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Muslime und Christen in Köln: "Der Islam fordert uns heraus"

Kampf der Kulturen? Köln ist Heimat vieler Christen - und vieler Muslime. Die Zahl der Katholiken nimmt stetig ab, zugleich entsteht eine der größten Moscheen des Landes. Besuch in einer Stadt, die das Zusammenleben erprobt wie kaum eine andere in der Bundesrepublik.

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...667692,00.html
  1. #1

    Und nun...?

    Ich finde den Artikel nichtssagend. Probleme werden nicht klar benannt, geschweige denn Lösungsansätze diskutiert. Könnte es sein, dass immer noch nicht ganz offen über die Probleme des Islam in einem Spiegel-Artikel geschrieben werden darf?
  2. #2

    Alles...

    Friede, Freude, Eierkuchen... zumindest im SPON...
  3. #3

    Ich bin gespannt auf die naechsten 10-20 Jahre

    Falls ich sie denn erleben werde.

    Warum haben Religionen ueberhaupt ein Anrecht auf irgendetwas? Saekularer Staat heisst: Religionen raus aus der Politik, Religionen raus aus den Schulen, Religionen runter von den Strassen.

    Wie der türkische Mitbuerger doch so trefflich erwaehnte: Religion ist Privatsache, auch wenn er trotzdem diese Verlaengerung in Koeln benoetigt!

    Mein Vorschlag: ein Gesetz dass jede Religion ein Anrecht auf Raum zum rumspinnen hat und zwar in DIN normierten Bloecken.
  4. #4

    ohhmm

    wieder so ein relativierer wischi waschi artikel. protestanten oder ohhh grauß atheisten sind scheinbar nicht erwähnenswert...die religiösen teilen das land unter sich auf bis die katholiken ausgestorben sind und dann übenimmt der islam, oder was soll dieser artikel mir sagen?
  5. #5

    995.000 Einwohner

    Die Mehrheit der Kölner sind "Ungläubige". Aber die werden schon nicht mehr gezählt, die Dhimmis in Spe. SPON im Trend.

    400.000 Katholiken, 120.000 Muslime (Rest: 475.000)
  6. #6

    Kulturmuslime und Kulturchristen können ganz friedlich miteinanderleben,

    Zitat von ChocosKnusperbär Beitrag anzeigen
    Ich finde den Artikel nichtssagend. Probleme werden nicht klar benannt, geschweige denn Lösungsansätze diskutiert. Könnte es sein, dass immer noch nicht ganz offen über die Probleme des Islam in einem Spiegel-Artikel geschrieben werden darf?
    aber wehe, wenn zum Glauben alternativ kein Zweifel mehr zugelassen wird, dann kommt es erst zum Schwur.

    Dann sind Falschgläubige, Ungläubige, Atheisten, Agnostiker, Sunniten, Schiiten, Kulturmuslime, etc. plötzlich schlimme Feinde der eigenen Religion und schon hört das friedliche Nebeneinander der Kulturen schlagartig auf; denn die religiösen Überlieferungen als das Wort Gottes sind für 100%ige Gottgläubige sacrosanct und immer höherrangiger als die vom Menschen gemachten weltlichen Verfassung eines Landes, wenn sie mit religiösen Vorschriften kollidieren.

    Und da scheiden sich halt die Geister!

    Es kommt halt immer auf die Auslegung dieser Schriften an, insofern haben Religionsgelehrte eine riesige Verantwortung gegenüber ihren Gläubigen. Wenn schon Sunniten nicht mit Schiiten zurechtkommen und die christlichen Kirchen sich uneins sind in der Glaubensauslegung, da sehe ich schwarz.
    Aber, wenn es anders kommt, als man denkt, wie das Kölner Beispiel zeigt, ja dann umso erfreulicher. :-)
  7. #7

    ein guter artikel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kampf der Kulturen? Köln ist Heimat vieler Christen - und vieler Muslime. Die Zahl der Katholiken nimmt stetig ab, zugleich entsteht eine der größten Moscheen des Landes. Besuch in einer Stadt, die das Zusammenleben erprobt wie kaum eine andere in der Bundesrepublik.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...667692,00.html
    Schön, dass es - entgegen dem Zeitgeist - auch noch Artikel gibt, die sich differenziert und realistisch mit den religiösen Gegebenheiten in Deutschland auseinandersetzen, anstatt billig-plakativ Stimmung zu machen und unbegründete Ängste weiter zu schüren.

    Alle Kulturkämpfer sind jetzt natürlich enttäuscht, bzw. sehen die linksliberale Verschwörung des internationalen Pressekartells am Werk. So sind sie halt, die Verschwörungstheoretiker. ;)
  8. #8

    Die Ungläubigen werden schon nicht mal mehr erwähnt...

    Dieser Artikel illustriert ein weiteres Mal, dass wir ín Deutschland (Europa?) nicht so sehr den Kampf der Kulturen/Religionen zu befürchten haben, als viel mehr die Verbrüderung der Religiösen aller couleur, seien es Katholen, Evangelen, Muselmanen etc., im Kampf gegen Aufklärung und Vernunft und das Recht auf Unglauben. Die Ungläubigen werden schon nicht mal mehr erwähnt und ihre Rechte kümmern niemanden...
  9. #9

    Wie jetzt? Kreuz + Halbmond und es fliesst kein Blut?!

    Tja liebe Vorredner - war wohl nix. Ausnahmsweise mal kein Artikel, bei dem man sich im Forum schön austoben kann...
    Dabei ist der Titel doch sooo vielversprechend: "Der Islam fordert uns heraus"!
    Das einzige Blut, dass hier fliesst, ist das der Lämmer. Aber da lässt sich auch noch ein Fass drauf aufmachen...

    Das Beispiel mit dem muslimischen Jungen, der auch noch einen christl. Gottesdienst besucht, kommt mir bekannt vor. Ich habe in den 90ern viel mit Muslimen aus Köln und dem Pott zu tun gehabt. Die wussten erstaunlich viel über meinen Glauben. Damals war man noch in der Lage, zu sehen, was einen verbindet. Auch ein spontaner christlicher-islamischer Gottesdienst lief völlig problemlos.

    Wie beim Alten Fritz - jeder nach seiner Fasson...haben wir ja anscheinend nicht mehr nötig. Die Bäuche vollgefressen - da kann einem schon langweilig werden - und wenn kein Wolf mehr ums Haus schleicht, bastelt man sich halt einen.








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