. die erholung an den wocheneden zu nutzen und sich dem druck zu widersetzen, denn streß kommt nicht von außen, streß erzeugt man sich selbst.
in den letzten jahren wurde es wieder heftiger und doch finden eben keine wocheenden im büro statt und der feierabend wird um maximal 30 minuten überzogen. den druck der jahre bis ende der 90er lassen ich nicht an mich heran. ich versuche gelassener zu sein und jetzt mit 60 und einer relativen absicherung schreckt mich auch nicht die zukunft oder vielleicht eine eintretende arbeitslosigkeit. diese ängste, die letztlich mit zur erschöpfung geführt haben, kommen nur noch selten vor. mein hobby ist mir fast wichtig, denn dies bedeutet für mich erholung in der freizeit.

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