Nach Bengasi-Angriff : Clinton übernimmt Verantwortung für Sicherheit

APUS-Außenministerin Clinton hat die Verantwortung für die Sicherheit im Konsulat in Bengasi übernommen: Sie stellt sich damit kurz vor dem wichtigen zweiten TV-Duell vor Präsident Obama. Die Republikaner prangern zu lasche Vorkehrungen in der Vertretung an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861532.html
  1. #1

    konsequent

    Dann sollte sie auch die Konsequenzen ziehen und zuruecktreten. Mitsamt ihrer Beraterin aus der Moslembruderschaft.
  2. #2

    Clinton übernimmt Verantwortung und ...

    .. tritt zurück?
    Ach was. Das kennen wir doch schon. Ist nur eine Formalie, hat nichts mit Konsequenzen zu tun. Man übernimmt die Verantwortung für was auch immer. Was bedeutet das schon. Man muss einmal vor die Kameras treten und eine Erklärung abgeben, und dann zurück an die Arbeit.
    Wo kämen wir denn hin wenn für jeden Schlamassel der passiert ein Poltiker zurücktreten müsste. Da gäb's ja bald keine mehr.
  3. #3

    Und welche Konsequenz hat nun...

    ...diese Verantwortungsübernahme für Frau Clinton? Zahlt sie jetzt den Hinterbliebenen der ermordeten Diplomaten, denen sie den angeforderten Schutz verweigerte Wiedergutmachungsgelder? Einen Rücktritt, der nur konsequent wäre, kann ich mir bei dieser machtgierigen Frau nicht vorstellen!
  4. #4

    Verantwortung übernehmen

    Das klingt ja immer gut, aber was steckt konkret dahinter? So gut wie nichts! Verantwortung ohne persönliche Folgen ist nur ein Lippenbekenntnis ohne jeglichen Wert.
  5. #5

    Lippenbekenntnisse

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Das klingt ja immer gut, aber was steckt konkret dahinter? So gut wie nichts! Verantwortung ohne persönliche Folgen ist nur ein Lippenbekenntnis ohne jeglichen Wert.
    Sind denn nicht meistens das was Politiker von sich geben eigentlich nur Lippenbekenntnisse?
    Ich finde es schon gut dass Frau Clinton Verantwortung nicht von sich abweist.
    Aber Verantwortung für etwas übernehem sollte ja auch nicht immer der eigene Rücktritt sein, dass würde ja bedeuten das man sich ins nichts flüchtet.
    Für Fehler sollte man gerade stehen und sie beim nächsten mal erst gar nicht wieder hochkommen lassen, man sollte daraus lernen.
    Aber Frau Clinton scheidet doch so uns so bald aus dem Amt aus, sie hat doch andere Ambitionen.
    HR
  6. #6

    Hintergruende

    In diesen beiden Links werden Hintergruende genannt. Ein Zitat daraus:

    "...Wer war für die Auswahl der Bewacher verantwortlich? Es liegt nahe, dass das Team Obama auch hier, wie schon in Ägypten, Syrien, Türkei und Tunesien, mit den Muslimbrüdern paktierte. Ein abgehörtes Telefongespräch zwischen dem Chef der Brigaden und einem libyschen Politiker deutet darauf, dass ......."

    Dies erklaert auch die blinde Unterstuetzung der Rebellen in Syrien.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nebel_und_kerzen_im_weissen_haus
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/benghazigate_die_taliban_im_state_department/
  7. #7

    Die Zukunft Libyens dürfte recht düster aussehen

    Hätten die Libyer die italienische Herrschaft dazu genützt, um Machiavellis Fürsten zu lesen, so hätten sie den jüngsten Aufstand besser sein lassen, denn noch immer gilt, was der große Florentiner Staatslehrer gesagt hat „daß die Menschen gern ihren Herrn verändern, in Hoffnung, daß es besser werden könne, und die Waffen hierauf ergreifen: darin aber irren sie, indem sie bald erfahren, daß es schlimmer wird.“
    Dies scheint sich nun auch in dem Kunststaat Libyen zu bewahrheiten, denn in Folge des Sturzes der Regierung brach dort die Staatsgewalt gänzlich zusammen und nun gebieten allerlei Milizen über das Land; und diese dürften wohl kaum freiwillig ihre Waffen wieder abgeben. Besonders da demnächst die Verteilung der nun sehr viel weniger üppigen Öleinnahmen an sehr viel mehr Hände ansteht und man die alte libysche Regierung durch große Versprechungen gestürzt hat. Die Wahrscheinlichkeit einer friedlichen Einigung besteht zwar, aber die bisherigen Erfahrungen sprechen gegen diese.