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Nach Ausschreitungen : Neonazis beenden Demo in Hamburg

DPADie Einwohner von Hamburg-Wandsbek können aufatmen: Die Neonazis, die am Samstag in dem Bezirk aufmarschiert waren, sind wieder weg. Bei einer Gegendemonstration war es zu Ausschreitungen gekommen. Müllcontainer brannten, Linksautonome bewarfen Polizisten mit Flaschen und Böllern.

Neonazi-Demo in Hamburg beendet - SPIEGEL ONLINE
  1. #10

    Die

    mussten einer genehmigten Demonstartion den Weg freiräumen.

    Einige Leute in D halten viel von Meinungsfreiheit, so lange es die einege Meinung ist. Diese gilt aber für alle, kann das nicht endlich verstanden werden?


    Jeder hat das Recht dazu, egal ob links, rechts, schwarz, rot oder orange-grün gepunktet.
  2. #11

    Lichterketten gegen linke Demonstranten

    Es ist nicht zum erstenmal, dass die Gewalt nicht von der Nazi-Versammlung ausgeht sondern von der linken Gegendemonstration. Leider werden so notwendige Sympathien verspielt und am Ende können sich die Rechten wieder als Sieger fühlen. Ich verstehe auch nicht, dass sich die "normalen" Demonstanten davon abgrenzen.
  3. #12

    Methoden

    Zitat von felixm. Beitrag anzeigen
    Ich kann meinen Vorrednern hier nur widersprechen! Ich war an der der ersten Kreuzung, die heute geräumt wurde...Von Deeskalationsstrategie etc. kann hier keine Rede sein! Die Sitzblockade "normaler" Bürger wurde nicht geräumt, sondern es sind drei Polizisten auf Pferden einfach reingeritten und haben die Menschen mit Pfefferspray besprüht! Das schlimmste, was ich bisher aber mitbekommen habe, ist gegen 16:30 Sievekingsalle Seitenstrasse, Richtung Wandsbeker Chausse, passiert! Hier wurde zunächst friedlich demonstirert, mit Trommeltrupp, etc, bis auf einmal ohne Vorwarnung ca. 100 Polizisten in rennender Art und Weise ca. 20. Menschen mit dem Knüppel bearbeitet haben. Nachdem sie sich dann wieder zurückgezogen hatten, kamen natürlich auch ca. 10-15 Autonome, die diese Aktion als Startschuss für Gegenaktionen, wie Flaschenwerfen, etc. nutzten. Dann allerdings passierte das, was ich immer noch nicht glauben kann. Ca. 200 Polizisten rannten die Strasse hoch und knüppelten alles nieder, was sich bewegte. Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt. Wir befanden uns in einem sichergeglaubten Hauseingang, zusammen mit einem anderen Pärchen. Als die Polizisten anrannten, hoben wir die Arme und gestikulierten, dass wir nichts gemacht haben und nicht vorhaben zu tun. Trotzdem wurden wir, eingedrängt und ohne Fluchtmöglichkeit, von drei Polizisten und deren Knüppeln bearbeitet. Wir sind glücklich, dass wir nicht im Krankenhaus aufgewacht sind, sondern mit ein Paar blauen Flecken davon gekommen sind!
    Ob Ihre Beschreibung die ganze Wahrheit ist, kann ein Außenstehender nicht beurteilen. Sie mag es sein, wenngleich ein massiv gewalttätiger Antifa-Aktivist natürlich sein Schicksal nicht weniger unschuldig darstellen würde.

    Sie sollten aber auch berücksichtigen, was es anderenorts und schon am Vorabend gab: angezündete Polizeiwagen, Böller, Steinwürfe, Barrikaden, brennende Müllcontainer. Daß Sitzblockaden auf einer genehmigten Demonstrationsroute strafbar sind und Polizisten keine Lastesel fürs individuelle Wegtragen, sollte auch irgendwie angekommen sein.

    Angesichts dessen, was sich die Polizei in den letzten Jahren von den Linksradikalen schon hat bieten lassen müssen, ist es nur natürlich, daß ihr irgendwann der Kragen platzt.

