Um Erfolge in der Arbeitsmarktpolitik vorzugaukeln, fälschen Politiker die Arbeitslosenzahlen. Oder? Arbeitsforscher Joachim Möller hält die positiven Beschäftigtenzahlen keineswegs für eine Statistik-Lüge. Im Gegenteil:*Die deutsche Zählung sei sogar vergleichsweise transparent.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...773641,00.html
Dir meisten Arbeitslose sind bereits recht gut ausgebildet.
Diese Weiterbildungsmassnahmen gibt es in allen Schattierungen, Massnahmen für Arbeibslose Akademiker bis zu Leuten ohne jegliche Ausbildung.
Je teurer die Massnahme, desto schwieriger ist überhaupt erst einmal so etwas genehmigt zu bekommen
Natürlich lernen Sie auch Dinge in diesen Massnahmen.
Ob man diese Massnahmenleute zu den Arbeitslosen zählen kann, darüber könnte man endlos diskutieren, Fakt ist aber, dass sie jederzeit für dem Arbeitsmarkt verfügbar sind.
Unter Kohl gab es mal eine Zeit, wo besonders viel Geld für solche Massnahmen zur Verfügung stand, darüber stand auch mal was bei mir in der Zeitung, ich kann mich nicht mehr an die Quelle dieses Geldes erinnern, diese Gelder sind aufgebraucht
ich denke, dass man zur Kohls Zeit durchaus auch vielleicht daran glaube, dass ein grosser Teil der Arbeitslosen durch Weiterbildung wieder eingegliedert werden kann, dennoch war das Hauptanliegen das Schönen der Arbeitslosenzahlen.
Wie wir alle wissen, konnte Kohl und die CDU 1998 Ihre Macht nicht erhalten, eigentlich war fast klar, dass Schröder in Bezug auf die Arbeitslosen sich etwas einfallen lassen musste und entwickelt wurde dann ja bekanntlich das Hartz Gesetz.
15.07.2011 Artikel senden | Drucken Italien am Abgrund: Ein Viertel der Jugendlichen tut nichts
In Italien eskalieren die Systeme: Neben der Schulden- und Euro-Krise, in die das Land derzeit abstürzt, geht fast ein Viertel der italienischen Jugendlichen keiner Beschäftigung nach. 22 Prozent der unter dreißigjährigen Italiener haben keinen Job und gehen auch nicht zur Schule, meldet der Schweizer Tagesanzeiger. Die Generaldirektorin der größten italienischen Gewerkschaftsorganisation, CGIL, Camusso, spricht von einem »Drama für Italien«. In einem Interview mit der Tageszeitung La Reppubblica gab sie sich angesichts der Arbeitslosenzahlen alarmiert: Der größte Handlungsbedarf bestehe bei den ganz Jungen, den 15- bis 17-Jährigen. Sie seien mit dem Credo aufgewachsen, dass es sich nicht lohne, zur Schule zu gehen, weil ohnehin keine Arbeit vorhanden sei. Die jungen Menschen hätten eine No-Future-Haltung verinnerlicht. Sie kapselten sich von einer Welt ab, die ihnen keine Möglichkeiten biete.
Quelle: Tagesanzeiger
http://kopp-online.com/nachrichten/i...ut-nichts.html
Um die Lösung für die Probleme zu finden, hilft es nicht, noch weiter in die Vergangenheit zu gucken, finden Sie nicht? Ich bin ja auch keiner der sagt, dass zB. der Kommunismus ein besseres System wäre.
Es gibt allerdings viele kluge Köpfe, die sich mit dem Thema auseinandersetzen und an einem "System danach" arbeiten. Ich fürchte aber, dass wir alle den Dingen ihren lauf nehmen lassen und zusehen werden was passiert, um uns anschließend ein neues System, dass noch schlechter sein wird, aufzwingen lassen, weil wir alle etwas zu Essen haben wollen und einen Normalzustand herbeiwünschen werden.
