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Mysteriöse Terrorgruppe in Syrien: Die unsichtbare Front

DPABei ihren Anschlägen kamen mehr als 200 Menschen um, doch sie bleiben ein Mysterium: Die Nusra-Front, eine dschihadistische Terrorgruppe, hat sich zu den Anschlägen bekannt, die Syrien seit Dezember erschüttern. Viele Syrer bezichtigen das Regime, hinter der Gruppe zu stecken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...833531,00.html
  1. #1

    Lächerlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Doch in den kurzen Videoaufnahmen sind jeweils nur etwa ein Dutzend vermummter Dschihadisten zu sehen, die sich unter dem schwarzen Banner der Front versammeln.
    Hinter der "Syrischen Menschenrechtsorganisation" aus London steckt auch nur ein Mann. Dass scheint SPON allerdings nicht zu verwundern.
    Übrigens sollte sich SPON mal eins der zahlreichen Videos der "Freien Syrischen Armee", die auch auf Youtube schwimmen, ansehen. Dort sieht man auch meist nur einen Mummenschanz.
    Das deckt sich durchaus mit der Rhetorik anderer militant-dschihadistischer Bewegungen in der Region, allen voran den verschiedenen Qaida-Ableger. Und sie teilen gemeinsame Ziele: Terrorchef Aiman al-Sawahiri rief schon vor Jahren zum Kampf gegen das Assad-Regime.
    Sieh an; all das bestätigt SPON und behauptet trotzdem, dass Assad hinter den Anschlägen steckt.

    Übrigens: wenn Assad selbst hinter den Anschlägen steckt, dann steckt die US-Regierung hinter den Anschlägen vom 11. September. Beweise? Brauch ich nicht! SPON ja auch nicht.
  2. #2

    Na sicher...

    "Dieser Umstand sowie die große Geheimniskrämerei der Gruppe wecken bei vielen syrischen Oppositionellen Argwohn."

    man sagt doch nicht öffentlich hey wir von der "Opposition aus Katar" oder sonst wo stecken dahinter, man hat doch schon längst erkannt das Syrien durch das UN-Veto nicht Bombardiert werden kann, also müssen andere Mittel her mh ja wie macht man dies wohl?:)
    Kommt es zum Krieg gegen den Iran? Christoph R. Hörstel im Interview - YouTube
    Kriegsversprechen II - Terrormanagement im 21. Jahrhundert - YouTube
  3. #3

    Mysteriös?

    Saudi-Arabien und Katar treten weltweit als größte Förderer des salafistischen Terorismus in Erscheinung.

    Saudi-Arabien und Katar unterstützen massiv die Umsturzversuche gegen Assad.

    Finde ich eigentlich logisch dass ihre "Schöpfungen", die schon in Libyen äusserst erfolgreich waren nun auch hier eingesetzt werden.

    Öffentlich wird das natürlich von den Rebellen abgestritten. Aber das ist ja sowieso klar.
  4. #4

    Langsam, zum mitschreiben

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei ihren Anschlägen kamen mehr als 200 Menschen um, doch sie bleiben ein Mysterium: Die Nusra-Front, eine dschihadistische Terrorgruppe, hat sich zu den Anschlägen bekannt, die Syrien seit Dezember erschüttern. Viele Syrer bezichtigen das Regime, hinter der Gruppe zu stecken.

    Die Nusra-Front in Syrien soll hinter den Terroranschlägen stecken - SPIEGEL ONLINE
    Also diese Nusra-Front ist eine getarnte Dschihadistengruppe die vom Regime in Damskus benutzt wird.
    Diese Nusra-Front hat die gleichen Thesen wie die Dschihadisten die von SA, Katar und jetzt auch offen von den USA unterstuetzt werden. Muss sie wohl haben denn ansonsten koennte man sie nicht den 'richtigen, originalesn' Dschihadisten verwechseln.
    Jetzt sind aber auch Al Qaida Dschihadisten, die im gleichen Umfeld operieren. Also hehoeren die auch zu den 'Guten' da sie ja den Schlaechter von Damaskus bekaempfen.
    Wie passt es aber dass dann die Amerikaner in Guantanamo gefaehrliche Al Qaida Dschihadisten festhalten?
    Also 'gute' Dschihadisten die Assad bekaempfen werden von den USA unterstuetzt, waehrend 'schlechte' Dschihadisten isoliert werden muessen, wobei wohl das Endziel ihres Kampfes bei beiden Gruppen gleich ist.

    Nicht die Terrorgruppen sind mysterioes, sondern die Politik der USA. Mit ihrer Politik meines Feindes Feind ist mein Freund schafft sie da ein wildes Durcheniander. Man hat's ja 2002 gesehen, al Qaida von den USA gegen die sowjetische Armee in Afghanistan aufgebaut, hat mit bekannt guter Wirkung das World Trade Center in New York zerstoert.
  5. #5

    Wieso nicht?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei ihren Anschlägen kamen mehr als 200 Menschen um, doch sie bleiben ein Mysterium: Die Nusra-Front, eine dschihadistische Terrorgruppe, hat sich zu den Anschlägen bekannt, die Syrien seit Dezember erschüttern. Viele Syrer bezichtigen das Regime, hinter der Gruppe zu stecken.