    Dafür sollte gerade ein harmloser Beobachter wie (hoffentlich) Sie Verständnis haben.
  4. #13

    optional

    Die friedlichen Demonstranten dürfen sich nicht wundern, wenn sie permanent schwarz maskierte Gewalttäter in ihren Reihen duldeen. Ich durfte beobachten, wie diese Personen eine ältere Nachbarin angriffen, nachdem diese deutlich zu verstehen gegeben hatet, dass sie mit Pyro-Technik in ihrem Hauseingang nichts zu tun haben möchte. Und Sachen mit Filzstift anmalen, wie es dann etwas später geschehen ist, ist auch keine Form von Meinungsäußerung. Und wofür? Für 500 braune Gesellen? Nichtachtung hätte diese paar Verirrte vielmehr gestraft. So haben sie genau die Aufmerksamkeit die sie haben wollten. Danke an die linken Idioten!
  5. #14

    Zitat von Tobus Beitrag anzeigen
    Wenn ich diesen Artikel von SPON und die Kommentare einiger Vorredner lese kommt mir echt die Galle hoch. Ich war heute auch mehrere Stunden als friedlicher Demonstrant vor Ort. Die Polizei geht nicht friedlich vor! Grundrechte werden nicht beachtet, überzogene Reaktionen der Polizei samt Reiterstaffeln und Wasserwerfer tun ihr übriges um den Demonstranten jedes Vertrauen in den Rechtsstaat zu nehmen.
    Tja,

    vermutlich hat die Polizei irgendwann auch keine Lust mehr den Prügelknabe für aufgestauten Frust der Antifa zu spielen. Die gehen jetzt etwas robuster vor.
    Finde ich verständlich.
    Ich kenne einige Polizisten persönlich und die hassen solche Demos wie die Pest.
    Zitat von Tobus Beitrag anzeigen
    Die "friedlichen Nationalen" (wenn ich so etwas lese wird mir richtig schlecht) haben im übrigen auch Flaschen und Steine geworfen.
    Gegen wen denn?
    Und wenn die Nationalen sich weit überwiegend gewaltfrei verhalten haben, dann müssen Sie das so hinnehmen, auch wenn sie es gerne anders gehabt hätten.

    Zitat von Tobus Beitrag anzeigen
    SPON stellt es aber so dar, als komme jedwedige Aggression von Seiten der Demonstranten, aber das ist einfach nicht wahr. Aber genau diese undifferenzierte Berichtserstattung vermittelt ein Bild vom gewalttätigen, vermummten linksextremen Demonstranten, welches sich auch schon lange in der Bevölkerung durchgesetzt hat.
    Vollkommen zu recht.
    Andere Bürger ihrer Grundrechte zu berauben ist schlicht kriminell.

    Zitat von Tobus Beitrag anzeigen
    Die Nazis wurden blockiert und konnten ihr rassistisches und antisemitisches Gedankengut nicht auf die Straße tragen, und das ist gut so!

    Faschismus ist ein Verbrechen, keine Meinung!
    Können Sie überhaupt mal darlegen was genau die Gruppe, gegen die Sie hier so engagiert demonstriert haben für konkretes Gedankengut verbreiten wollte. Das kam aus dem Artikel leider nicht raus.
    Oder ist Ihnen das eigentlich egal?
  6. #15

    optional

    ich war hier in eilbek / hamm, weil ich hier wohne und nicht dulden kann, dass nazis hier ihre parolen grölen dürfen, in meiner straße. ich bin keine autonome radikale, ich habe keine steine geworfen und nichts angezündet. mit mir waren sehr viele menschen, die es ebenso gehandhabt haben. ich lasse mir von leuten, die währenddessen hübsch auf dem sofa saßen und jetzt klugscheißern, weil sie eben selbst keinen mut und keine meinung haben, hier erzählen, dass ich irgendeinen fehler begangen habe. wegen leuten wie euch, ist faschismus passiert. wegen euch, die ihr euch raushaltet.
  7. #16

    Habe ich das alles richtig verstanden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Einwohner von Hamburg-Wandsbek können aufatmen: Die Neonazis, die am Samstag in dem Bezirk aufmarschiert waren, sind wieder weg. Bei einer Gegendemonstration war es zu Ausschreitungen gekommen. Müllcontainer brannten, Linksautonome bewarfen Polizisten mit Flaschen und Böllern.

    Neonazi-Demo in Hamburg beendet - SPIEGEL ONLINE
    Der erste Bürgermeister beschwört Frieden und Freiheit, ruft zur Demo gegen die antidemokratischen Rechten auf und was passiert?

    Die Gesetzestreuesten an diesem Nachmittag waren die Rechten. Sie haben friedlich - sogar auf einer Ausweichroute - ihre Demo durchgezogen und sind anschließend wieder gegangen.