Im IT-Bereich gibt es, anders als in anderen Berufen, eine Besonderheit.
Die Grundlagen der Arbeit sind Betriebssysteme und Dienstprogramme. Davon gibt es leider Einige.
Der Arbeitgeber möchte Fachleute haben, die bei ihm sofort produktiv arbeiten können.
Das geht aber nur, wenn die Bewerber genau die Kombination Betriebssystem/Dienstprogramme beherrschen, die in diesem Betrieb angewandt werden.
Wer die Kenntnisse und Erfahrungen zufällig mitbringt, muss Hungerlöhne nicht fürchten.
Haben uns Otto-Normal-Verbraucher die Nachrichten der letzten Wochen über sinkende Arbeitslosenzahlen und tolle Wirtschaftsdaten gewundert, kommt jetzt Licht in die Debatte. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung(DIW) zufolge sind die Löhne deutscher Geringverdiener seit dem Jahr 2000 um 22 Prozent gesunken. Auch die Einkünfte aller Beschäftigten gingen um 2,5 Prozent zurück. Dem stehen Vermögens- und Unternehmensgewinne gegenüber, die „insgesamt sogar kräftig gestiegen“ seien. Laut Statistischem Bundesamt sind von den 2010 entstandenen 322.000 neuen Arbeitsplätzen allein 182.000 Stellen in der Leiharbeit, welche wesentlich schlechter entlohnt werden als gleichwertige Arbeit in einem normalen Beschäftigungsverhältnis. Insgesamt seien 75 Prozent aller neu entstandenen Stellen atypische Beschäftigungsverhältnisse, wozu neben der Leih- und Zeitarbeit auch befristete und geringfügige Stellen sowie Teilzeitarbeit unter 20 Stunden pro Woche gehören.
Der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung(IAB), Joachim Möller spricht von Auswüchsen, „die man beschäftigungspolitisch nicht mehr rechtfertigen kann.“
Zusammenfassend kann man also sagen, daß das so genannte Wachstum der Wirtschaft und die Unternehmensgewinne nicht bei denen ankommen, die sie erwirtschaften. Die Schere zwischen arm und reich wird dadurch immer größer, von sozialer Gerechtigkeit kann in unserem Lande nicht mehr gesprochen werden. Die durch die Überschuldung des Staates herbeigeführte Inflation und die massiv gestiegenen Steuern und Sozialabgaben tun ihr Übriges dazu, daß die ohnehin gesunkenen Einkünfte der breiten Mehrheit unseres Volkes noch schneller aufgezehrt werden.
In den südeuropäischen Pleitestaaten wüten derzeit Proteste gegen die arrogante Sparpolitik der Herrschenden. Wie lange wird es dauern, bis auch der Deutsche erkennt, daß mit denen „da oben“ kein sozialer Staat zu machen ist? Ein System, welches die, die den Wohlstand erarbeiten, am langen Arm verhungern läßt, muß politisch bekämpft werden!
Attac fordert die flächendeckende und branchenübergreifende Einführung von Mindestlöhnen und für Branchen, die diesen noch nicht zahlen können, die Schaffung von staatlich geförderten Kombi-Löhnen. Jeder Deutsche muß von seiner Hände Arbeit leben und seine Familie ernähren können. Desweiteren fordern wir die Ausgliederung von Ausländern aus dem Sozialsystem und die Zusammenlegung aller Krankenkassen zu einer Gesundheitskasse für alle Deutschen, um die Beitragssätze dauerhaft zu senken.
Unternehmensgewinne dürfen nicht zur Bereicherung von Aktionären mißbraucht werden, sondern haben der gerechten Entlohnung der Arbeitnehmer und Leistungsträger unserer Gemeinschaft zu dienen.
Wirtschaftswachstum für den so genannten Shareholder Value und die Zinserträge der Superreichen oder gerechte Entlohnung des gesamten Volkes? Diese Frage entscheidet über Sein oder Nichtsein eines künftigen deutschen Sozialstaates.