Sie schaffen Arbeitsplätze, gelten als Leistungsträger: Wer ein Unternehmen startet, wird als Halbgott verehrt. Zu Unrecht. Zwei*Forscher haben die*dunkle Seite*von Firmengründern ausgeleuchtet. Im Interview sprechen*die Wissenschaftler über die Wahrheit hinter dem Start-up-Mythos.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...800984,00.html
Endlich mal ein Artikel, der den Mythos Jungunternehmer mal gehörig entzaubert.
Karriere machen sollte vor allem bedeuten Verantwortung zu übernehmen und nicht schon sich mit 40 zur Ruhe zu setzen.
Zitat:
"Subklinische Psychopathen haben, wie Narzissten, ein übermäßiges Selbstwertgefühl. Noch ausgeprägter als bei den Machiavellisten ist ihre emotionale Kälte und Bereitschaft, ohne Rücksicht und Schuldbewusstsein fürs eigene Wohl zu lügen und zu betrügen. Auf andere wirken sie oft intelligent, unterhaltsam, auch charmant. Aber es ist ein glatter, oberflächlicher und oft aggressiver Charme. ..... "sozialen Raubtieren": Ihnen würden genau die Dinge fehlen, die wichtig sind für ein gutes Zusammenleben in der Gesellschaft - ein Gewissen, Achtsamkeit gegenüber Mitmenschen. Ein dritter Aspekt ist ein Lebensstil, der gekennzeichnet ist von Reizhunger, Impulsivität und dem Fehlen langfristiger Pläne".
... eines heutigen FDP - Mitglieds. Klar, sind ja dieselben Menschen. Und da wundert sich noch jemand über die Verwahrlosung von Politik und Gesellschaft.
Das jeder der sich selbstständig macht egoistisch Ziele verfolgt, die wenn alles gut geht der Gemeinschaft nützen, ist vollkommen normal. Die Studie macht nur Sinn, wenn man langfristige Erfolgsstatistiken und Wertewandlungen der Personen und Unternehmungen betrachtet.
Die Studie ist ein Ausschnitt aus einem Leistungsorientierten Leben.
Sie machtmomentane Ist-Beweggründe wahr, - ein Zwischenzeugnis in der Oberprima. Mehr nicht!
Na endlich räumt da mal jemand auf! Mir gingen diese Unternehmensgründer schon lange auf den Keks, wer ehrlich arbeitet, der kann das ja auch als Staatsangestellter tun! Und solche 'Jungunternehmer' stellen auch noch andere Leute ein, nur um sich selbst mal als Chef zu fühlen! Ausserdem sehen die alle so aus wie auf dem Foto: Geschniegelte junge Anzugträger, die sich auf Schreibtischen ausruhen und kein bisschen Lebenserfahrung haben.
Hoffentlich schiebt die Politik da bald einen Riegel vor und reguliert diese wildwachsenden Unternehmen. Von der Regierung gibts da nur Symbolpolitik, aber wenn die Linke mal mitregiert, dann wird das auch was.
schöner Artikel, der mal ein wenig am Lack der Selbstdarsteller kratzt. Da spucken die Unis ein Rudel BWl-Frischlinge aus, die meinen, es mit gestandenen Unternehmern à la Schickdanz, Krupp, Thyssen etc aufnehmen zu können. Was früher Bankiers waren sind heute Banker, was Magnaten waren sind Manager. Der Niveauabfall zeigt sich schon in diesen Bezeichnungen.
Und nach ein paar Jahren Selbstdarstellung haben sie dann ihren 'burn-out'. Mit denen kann man keinen Staat machen.