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Nach Anschlägen von Oslo: Lars von Trier bereut seinen Film "Dogville"

Der Attentäter von Oslo nannte "Dogville" auf seiner Facebook-Seite als einen seiner Lieblingsfilme. Der Regisseur Lars von Trier sagte nun, die Schlussszene seines Films erinnere ihn an das Massaker auf der Insel Utøya. Zugleich griff er eine Politikerin massiv an.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...777531,00.html
  1. #50

    .

    Zitat von Wolf_68 Beitrag anzeigen
    vor ca. 20 Jahren nannte man Menschen mit diesem Verhalten "Wendehälse" .
    Lesen Sie bitte noch mal die Diskussion über Cannes nach, dann werden Sie sowas nicht mehr sagen.
  2. #51

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    Zitat von Schroekel Beitrag anzeigen
    ...unternimmt hier offenbar den versuch einer selbstwaschung. Nach seinem Cannes Auftritt 2011 liegt das ja auch äusserst nahe. Er hat nur leider zuviel eigene mindestens halbwegs faschistoide tendenzen, so dass eine zeitlang offen bleiben muss, wie er wirklich tickt. Schaun' wir mal, was er als nächstes dem Publikum vorsetzt.
    Wo sehen Sie diese Tendenzen in seinem Werk?
  3. #52

    ...

    Zitat von brianslider Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne die Frage in den Raum werfen, ob jemand diesen Film aufmerksam gesehen hat?
    Offensichtlich nicht. Die Argumentation mancher läßt sogar den Schluß zu, sie hätten den Film überhaupt nicht gesehen.

    Der Streifen ist "gefilmtes Theater". Ohne Blut und explodierende Autos. Davon läßt sich keiner zu (s)einem Amoklauf inspirieren. Da gäbe es weitaus schlimmere Vorlagen, die Hollywood & Co. verbrechen und verbrochen haben.

    Von Trier überschätzt sich und die möglichen Auswirkungen dieses Filmes, auch wenn er kein Fettnäpfchen zum Reinlatschen ausläßt. <ggg>
  4. #53

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    Zitat von Bärchen09 Beitrag anzeigen
    Jetzt sind schon die Grenzkontrollen in Dänemark Schuld? Die Dänen kontrollieren bestimmt nicht die normalen Reisenden, verstoßen also nicht gegen ein Abkommen. Dass sie trotzdem ihr Land schützen wollen - wer mag es ihnen verdenken. Für eine Mordtat wie in Oslo gibt es keine Entschuldigung.
    Das ist wieder eine typische rechtspopulistische Argumentation. Vor was muss Dänemark sich schützen? Und warum sind hierfür Personenkontrollen notwendig und nicht nur Zollkontrollen, wie es sie in ganz Europa gibt?
    Und was sind nicht "normale Reisende"?

    Und natürlich sind die Kontrollen nicht Schuld an den Morden. Aber man kann natürlich darüber nachdenken, ob die "Argumentation" warum solche Konttrollen eingeführt werden "müssen" eben um das Land gegen einen nur von Rechtspopulisten gesehenen Feind zu schützen, die gleiche Argumentation ist, mit der auch der Täter sein Land schützen wollte.
  5. #54

    .

    Zitat von s.t.b. Beitrag anzeigen
    Den nächsten linken Molli wird die TAZ dann wohl erlären müssen. Jedenfalls wenn man der Logik der allgemeinem Mitschuldsvorwürfen folgt.
    Wo gab es denn schon mal einen "linken" Molli auf Rechtspopulisten? Bitte dann doch sorgfältig argumentieren. Wenn Sie der Meinung sind, es könnte Mord-Anschläge auf Rechtspopulisten geben, dann wären das die "ersten" und nicht die "nächsten".
  6. #55

    .

