APZum ersten Mal wurde der mutmaßliche Todesschütze von Denver dem Richter vorgeführt. James Holmes wirkte abwesend, als er mit den Vorwürfen konfrontiert wurde. Die offizielle Anklage soll nächste Woche erhoben werden. Die Staatsanwaltschaft könnte die Todesstrafe fordern.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...845975,00.html
"Man werde sich später nur an die Opfer, nicht aber an den Täter erinnern"... Ach so, genau, James Holmes. Danke SPON.
Er sieht aus, wie einer aus der Occupy Bewegung.
"...ihr Büro denke darüber nach, die Todesstrafe für James Holmes zu fordern. Eine Entscheidung darüber werde in Absprache mit den Angehörigen der Opfer getroffen."
Ich finde, dass die Hinterbliebenen gefragt werden und der Staatsanwalt dann die Entscheidung darüber fällt, ist ein gutes Zeichen, dass der Staat tatsächlich für die Opfer da ist - und wirklich die Belange dieser verfolgt.
Ziemlich exklusive Sicht der Dinge, einen Mann den man mit just den Waffen erwischt hat, mit denen im Kino gewütet wurde, der seine Wohnung mit Sprengfallen gespickt hat und der obendrein die Tat nicht leugnet, als "mutmaßlichen" Täter zu titulieren - da haben wir wieder das alte SPON problem: der Wortsinn falsch verstanden.
Wenn ihr schon dem Leitsatz "Unschuldig bis die Schuld bewiesen" folgen wollt, dann wählt doch ein weniger einseitig tendenziöses Wort, zum Beispiel "der Hauptverdächtige" der ja zugleich der einzige Verdächtige ist...
So schön das wäre, ist es doch wieder der üblich hanebüche Quatsch eines Lügenprofis. Oder erinnert sich jemand außer den Hinterbliebenen an die Opfer von Jeffrey Dahmer, Fritz Haarmann, Ed Gein, Anders Breivik, Timothy McVeigh, David Koresh, Ratko Mladić, Mohammed Atta, Elizabeth Bathory, Ted Bundy, Jim Jones usw usf? Die Namen der Mörder sind das, was im Gedächtnis bleibt. Warum also das salbungsvolle Geschwätz? Weil man, wenn man sich dann doch wieder vor einem Konflikt mit der NRA drückt, wenigstens etwas Gutmenschentum heucheln möchte. Pfui.