Mythos Fachkräftemangel: Von Schweinen und Ingenieuren

dapdHer mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...821166,00.html
  1. #1

    war schon immer klar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Her mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana.

    Mythos Fachkräftemangel: Von Schweinen und Ingenieuren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL
    jedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist. es wurde in die welt gesetzt um die deutschen arbeitnehmer ausbeuten und erpressen zu koennen, sowohl am arbeitsplatz als auch bei der wohnungssuche - "wenn dir der hungerlohn und die wuchermiete nicht passen hol' ich mir einen auslaender dem es passt". DAS und NUR DAS ist das ziel der verlogenen politik. arbeit soll wertlos genmacht werden indem ein ueberangebot an arbeitern ins land geholt wird. nur darum geht es dem dreckspack das in d-land die "elite" stellt!
  2. #2

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Her mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana.

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    ne is klar. und warum bekommt man als headhunter dann eine vermittlungsprovision AB EUR 10.000 für einfache gelernte chemikanten und das zehnfache für promovierte ?

    richtig - weil es keine fachkräfte in diesem bereich gibt !!!
  3. #3

    Der autor hat natürlich rect, aber

    er sollte selbst sauber argumentieren. Der Zuwachs der Ingenieurstudienanfänger ist wohl geringer, als angenommen, zu bewerten, da im letzten Jahr durch den früheren Gymnasialabschluss ( 12 Jahre ) deutlich mehr Studienanfänger zur Verfügung standen.
  4. #4

    Das wird sich rächen...

    Zitat von joshek Beitrag anzeigen
    jedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist.
    Das Linke Gerede wird sich bitter rächen. In Kuerze werden sich die demografischen und ausbildunstechnischen Faktoren auf dem Arbeitsmarkt massiv bemerkbar machen. In Unternehmen bleiben jetzt schon zig Stellen unbesetzt, weil es keine Bewerber gibt. Und leiden werden dabei die unteren Lohngruppen, denn Ingenieure bekommen heute sofort - und gutbezahlt - einen Job. Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Leuten.
  5. #5

    Fachkräftemangel

    Die Unternehmen schaden sich selbst, da sie über unrealistische Erwartungen der potentiellen Kandidaten meckern, aber ich habe selbst oft genug erlebt, wie die Anforderungen für die Kandidaten formuliert werden. Unrealistisch! Am liebsten alle um 30 Jahre alt, Auslandsaufenthalt, mehrere Sprachen, alle Bereiche im Unternehmen und Aufgabenfelder abgedeckt, mehrere Jahre Führungserfahrung, aber kein Geld für diese hohe Qualifikation zahlen. Ich brauche Kandidaten ist der Lieblingssatz der HR-Manager und der Fachvorgesetzten. Dann sind sie überfordert, können die Qualifikationen und Eindrücke nicht 100%ig vergleichen und fangen wieder an. Auswahl, Auswahl etc. Aber dies trifft nicht nur auf Ingenieure zu, sondern auf andere Berufe. Ab 40 hat der normale Angestellte keine Chancen mehr. Die Tarifsätze sind denen zu hoch, dann werden die Positionen eben nicht besetzt und man jammert in den Unternehmen. ich bin selbst leitender Angestellter gewesen und habe mich immer auf meine Intuition verlassen und bin Kompromisse eingegangen. Das geschah aber nicht bei meinen Kollegen.
  6. #6

    Seiteneinsteiger

    Es gibt durchaus einen oft nicht nachvollziehbaren Mangel and Fachkräften in bestimmten Sparten. Auch ringen Lehrbetriebe oft um Auszubildende. Dies ist alles vor dem Hintergrund der Jugend- und Allgemeinarbeitlosigkeit nicht zu verstehen.
    Die Gründe liegen wohl bei den Arbeitgebern UND Arbeitnehmern.
    Insgesamt frage ich mich, ob es wirklich für jede popelige Fachrichtung oder Tätigkeit gleich ein Ingenieur sein muss.

    Viele dieser Stellen können, nach meiner Erfahrung, mit bestehendem Personal abgedeckt werden. Nur muss der Wille dazu da sein und eine bewusste Förderung von erfahrenen Leuten aktiv betrieben sein.
  7. #7

    Thema nicht verstanden?

    Zitat von joshek Beitrag anzeigen
    jedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist. es wurde in die welt gesetzt um die deutschen arbeitnehmer ausbeuten und erpressen zu koennen, sowohl am arbeitsplatz als auch bei der wohnungssuche - "wenn dir der hungerlohn und die wuchermiete nicht passen hol' ich mir einen auslaender dem es passt". DAS und NUR DAS ist das ziel der verlogenen politik. arbeit soll wertlos genmacht werden indem ein ueberangebot an arbeitern ins land geholt wird. nur darum geht es dem dreckspack das in d-land die "elite" stellt!
    Es wird ja gar nicht differenziert, ob deutsche oder ausländische Ingenieure fehlen. Bei Fachkräftemangel ist jedenfalls der Arbeitnehmer in einer besseren Position, insofern macht ihre Darstellung keinen Sinn.
  8. #8

    Der hats gemerkt

    Zitat von joshek Beitrag anzeigen
    jedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist. es wurde in die welt gesetzt um die deutschen arbeitnehmer ausbeuten und erpressen zu koennen, sowohl am arbeitsplatz als auch bei der wohnungssuche - "wenn dir der hungerlohn und die wuchermiete nicht passen hol' ich mir einen auslaender dem es passt". DAS und NUR DAS ist das ziel der verlogenen politik. arbeit soll wertlos genmacht werden indem ein ueberangebot an arbeitern ins land geholt wird. nur darum geht es dem dreckspack das in d-land die "elite" stellt!
    Immer mehr arbeiten bei Zeitarbeitsfirmen, auch Ingenieure. Der riesige Fachkräfteüberschuß machts möglich.
    Allenfalls gibt es einen Mangel an Fachkräften, die für EUR 5 und weniger in der Stunde arbeiten wollen.
    Der Fachkräftemangel war eine (gute) Erfindung der Leyendarstellerin,
    die damit das Problem Arbeitslosigkeit aus ihrem Dunstkreis elegant entfernte. Erstaunlich nur, dass die deutsche Journaille diesen Ball aufgriff und weiterspielte. Doch grenzdebil?
  9. #9

    Ingenieur heute = besserer Zeitarbeiter

    Ingenieursdienstleister spriessen wie Pilze aus dem Boden:
    Ferchau, Bertrandt, Brunell, Hays, ... Für diese darf heute der Ingenieur arbeiten.

    Gehen sie mal in die Entwicklungsabteilungen von den "Vorsprung durch Technik"-Firmen, da rennen nur Externe rum. Die paar festangestellten Altingenieure entwickeln rein gar nix, die verwalten nur noch. Entwicklung machen alles Externe, dementsprechend ist auch das Gehalt, die Aufstiegschancen, Jobsicherheit, nämlich vergleichsweise mies, ausser man hat das Glück auf einen festen Job aber das ist wie ein Sechser im Lotto.

    Ich kenne keinen Junging. der mit seinem Job zufrieden ist, die sind alle masslos enttäuscht und der Arbeitgeberpropaganda und deren Tarnorganisationen wie dem VDI auf den Leim gegangen.