REUTERSWashington wird ungeduldig: Die US-Regierung will die Attentäter des Anschlags auf das Konsulat im libyschen Bengasi fassen. Wie die "New York Times" berichtet, bereiten Spezialeinheiten des US-Militärs eine mögliche Operation vor.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-859283.html
Wird etwa ein viel größeres Eingreifen vorbereitet als dargestellt - etwa auch zur "Bereinigung" von Bani Walid?
Milizen aus Misurata und anderen Städten haben Bani Walid umstellt, abgeriegelt und drohen mit Einmarsch. Gestern gab es die ersten Kämpfe mit Verletzten, Gefangenen und zerstörten Kampfwagen 25 km nord-östlich von Bani Walid. Auf youtube ist die anschließende Siegesfeier in Bani Walid eingestellt.
Am Ende steht das man mit der Libyschen Regierung zusammen arbeitet. Immerhin aber ob es mehr ist als zum Schein...
Wenn es bei solchen Vergeltungsschlägen tote Zivilisten gibt, dürften die Terrororganisationen sich bestimmt auf Zuwachs freuen. Und dann wundert man sich warum man nicht so beliebt ist.
Schade das das die Begriffe Rechtsstaat und Demokratie so unterhöhlt werden. Was im Irak und Afgahnistan funktioniert, kann natürlich überall auf der Welt funktionieren.
Waren Geheimoperationen nicht früher geheim...?
Den Begriff US-Rechtsstaat gilt es bereits seit G. W. Bush neu zu interpretieren, es heißt nämlich nur noch, es zählt das Recht des Stärkeren, also der USA und sonst gar nix.
Wie Georg Schramm schon 2003 sagte: "Moralisch und kulturell sollte man von den USA nichts halten, was sind denn das für Menschen"!
Solange die USA ihre Viererbande Bush - Cheeney - Rumsfield - Rice, die verantwortlich ist für den verbrecherischen Irak-Krieg nicht nach Den Haag ausliefert, solange hat dieser Staat in der internationalen Gemeinschaft absolut nichts verloren, daß die USA dann auch noch in Guantanamo seit 10 Jahren ein Konzentrationslager in bester Nazimanier betreiben, setzt dem ganzen dann auch noch die Krone auf.
Man mag darüber streiten, was genau unter "westlicher Wertevorstellung" zu verstehen ist. Das falschverstandene "Wiedergutmachen" der Judenvernichtung an unseren muslimischen Mitbürgern zähle ich mal nicht dazu, denn das ist m.E. lediglich falsch verstandenes deutsche "Gutmenschendenken", welches ja zwangsläufig Probleme verschärft statt löst. Aber zurück zu den Amerikanern. Können... sollten... ja dürfen wir uns wirklich darüber beklagen, dass andere auch für unsere Interessen den Arsch hinhalten?
Ich finde es gut, diese leute müssen für ihr primitives und brutales verhalten zur rechenschaft gezogen werden, denn es wahr ein angrif auf das land, wenn es eine deutsche botschaft gewesen wäre würden hier nicht so kritische kommentahre stehen.