Das Fan-Forum des 1.FC Köln schämt und freut sich mit, schließlich bereichert der junge Mann auch den Verwaltungsrat jenes ehrwürdigen Vereins: http://www.fc-forum.net/showthread.p...ngsrat-des-e.V.
Wirbel um Konstantin Neven DuMont: Der umstrittene Verlagserbe und Vorstand der mächtigen Mediengruppe M. DuMont Schauberg nimmt laut eigener Aussage eine "kreative Auszeit". Wer künftig seine Geschäfte führen wird, ist nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen bisher noch unklar.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...728353,00.html
Das Fan-Forum des 1.FC Köln schämt und freut sich mit, schließlich bereichert der junge Mann auch den Verwaltungsrat jenes ehrwürdigen Vereins: http://www.fc-forum.net/showthread.p...ngsrat-des-e.V.
Herr DuMont, sind sie das?
Das bestätigt mich wohl in meiner Annahme dass keiner hier die Sache auf dem Blog tatsächlich mitverfolgt hat (wo die Sache nun wirklich nicht übermäßig aufgebauscht wurde).
1.) Es geht hier nicht um den Bildblog (der sich übrigens schon seit langem nicht mehr exklusiv der Bild widmet), sondern um Herr Niggemeiers persönlichen Blog, auf dem die Bild sowieso höchstens eine Randerscheinung ist.
2.) Niggemeier hat Neven DuMont - nach dem sich dieser überaus aktiv im Kommentarbereich des Blogs auslebte - einen eigenen Bereich eingerichtet (den DuMont auch prompt nutzte).
3.) Wenn jemand Leute gezielt in die Irre führen will oder täuschen - egal ob auf einem Blog oder sonst wo, dann ist dass schon nicht sehr fein. Wenn dass aber von einem der einflussreichsten Menschen in der Medienbranche in Deutschland kommt - allen voran noch auf einer Seite die sich der Medienkritik widmet, dann hat das durchaus Relevanz womit das Persönlichkeitsrecht (welches hier sowieso kaum berührt wurde. Jemand verstößt gegen die Regeln einer privaten Seite - dann darf derjenige ja wohl auch auf der Seite getadelt werden) "hinfällig" wird. Der Datenschutz wurde ebenfalls nicht verletzt da nichts veröffentlicht wurde, was darunter gefallen wäre.
Herr Niggemeier sie hier?
Das ist unerheblich, das Phänomen Niggemeier ist nur vor dem Hintergrund des BildBlogs zu verstehen.
Was soll das, angenommen Herr DuMont hat eine "Störung" warum gibt man ihn dann die Gelegenheit diese vor aller Öffentlichkeit auszuleben, ja wohl nur um das eigene Blog zu promoten.
Die Grundthese meines Postings war ja, dass die BILD zu bestimmten Kampagnenformen greift. Das wesentliche dieser Kampagnenform ist: Jemand ist halb Prominent C-Promi, und tut irgendetwas, was vielleicht ungeschickt ist, aber eigentlich irrelevant, oder zumindest keine für die Öffentlichkeit inhatlich relevante Angelegenheit, möglicherweise sogar vor dem Hintergrund persönlicher Schwierigkeiten. Die vermeintliche Relevanz ergibt sich also nicht aus politischen, sachlichen, inhaltlichen sondern aus persönlichen Fragestellungen. Im Falle DuMonts ist vielleicht die Konzentration von Medienmacht in einer Hand relevant, genau dieser Punkt ist aber überhaupt nicht Gegenstang einer Debatte geworden, sondern allein das persönliche Verhalten des jungen DuMont. Dieses Verhalten allein ist nicht so relevant, dass es die Persönlichkeits-rechte aufhebt. Herr DuMont hat unter einem Pseudonym gepostet, wenn die Identität des anonymen Posters bekannt gemacht wird, kann dies sicher eigentlich nur durch eine Anfrage beim Provider und eine Ermittlung der zugehörigen IP passieren. In einem Netzwerk ist die IP aber möglicherweise die IP eines Routers an dem zig Rechner hängen. Darüberhinaus ist die Methode nicht Rechtsstaatlich, denn weder die Qualität des angeblichen Vergehens noch die Preisgabe der Verbindungsdaten wurde durch eine rechtsstaatliche Instanz gewürdigt. Das Problem: Anonyme Kommentare sind existentiell für sinnvolle, auch kritische Webkommuniation, sie bieten einen Schutz, auch um Unsinn zu treiben, um kritisches zu posten, wenn hier eigenmächtig Identitäten gelüftet werden, dann entzieht man auch politischer Kritk einen in vielen Fällen notwendigen Schutz. Es muss meiner Meinung nach unter allen Umständen dabei bleiben, dass die Anonymität eines Posters gewahrt bleibt. Der Blogger soll dann eben löschen oder Kontakt zu Instanzen des Rechtsstaates aufnehmen, um sein Handeln mit diesen Abzustimmen.
