Wer die Regeln kennt und sich nicht dran hält braucht hinterher nicht meckern - auch wenn die Regeln nicht sinnvoll sein mögen.Iran reagierte anschließend mit heftiger Kritik auf das Kopftuchverbot.
DPAMuslimische Fußballspielerinnen dürfen in Zukunft auch auf dem Platz ein Kopftuch tragen. Dies hat ein Fifa-Gremium entschieden. Das vorherige Verbot war mit angeblicher Verletzungsgefahr begründet worden.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...842874,00.html
Wer die Regeln kennt und sich nicht dran hält braucht hinterher nicht meckern - auch wenn die Regeln nicht sinnvoll sein mögen.Iran reagierte anschließend mit heftiger Kritik auf das Kopftuchverbot.
Die FIFA knickt mal wieder ein wenn es ums Geld geht. Wie soll es denn aussehen, wenn Turbine Potsdam gegen 1.FFC Frankfurt spielt und 3 Kopftücher flattern im Wind?
Ausser lächerlich fällt mir da nicht's ein.
Was passiert, wenn das Kopftuch im Gedränge runtergerissen wird?
Rote Karte für die Verursacherin und für die Unbedeckte tut sich die Erde auf?
Ich fasse es nicht!
Solange nicht jemand der Meinung ist, sie müssten eine Burka tragen...
Na, und? Wenn hockeyspielende Sikhs - das sind die, die alle "Singh" mit Nachnamen heissen - von denen es nicht nur in Indien viele und international sehr erfolgreiche gibt, bei der Ausübung ihres Sports den Bekleidungsvorschriften ihrer Rekigionsgemeinschaft entsprechend Vollbart und angedeuteten Turban tragen, und wenn sich darüber zu Recht niemand aufregt: dann ist nicht einzusehen, warum nicht auch moslemischen Fussballerinnen gestattet werden soll, bei der Ausübung ihres Sports Rücksicht auf die Bekleidungsvorschriften ihrer Religionsgemeinschaft zu nehmen. Ich stelle mir das nicht bequem vor, aber: Sport und Religion sind Privatsache, das ist also nicht mein Problem, und es gibt auch wirklich Wichtigeres - was aber wohl die liebenswerte Sippschaft der "Islamkritiker" nicht hindern wird, wieder einmal den Untergang des christlichen(?) Abendlandes zu beschwören. Liebe Leute - ist ja gut, lasst stecken!
Eine "revolutionäre" Entscheidung ist das allenfalls im Sinne der Ayatollahs.
Ich kann darin nur etwas Rückschrittliches entdecken - die Spielerinnen tun mir als Frauen und als Sportlerinnen leid.
Auch aufgrund der Trikots und Hosen.
Wer soll denn in solchen Schlapperklamotten wettbewerbsfähig auftreten können?
Jetzt fehlt nur noch die Vergabe einer Frauen-WM nach Teheran mit der Auflage, dass die Gästeteams ebenfalls "schickliche" Sportkleidung zu tragen haben.
Es scheint für einige hier unglaublich schwer zu sein andere Menschen so leben zu lassen wie diese es möchten. Der gute alte Puritaner schreit da gerne mal auf und will alles gleich machen.
Lassen wir die doch so Fußball spielen wie sie es möchten. Solange sie uns nicht vorschreiben wie wir es zu machen haben, kann es uns doch wirklich egal sein.
Also Fackeln und Heugabeln wegstecken und auch noch gleich den Schaum vom Mund abwischen. Zur Toleranz gehört es auch anderen zu erlauben sich mit Kopftuch und langen Klamotten zum Deppen zu machen.
Demokratie kann keine Einbahnstraße sein. Man sollte aufhören, den Leuten seinen eigenen Willen bzw. Werte aufzuzwingen. Was ist daran falsch, wenn Menschen ihre Religion ausüben wollen?
Und was heißt hier bitte Rückschritt? Wieso wird hier in Deutschland alles negativ gesehen, wenn es um den Islam geht?
@tobo5824: Wenn Sie den Bericht objektiv lesen würden, dann wäre die Tatsache, das z.B ein Land wie Iran eine Frauen-Fußballmannschaft aufstellt und zu den Olympischen Spielen schickt, eher ein Fortschritt. Das in islamischen Ländern nun auch Frauen Fußball spielen, sehe ich eher positiv. Und die Entscheidung, die Mannschaft aufgrund ihrer Religionsausübung, die wirklich niemanden schadet, vom Turnier zu disqualifizieren, ist meines Erachtens der wahre Rückschritt.
Das wäre in diesem Falle definitiv geboten!
Auch die Stewardessen westlicher Fluggesellschaften, müssen vor dem Verlassen des Flugzeugs einen regelrechten "Mummenschanz" veranstalten. Ohne "angemessene" Bekleidung würden Frauen noch nicht einmal in die Nähe der Passkontrolle kommen. Andere Länder andere Sitten!
Lasst sie spielen, ist doch eine Chance, mal rauszukommen. Und wenn sie über die langen Klamotten stolpern und alle sehen, dass das eine heftige Benachteiligung ist, hat vielleicht einer der verknöcherten Bartträger mal ein Erbarmen. Und wenn nicht, können wir es auch nicht ändern.