    Zitat von crophead Beitrag anzeigen
    die manson-morde ende 60er wurden von der amerikanischen regierung dazu genutzt um die hippiebewegung zu verteufeln und zu kriminalisieren.. eine ganze jugendkultur wurde so von profilierungssüchtigen politikern als drogensüchtige, enthemmte, potentielle massenmörder dargestellt..
    Sie vergleichen nun eine im Prinzip unpolitische Bewegung, deren Schlagworte Love, Peace und Dope waren, mit einer politischen Bewegung, deren Schlagworte Kampf gegen Überfremdung, Flut etc sind.
    Ich kann da keinen Zusammenhang ausmachen.
  7. #56

    Thema!

    Es geht in dieser Debatte um den Regisseur Lars von Trier und seinen Film "Dogville". Es hilft, wenn man den Film gesehen hat und eventuell sogar weitere Filme des Regisseurs kennt.
  8. #57

    nationalsozialismus?!?

    Zitat von Spassbremse Beitrag anzeigen
    Ich denke, Sie sollten sich noch einmal näher mit "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" auseinandersetzen, insbesondere mit seinen Ansichten zu Kommunismus u. Faschismus.

    @crophead: Ich habe Schwierigkeiten, ihre augenscheinlich wirre Aussage zu interpretieren - Was hat Islam(ismus)kritik jetzt damit zu tun?
    "Ja, ich kenne Godwin's Law, aber...

    --------------------------------------------------------------------------------
    Zitat:
    Zitat von puqio
    Ich denke, dass alle Meinungen und politischen Richtungen gute Gründe haben so zu denken und zu handeln wie sie es tun.

    Nationalsozialismus.

    Und jetzt erläutern Sie das bitte genauer."

    -offenbar befinden sie sich im falschen thread. hier geht es offensichtlich kaum um den nationalsozialismus, warum fangen sie damit an? wegen lars von triers provokationen an der pressekonferenz? der breivik ist kein nazi. sehen sie in den islamkritikern parallelen zu den nazis? sie wollten doch mittels faschokeule leute mundtot machen, nichts anderes!
  9. #58

    genau

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Sie vergleichen nun eine im Prinzip unpolitische Bewegung, deren Schlagworte Love, Peace und Dope waren, mit einer politischen Bewegung, deren Schlagworte Kampf gegen Überfremdung, Flut etc sind.
    Ich kann da keinen Zusammenhang ausmachen.
    das mein ich doch gerade, die hippies selber waren relativ harmlos, der regierung mit ihrem pazifismus, love and peace, drogenexperimenten etc. jedoch ein dorn im auge. durch mansons happy family wurde sie in der öffentlichkeit zu gewalttätigen psychos abgestempelt und damit zum abschuss freigegeben. obwohl das eine mit dem anderen kaum was zu tun hatte.. jeder mit langem haar konnte danach als potentieller charles manson hingestellt werden. manson kam so insofern der regierung nicht ungelegen, endlich hatten sie einen trieftigen grund um die hippies zu kriminalisieren und zu verfolgen. die polizei und die politiker fühlten sich in ihren vorurteilen nun bestätigt.
  10. #59

    genau

    Zitat von biobanane Beitrag anzeigen
    Sie vergleichen nun eine im Prinzip unpolitische Bewegung, deren Schlagworte Love, Peace und Dope waren, mit einer politischen Bewegung, deren Schlagworte Kampf gegen Überfremdung, Flut etc sind.
    Ich kann da keinen Zusammenhang ausmachen.
    das mein ich doch gerade, die hippies selber waren relativ harmlos, der regierung mit ihrem pazifismus, love and peace, drogenexperimenten etc. jedoch ein dorn im auge. durch mansons happy family wurde sie in der öffentlichkeit zu gewalttätigen psychos abgestempelt und damit zum abschuss freigegeben. obwohl das eine mit dem anderen kaum was zu tun hatte.. jeder mit langem haar konnte danach als potentieller charles manson hingestellt werden. manson kam so insofern der regierung nicht ungelegen, endlich hatten sie einen trieftigen grund um die hippies zu kriminalisieren und zu verfolgen. die polizei und die politiker fühlten sich in ihren vorurteilen nun bestätigt.


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