    Die Nusra-Front in Syrien soll hinter den Terroranschlägen stecken - SPIEGEL ONLINE


    Dass das Assad-Regime die Opposition mit der Terrorgruppe diffamieren wuerde, war zu erwarten, schliesslich wenden sich nur Terroristen gegen eine Regierung, die es so gut meint mit dem eigenen Volk (Selbstdarstellung).

    Dass Oppositionelle aber kategorisch behaupten, die Terroranschlaege seien das Werk des Regimes, laesst auch auf diese einen grossen Schatten werfen. Es sollte niemanden (also auch nicht demokratisch gesinnte Oppositionelle) ueberraschen, dass Islamisten die Situation im Land fuer sich ausnuetzen wollen. So sind sie halt, die Fundamentalisten.

    Leider gibt es keinen Anschein dafuer, dass die demokratischen Kraefte den Islamisten das Handwerk legen wollen. Es ist ja auch viel einfacher, Assad fuer alles verantwortlich zu machen, so wie er alle Oppositionellen als Terroristen bezeichnet.
  6. #6

    Artikel lesen!

    Zitat von freiheitsk Beitrag anzeigen
    SPON ...behauptet ..., dass Assad hinter den Anschlägen steckt.
    Nö. Im Artikel werden Oppositionelle zitiert, die diese Meinung vertreten.

    Vor Ort können die freien Medien übrigens nicht recherchieren, weil der Diktator es nicht gestattet.
  7. #7

    Frag

    Frage mich bisi, was dieser Satz bedeuten soll: "Viele Syrer bezichtigen das Regime, hinter der Gruppe zu stecken." Äh, ja? Natürlich tun das viele Syrer. Und viele andere Syrer tun es nicht. Was soll also diese tendentiöse Aussage? Klar ist die Regierung dort nicht das Gelbe vom Ei, aber so langsam muß man, dankenswerterweise auch durch die SPON-Berichterstattung, doch überlegen, ob da wirklich dauernd nach Demokratie dürstende unterdrückte arme Seelen von einem bösen Regime (wie es neuerdings heißt) unterjocht werden, oder ob diese Demokranten vielleicht doch gar keine solchen sind. Ich finde es gefährlich, irgendwem doort das Ruder zu überlassen, Assad war wenigstens berechenbar.
  8. #8

    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen
    Nö. Im Artikel werden Oppositionelle zitiert, die diese Meinung vertreten.
    Stimmt. Es werden konsequent immer nur die Meinungen der Opposition zitiert.

    Zitat von adal_ Beitrag anzeigen
    Vor Ort können die freien Medien übrigens nicht recherchieren, weil der Diktator es nicht gestattet.
    Deswegen kann man ausschliesslich die Verlautbarungen der Rebellen zitieren?
  9. #9

    Zitat von kingston007 Beitrag anzeigen
    "Dieser Umstand sowie die große Geheimniskrämerei der Gruppe wecken bei vielen syrischen Oppositionellen Argwohn."

    man sagt doch nicht öffentlich hey wir von der "Opposition aus Katar" oder sonst wo stecken dahinter, man hat doch schon längst erkannt das Syrien durch das UN-Veto nicht Bombardiert werden kann, also müssen andere Mittel her mh ja wie macht man dies wohl?:)
    Kommt es zum Krieg gegen den Iran? Christoph R. Hörstel im Interview - YouTube
    Kriegsversprechen II - Terrormanagement im 21. Jahrhundert - YouTube

    Am Krieg gegen Syrien (und Libanon) wird doch mit Zielrichtung Iran gearbeitet.

    Nach nun 14 Monaten Terror ist klar dass Syrien nicht so geschwächt ist wie erwünscht und das die diversen nicht venetzten Banden es ohne militärische Hilfe nicht schaffen werden.
    Im Gegenteil.
    Die Hisbollah im Libanon hält sich geschickt raus und rüstet auf.


    Die ganzen militärischen Gespräche und Aktivitäten der letzten Monate und speziell der letzten Wochen sowie die medialen Bemühungen lassen darauf schließen dass man sich aktiv einmischen wird und über Syrien und Libanbon (sowie de Afgahanistan, Kuwait/Irak u.s.w.) versuchen wird nun doch das eigentliche Ziel ins Auge zu nehmen.


    AFP: Israeli intelligence head 'visited US for Iran talks'


    Auch die Aufforderung an Deutschland sich militärisch mehr zu beteiligen deutet darauf hin das es absehbar losgeht und das beim Gipfel in Chicago der Starttermin besprochen und organisiert wird und die Reihen geschlossen werden.


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