Meiner Meinung nach bleibt es dabei, Niggemeier hat hier sehr unglücklich gehandelt, möglicherweise eine Büchse geöffnet.
Schwachsinn.Das ist unerheblich, das Phänomen Niggemeier ist nur vor dem Hintergrund des BildBlogs zu verstehen.
Das war ja auch noch bevor raus kam, das Herr DuMont unter mehreren verschiedenen Pseudonymen postete. Und auf einem Blog der sich der Medienkritik widmet, jemanden zu Worte kommen zu lassen der (zum Teil) Inbegriff dieser Branche ist, scheint ihnen nun inwiefern verwerflich?Was soll das, angenommen Herr DuMont hat eine "Störung" warum gibt man ihn dann die Gelegenheit diese vor aller Öffentlichkeit auszuleben, ja wohl nur um das eigene Blog zu promoten.
Ein (zukünftiger) mächtiger Verleger greift zu unlauteren Methoden um seine Ansichten zu verbreiten - und das scheint ihnen nicht relevant, nichtmal irgendwie? Außerdem hat DuMont sich nun mal öffentlich auf dem privaten Blog Niggemeiers geäußert. Ihre Vorwürfe, dass Niggemeier zu eine reißerische, rein auf persönliche Deformation ausgerichtete "Kampagne" führt - entbehrt jeglicher Grundlage, vor allem wenn man berücksichtigt, dass es dazu nur einen EINZIGEN Post Seitens Niggemeiers gab.Jemand ist halb Prominent C-Promi, und tut irgendetwas, was vielleicht ungeschickt ist, aber eigentlich irrelevant, oder zumindest keine für die Öffentlichkeit inhatlich relevante Angelegenheit, möglicherweise sogar vor dem Hintergrund persönlicher Schwierigkeiten. Die vermeintliche Relevanz ergibt sich also nicht aus politischen, sachlichen, inhaltlichen sondern aus persönlichen Fragestellungen. Im Falle DuMonts ist vielleicht die Konzentration von Medienmacht in einer Hand relevant, genau dieser Punkt ist aber überhaupt nicht Gegenstang einer Debatte geworden, sondern allein das persönliche Verhalten des jungen DuMont.
Ebenfalls falsch.wenn die Identität des anonymen Posters bekannt gemacht wird, kann dies sicher eigentlich nur durch eine Anfrage beim Provider und eine Ermittlung der zugehörigen IP passieren. In einem Netzwerk ist die IP aber möglicherweise die IP eines Routers an dem zig Rechner hängen. Darüber hinaus ist die Methode nicht Rechtsstaatlich, denn weder die Qualität des angeblichen Vergehens noch die Preisgabe der Verbindungsdaten wurde durch eine rechtsstaatliche Instanz gewürdigt
Herr DuMont hat sich registriert um die Kommentarfunktion Niggemeiers Blog zu nutzen. Herr Niggemeier ist in der Lage alle IP Adressen (die er übrigens wenn ich mich recht entsinne, NICHT öffentlich gemacht hat) die seine Seite besucht haben, zu sehen (genauso wie es so ziemlich jeder der eine eigene Seite hat machen kann).
Dadurch konnte er sehen, dass DuMont sich immer mit der gleichen IP eingeloggt hat und andere Accounts ebenfalls diese IP benutzt haben. Nix Provider, nix Ermittlung.
Des weiteren hat Herr DuMont ja selbst gesagt, dass die Postings von seinem PC erfolgten - dahingehend ist das Argument "Ein Router - Mehrere Rechner" auch hinfällig.
Es bleibt wohl dabei, dass hier niemand die "Affäre" auf dem Blog selbst mitverfolgt hat...
Schwachsinn.Das ist unerheblich, das Phänomen Niggemeier ist nur vor dem Hintergrund des BildBlogs zu verstehen.
Das war ja auch noch bevor raus kam, das Herr DuMont unter mehreren verschiedenen Pseudonymen postete. Und auf einem Blog der sich der Medienkritik widmet, jemanden zu Worte kommen zu lassen der (zum Teil) Inbegriff dieser Branche ist, scheint ihnen nun inwiefern verwerflich?Was soll das, angenommen Herr DuMont hat eine "Störung" warum gibt man ihn dann die Gelegenheit diese vor aller Öffentlichkeit auszuleben, ja wohl nur um das eigene Blog zu promoten.