    Regt das irgendjemanden mal zum Denken an?
  8. #17

    ohne Titel

    [QUOTE=le/ärche;10292659]Es ist nicht zum erstenmal, dass die Gewalt nicht von der Nazi-Versammlung ausgeht sondern von der linken Gegendemonstration. Leider werden so notwendige Sympathien verspielt und am Ende können sich die Rechten wieder als Sieger fühlen. Ich verstehe auch nicht, dass sich die "normalen" Demonstanten davon abgrenzen.[/QUOTe
    Ich war von 1962 bis zu meiner Pensionierung ( 42 Jahre) Polizeibeamter,
    Ich habe hunderte von gealtsamen Demonstrationen mitgemacht, wurde mehrfach verletzt.
    Immer von linksextremen Gruppierungen.
    Mir gefielen die rechten Spinner auch nie.
    Aber sie waren nie gegen die eingesetzten Beamten gewalttätig.
    Nun wurde bekannt, dass aus ihren Reihen sich eine terroristische Gruppierung entwickelte; die NSU.
    In den 70 er Jahren, hat sich aus der linksxtremen Bewegung die RAF entwic kelt.
    Ich denke noch mit Schaudern an die gewaltätigen Demonstrationen linksextremer Gruppierungen während der aktiven Zeit der RAF.
    Wurde den linksextremen Gruppen das Recht auf Meinungsfreiheit entzogen? Nein!!
    Warum räumt man das Recht auf Meinungsfreiheit nicht auch diesen verwirrten "Rechten" zu, sie sind nicht verboten und haben alle bürgerlichen Rechte.
    Warum bieten OB großer Städte, Gewerkschaften und viele andere Instutionen den Linksradikalen eine Plattform.
    Ca. 95 % aller Polizeibeamten bei gewalttätigen Demonstrationen Rechts/Links wurden von Linksradikale verletzt.
  9. #18

    Zitat von katrinse@gmx.de Beitrag anzeigen
    ich war hier in eilbek / hamm, weil ich hier wohne und nicht dulden kann, dass nazis hier ihre parolen grölen dürfen, in meiner straße. ich bin keine autonome radikale, ich habe keine steine geworfen und nichts angezündet. mit mir waren sehr viele menschen, die es ebenso gehandhabt haben. ich lasse mir von leuten, die währenddessen hübsch auf dem sofa saßen und jetzt klugscheißern, weil sie eben selbst keinen mut und keine meinung haben, hier erzählen, dass ich irgendeinen fehler begangen habe. wegen leuten wie euch, ist faschismus passiert. wegen euch, die ihr euch raushaltet.
    Ihr Eintreten gegen die Nazis ehrt Sie natürlich, aber im gleichen Atemzug von "Mut" zu sprechen, macht Ihren Kommentar leider völlig lächerlich. Zudem gehört es nunmal zur bitteren Wahrheit, dass gerade die Linken solche Veranstaltungen gerne mal nutzen, um den bösen Staat und der 'scheiß Faschisten-Polizei' mal so richtig eins auszuwischen. Sie und Leute wie Sie sollten doch hier die ersten sein, die dem gegenübertreten und sagen: Ich lasse mich nicht vom schwarzen Block missbrauchen.
  10. #19

    optional

    Meine Güte, wir tun immer so, als hätten wir ein Problem mit Rechts. Leute, worüber reden wir hier eigentlich? 700 Neozazis? Bei allein schon 1,7 mio. Hamburgern. Da ist das aber eine sehr sehr kleine, prozentuale Zahl. Und die kamen aus ganz Norddeutschland! Da kriegt die Ortsgruppe der grauen Panther ja mehr Men-Power auf die Straße. Aber ihr (Linken) gebt ihnen genau die gewünschte Aufmerksamkeit. Bravo! Geht doch wenigstens ins europäische Ausland, da sitzen die Rechten! Frankreich, Italien, Griechenland. Da überspringen rechte Parteien locker die 5% Hürde. Aber nein, wir zünden lieben das schöne Eilbek / Hamm an. Denn da waren heute furchterregende 700 Neonazis. Wenn die um 12 einfach hätten ihre Runden drehen können, wären die um 14 Uhr schon wieder in ihren national befreiten Zonen gewesen und keinen hätte es interessiert. Wenn die NPD mal in den Bundestag einziehen sollte, dann können wir uns gerne zusammen auf die Straße setzen. Aber hier und heute? Damit ersparen wir den Rechten nur jeden Marketingexperten.


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