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Nach Anschlägen von Oslo: Lars von Trier bereut seinen Film "Dogville"

Der Attentäter von Oslo nannte "Dogville" auf seiner Facebook-Seite als einen seiner Lieblingsfilme. Der Regisseur Lars von Trier sagte nun, die Schlussszene seines Films erinnere ihn an das Massaker auf der Insel Utøya. Zugleich griff er eine Politikerin massiv an.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...777531,00.html
  1. #1

    Mehr Menschen wie Pia Kjærsgaard bitte ...

    ...und weniger Schwätzer wie Lars von Trier. Dieser Mensch hatte vor wenigen Monaten bei den Filmfestspielen in Cannes Verständnis für Adolf Hitler geäußert und dann, nachdem die Journalisten mehrfach nachgefragt hatten, zu sagen: "Okay, ich bin ein Nazi". Daraufhin wurde er von der Festspielleitung zur „unerwünschten Person“ erklärt und mußte verschwinden.
    Will der Mann sich jetzt reinwaschen, um wieder in die sehr ehrenwerte Gesellschaft der politisch korrekten Gutmenschen aufgenommen zu werden?
  2. #2

    durchschaubar

    Versucht da einer, seinen Cannes-Aussetzer wieder reinzuwaschen, indem er neues, unsinniges Gerede von sich gibt?
  3. #3

    ...

    Zitat von thiotrix Beitrag anzeigen
    ...und weniger Schwätzer wie Lars von Trier. Dieser Mensch hatte vor wenigen Monaten bei den Filmfestspielen in Cannes Verständnis für Adolf Hitler geäußert und dann, nachdem die Journalisten mehrfach nachgefragt hatten, zu sagen: "Okay, ich bin ein Nazi". Daraufhin wurde er von der Festspielleitung zur „unerwünschten Person“ erklärt und mußte verschwinden.
    Will der Mann sich jetzt reinwaschen, um wieder in die sehr ehrenwerte Gesellschaft der politisch korrekten Gutmenschen aufgenommen zu werden?
    wollen sie jetzt noch mal die diskussion aufwärmen... ironie... blabla... ungeschickt... blabla...schlechter witz... blabla

    er übernimmt "verantwortung"... weil ihn eine szene seines filmes an das massaker in norwegen erinnert... verantwortung die nicht wirklich zu übernehmen ist... aber er äußert zumindest bedauern über den anteil den er daran hatte... was von den anti-islamistischen hetzern bisher keiner getan hat... gut die haben alle bedauert dass es passiert ist... aber den eigenen anteil daran will niemand von ihnen sehen...
  4. #4

    versuchen sie zwei Lars von trier

    in irgendeine Richtung zu drängen, in die er nciht gehört?

    Haben Sie das Interview gesehen?

    Wahrscheinlich nicht sonst hätten Sie gemrkt, dass von Trier die Journaille vorgeführt hat...aber es gibt natürlich Leute, die immer wieder gern glauben, was in den Zeitungen steht oder der Fernseher von sich gibt.

    Schade, schauen sie doch einfach mal differenzierter und ihnen wird sich eine neue Welt erschliessen....
  5. #5

    Trottel Lars

    Lars v.T. ist sicher ein profilierungssüchtiger Trottel - trotzdem hat er hier recht. Schon die Wiedereinführung der Grenzkontrollen Dänemarks - entgegen EU Recht und Schengener Abkommen - demonstriert deutlich die ab- und ausgrenzende Haltung die in Dänemark breite Zustimmung findet. Und diese Haltung ist die geistige Grundlage auf der der Norwegische Attentäter seine "Philosophie" fundiert. Werden die in Skandinavien nicht schnell wach und reflektieren diese Mechanismen, dann ist die nächste Mordtat eines Rechten nur noch eine Frage der Zeit. Dämlicher Spruch - leider Wahr: Wer Wind sät - erntet Sturm.
  6. #6

    der

    Zitat von Chris110 Beitrag anzeigen
    Versucht da einer, seinen Cannes-Aussetzer wieder reinzuwaschen, indem er neues, unsinniges Gerede von sich gibt?
    Der Mann sagt einfach nur die Wahrheit! Die rassistische Rhetorik der Rechtspopulisten nach denen Linke und Muslime Schuld an so ziemlich jedem Mißstand haben, hat der Täter leider in sein monströßes Verbrechen getrieben. Er hat suich ja auch sehr positiv über die Partei geäußert.
  7. #7

    Recht zu denken und eine eigene Meinung zu haben

    Ich würde gerne jedem Menschen das Recht zubilligen selbst denken zu dürfen und eine eigene Meinung entwickeln zu dürfen, auch wenn sie nicht der aktuell gewünschten politischen Richtung entspricht.

    Wenn ein Wind kommt und ein Kernkraftwerk undicht wird, dann schwenkt die deutsche Regierung um 180 Grad und denkt plötzlich das Gegenteil von gestern.
    Und wenn ein Verrückter viele unschuldige Menschen umbringt, dann werden plötzlich alle möglichen Unschuldigen beschuldigt, sie hätten durch ihre Ansichten und irgendwelche Aussagen dazu beigetragen.

    Wie ungerecht und verrückt wollen wir uns leisten zu sein???

    Ich denke, dass alle Meinungen und politischen Richtungen gute Gründe haben so zu denken und zu handeln wie sie es tun.
    Und dass nur der gegenseitige Respekt und das miteinander reden uns weiter bringt.
    Dummdreiste Beschuldigungen besonders in Verbindung mit einem fürchterlichen Attentat sind sträflich!
  8. #8

    Re

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    hat der Täter leider in sein monströßes Verbrechen getrieben.
    Nach derartiger Logik sind Menschen Schafe, willenlose Objekte, die von "Populisten" ständig in ihre Taten "getrieben werden". Ein solches Menschenbild lehne ich ab.

    Breivik ist für seine Taten verantwortlich, und sonst niemand.
  9. #9

    nichts wissen - alles kommentieren

    Zitat von thiotrix Beitrag anzeigen
    ...und weniger Schwätzer wie Lars von Trier. Dieser Mensch hatte vor wenigen Monaten bei den Filmfestspielen in Cannes Verständnis für Adolf Hitler geäußert und dann, nachdem die Journalisten mehrfach nachgefragt hatten, zu sagen: "Okay, ich bin ein Nazi". Daraufhin wurde er von der Festspielleitung zur „unerwünschten Person“ erklärt und mußte verschwinden.
    Will der Mann sich jetzt reinwaschen, um wieder in die sehr ehrenwerte Gesellschaft der politisch korrekten Gutmenschen aufgenommen zu werden?
    Hätten Sie die Details der Geschichte verfolgt, dann wüssten sie, das dieser großartige Filmemacher sich mit seiner Bemerkung mitnichten zum Nazitum bekannt hat. Aber so ist die Presse oft: Ein Satz wird aus dem Zusammenhang gerissen, weil er ein Aufreger ist und alle Welt schreit Buh! Ich empfehle Ihnen, das Interview zu lesen und und den Nachtragskommentar von Herrn von Trier.

    Um ein Nazi zu sein, bedarf es einer bestimmten totalitären und von Hass + Menschenverachtung geprägten Denkweise. Von Trier's Werke hingegen sowie seine Statements weisen in die entgegengesetzte Richtung.

    Ich denke auch, der Mann hat hin und wieder Lust an Ironie und Provokation, insofern dürfte es ihm herzlich egal sein, welche ehrenwerte Gesellschaft ihm gerade seine Sympathie zollt.

    Und, hand auf's Herz, hamse schon mal einen Film von ihm gesehen?


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