Ein (zukünftiger) mächtiger Verleger greift zu unlauteren Methoden um seine Ansichten zu verbreiten - und das scheint ihnen nicht relevant, nichtmal irgendwie? Außerdem hat DuMont sich nun mal öffentlich auf dem privaten Blog Niggemeiers geäußert. Ihre Vorwürfe, dass Niggemeier zu eine reißerische, rein auf persönliche Deformation ausgerichtete "Kampagne" führt - entbehrt jeglicher Grundlage, vor allem wenn man berücksichtigt, dass es dazu nur einen EINZIGEN Post Seitens Niggemeiers gab.Jemand ist halb Prominent C-Promi, und tut irgendetwas, was vielleicht ungeschickt ist, aber eigentlich irrelevant, oder zumindest keine für die Öffentlichkeit inhatlich relevante Angelegenheit, möglicherweise sogar vor dem Hintergrund persönlicher Schwierigkeiten. Die vermeintliche Relevanz ergibt sich also nicht aus politischen, sachlichen, inhaltlichen sondern aus persönlichen Fragestellungen. Im Falle DuMonts ist vielleicht die Konzentration von Medienmacht in einer Hand relevant, genau dieser Punkt ist aber überhaupt nicht Gegenstang einer Debatte geworden, sondern allein das persönliche Verhalten des jungen DuMont.
Ebenfalls falsch.wenn die Identität des anonymen Posters bekannt gemacht wird, kann dies sicher eigentlich nur durch eine Anfrage beim Provider und eine Ermittlung der zugehörigen IP passieren. In einem Netzwerk ist die IP aber möglicherweise die IP eines Routers an dem zig Rechner hängen. Darüber hinaus ist die Methode nicht Rechtsstaatlich, denn weder die Qualität des angeblichen Vergehens noch die Preisgabe der Verbindungsdaten wurde durch eine rechtsstaatliche Instanz gewürdigt
Herr DuMont hat sich registriert um die Kommentarfunktion Niggemeiers Blog zu nutzen. Herr Niggemeier ist in der Lage alle IP Adressen (die er übrigens wenn ich mich recht entsinne, NICHT öffentlich gemacht hat) die seine Seite besucht haben, zu sehen (genauso wie es so ziemlich jeder der eine eigene Seite hat machen kann).
Dadurch konnte er sehen, dass DuMont sich immer mit der gleichen IP eingeloggt hat und andere Accounts ebenfalls diese IP benutzt haben. Nix Provider, nix Ermittlung.
Des weiteren hat Herr DuMont ja selbst gesagt, dass die Postings von seinem PC erfolgten - dahingehend ist das Argument "Ein Router - Mehrere Rechner" auch hinfällig.
Es bleibt wohl dabei, dass hier niemand die "Affäre" auf dem Blog selbst mitverfolgt hat...
Aber, Aber nicht nervös werden.
Durch den Verlauf der "Affäre" gerät das eigentlich wichtige an der Diskussion über Medienkonzentration in den Hintergrund, es wird personalisiert, die relevanten Fragen werden, wie es ja nun auch geschieht, in das Reich der "Psychoanalyse" abgedrängt. Das hat nicht das geringste mit Medienkritik zu tun. Die Person DuMont ist irrelevant, die Geschäftsinteressen im Zusammenhang mit dem Verlag, der ja keine kleine Klitsche ist, sind relevant. Der NAchweis, dass der junge DuMont im Auftrag der Geschäftleitung gehandelt hat kann nicht erbracht werden.
[/QUOTE]
Der Verlag wird nicht durch die Einzelperson Verleger geführt sondern durch einen Vorstand, überwacht durch einen Aufsichtsrat. In ihrer Logik wäre ja nun alles Gut, denn der böse, böse Verlegerssohn ist ja nun im Urlaub. Das ist totl Naiv, und genau diese Haltung wird durch eine personalisierung der Affäre befördert.
Hä? Dann erklären Sie doch wie die Identität DuMonts zweifelsfrei festgestllt werden konnte, wenn nicht Personenbezogene Daten veröffentlicht worden wären. Ansonsten haben sie nicht ganz verstanden was ich sagte: Herr Niggemeier hätte sich zunächst ggf. an eine entsprechende Behörde wenden müssen, nicht an die Öffentlichkeit. Niggemeier hätte wissen müssen welchen Verlauf die Debatte nimmt, wenn deratiges Verhalten ins Zentrum der Kritik gestellt wird, zumal die Postings wohl kaum ernsthaft als Angriff gewertet werden können, da sie viel zu albern und unsinning waren. Für mich bleibt es dabei, ernsthafte Medienkritik sieht anders aus. Es muss dabei um Strukturen und Analysen gehen, bei denen auch die Redaktionen eine Rolle spielen. Hierzu müsste man sachlich bleiben, und den entsprechenden Verlegern eben überhaupt keine Möglichkeit einräumen, durch die Personalisierung und Psychologisierung des Verhaltens Einzelner von den tatsächlichen Ursachen abzulenken. So bleibt nur ein peinlicher Zwischenfall, nichts weiter, typisch eigentlich für den Boulevard.